Beinahe wärs ne WG geworden

Um ein Haar wäre ich Mitglied einer 3-er WG mit zwei jungen Männern geworden. Es gab da eine Suchanzeige auf FB, wo eine Freundin von mir einem guten Bekannten von ihr bei der Suche nach einem Nachmieter unter die Arme greifen wollte.

Ich war nachts um 4 Uhr wach und hatte Probleme wieder einzuschlafen. Da sah ich diese Anzeige und war gleich Feuer & Flamme, Haus am Waldrand (in meinem Ort), großer Garten in gepflegt-verwildertem Zustand. So, wie ich es mag. Also kein Einsatz von Nagelschweren an den Rasenkanten. Blumen dürfen blühen und Bienen verwöhnen.  Mein potentieller Anteil an der WG wäre 67m2 groß gewesen. Zwei miteinander verbundene Zimmer (27m2 und 40m2) für mich allein. Ein eigenes Bad für mich, das zweite Bad für die Jungs (beide Mitte-Ende 20, keine Studenten sondern Koch und Informatiker). Es gibt da eine riesige Küche mit hochmoderner Ausstattung wie z.B. einer Kochinsel und genügend Platz, um in der Küche zu sitzen und gemeinsam zu essen, wenn man das möchte. Traumhaft.

Ein großer Hund und eine süße Katze gehören auch zu diesem Haushalt. Hätte mir gut gefallen. Ich staune ja auch selber, dass ich so einen Wohnstil in Betrachtung gezogen habe. Wohngemeinschaft ist ja mehr was für Studenten. Dachte ich immer. Aber nach reiflicher Überlegung könnte ich mir das durchaus vorstellen.

Man hat seine Ruhe, wenn man das will…. es sei denn die Mitbewohner sind die absoluten Party Löwen. Das muss man natürlich mal abklopfen vorher. Es muss einfach die Chemie stimmen zwischen den Bewohnern.

Man hat Gesellschaft, Gesprächspartner, Mitesser und Mitlachen…… wenn einem danach zumute ist.

Und?….. Trommelwirbel: Der Mietpreis von 411€ warm ist einfach unschlagbar. Bzw. er wäre es gewesen, denn nun hat es leider nicht geklappt, weil mir ein anderer das 40m2 Zimmer weg geschnappt hat und es nun noch noch zwei kleine Zimmer in jeweils Erdgeschoss und 1. Etage gewesen wäre. Und da bin ich definitiv raus.

Dabei hatte ich mich mit dem einen jungen Mann schon ein bisschen bekannt gemacht und war mir recht sicher, dass wir gut harmoniert hätten.

Aber okay. Es hat nicht sollen sein.

Weiter suchen.

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Schöner Wohnen/Update

…würde ich gerne. Und vor allem friedlicher.

Seit meinem letzten Blogeintrag ist ne Menge passiert.
8. Mai – Hilfe!!! Wo ist die Zeit geblieben?

Ich lebe im Nervenkrieg mit meinen Vermietern, denen urplötzlich der Vogel rausgeflogen ist. Nach exakt fünf friedlichen Jahren drehen die nun völlig frei und wollen mir in allen erdenklichen Belangen auf einmal Vorschriften machen. Was die Garten- und Rasenpflege angeht und auch bezüglich Regeln der Hausordnung, die auf einmal gestrafft und überarbeitet wurden. Die neuen Regeln werden nur bei den beiden alteingesessenen Mietern angewandt. Die zwei relativ neuen Mietparteien dürfen tun und lassen, was sie wollen. Dies ist mir aufgefallen und ich habe mich erstmals in fünf Jahren erdreistet dies anzusprechen und offen zu kritisieren. Und da liegt wohl der Hase im Pfeffer. Ich bin nicht brav wie man das von mir kennt und weiterhin auch erwartet. Erwünscht ist: Schweigen und zahlen und alles erdulden und nicht aufmucken.

