Erkenntnisse

Ich habe schon oft davon gehört. Erholung beginnt erst nach einigen Tagen. Deshalb sollte man, wenn möglich, mehr als nur eine Woche Urlaub machen. Vor allem, wenn der letzte schon eine lange Zeit zurück liegt. Das habe ich diese Woche überprüfen können und kann das jetzt als richtig bestätigen.

Und noch etwas. Meinen Urlaub zu Hause zu verbringen ist nichts für mich. Da reiht sich eine Arbeit an  die andere. Keiner zwingt mich. Aber ungeputzte Fenster und viele andere Baustellen ziehen mich in ihren Bann. Selbst wenn es am Ende des Urlaubs dann weniger Baustellen sind, ich bin nach dieser Woche zu Hause nicht besonders entspannt und nur zu ca. 20 % erholt. Mir ist aufgefallen, dass erst am