Ich mag nicht mehr. Hatte ich aber glaub ich auch schon mal geschrieben. Genug gejammert. Schöner Wohnen ist angesagt. Ich bin seit einer knappen halben Woche sehr intensiv auf Suche. Mithilfe eines sehr netten älteren Herrn, einem Kunde und Nachbar hier im Ort. Ihm habe ich von meiner Not erzählt und auf seine Hilfe gehofft. Und ich lag richtig. Er kennt beinahe jeden hier am Standort und weiss so einige Objekte, wo was leer steht. Und dann ging es ab. Ich habe gleich am ersten Abend eine traumschöne Wohnung mit Garten besichtigt. Leider für mich zu groß und auch zu teuer. ABER ich hatte meinen Sohn dabei. Und der war nicht auf der Suche, zieht aber da jetzt im September ein. In mein Fundstück. Und ich suche mit meinem Rentner Immobilien Berater weiter. Es gibt einige Objekte, Telefonate mit Vermietern, Verwaltern und Leuten die demnächst ausziehen werden.

Grade gibt es ein besonders interessantes Objekt. Das wäre von Größe und Preis einfach der Hammer. Auch die Lage – ca. 300m von meinem Büro entfernt – ist einfach ein Traum. Es handelt sich um ein kleines, von Efeu umranktes Haus mit zwei Wohnungen. Die untere ist gerade frei geworden. Der Vermieter wohnt in Süddeutschland, kommt aber nächste Woche her. Und dann machen wir einen Besichtigungstermin. Ooooh, ich bin so gespannt. Ich mag das, wenn Häuser in rankende Pflanzen eingepackt sind. Das hat sowas von Dornröschen. Im Haus wohnt oben ein alleinstehender Mann in meinem Alter….. hihi…. vielleicht ist das mein Traumprinz? Weiß man’s?

Ich werde berichten….. drückt mir bitte die Daumen.

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Update v. 30.07.

Es hat nicht sollen sein. 🥴 leider zieht der Mieter der oberen Wohnung jetzt unten ein. Und die obere Wohnung hat keinen Balkon und sehr viele Dachschrägen. Nix für mich.

Bitte weiter Daumen drücken. 👍

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Ich beame mich lieber weg

….das ist einfacher. So denken leider viele.
Oder denken das nicht sondern handeln intuitiv.

Dein Gehirn verbraucht ca. 20 % Prozent der gesamten, dir zur Verfügung stehenden, Energie. Deshalb sind wir alle immer versucht uns mit bekannten Gedanken in unserer Wohlfühlzone zu räkeln und Energie zu sparen. Das ist das Standardprogramm. Ein gewisser Schutz vor zu hohem Energieverlust.

Wenn man etwas verändern möchte, muss man, wie wir alle wissen, raus aus der Komfortzone. Mal über den Tellerrand schauen. Mal Zeit investieren in neue Gedanken und Ideen. Dies geht aber zu Lasten lieb gewonnener Gewohnheiten.

Durch die vielen Einflüsse, die auf unser Gehirn einstürmen, fällt es den meisten schwer sich mal auf ein bestimmtes Thema länger zu konzentrieren. Und wenn dann noch „die Gefahr“ besteht, es könnte keine leichte Lektüre sein, dann vergeht den meisten schon die Lust drauf. Wir neigen dazu, Informationen schnell, kurz und knackig zu konsumieren und für gut und nützlich oder langweilig und unnütz zu halten.

Ging mir neulich auch mal wieder so ähnlich. Ich bekam eine Empfehlung mir einen Vortrag von Dr. Gerald Hüther anzuschauen. Ich sah, das Video war über ca. 1,5h lang. Ich dachte spontan…. Mannomann, ein Hirnforscher redet über mehr als eine Stunde lang über sein Fachgebiet. Das kann ja nur schwere Kost sein und mein Hirn schlug Alarm, warnte vor einem möglichen Erschöpfen der Energievorräte. Starke Eltern – Starke Kinder ist ein ganz wunderbarer Vortrag von und mit Prof. Gerald Hüther. Enorm Informativ und gleichzeitig unterhaltsam rüber gebracht. Gut, dass ich mein faules Hirn überreden konnte sich hier mal zu überwinden.

Geist ist geil.

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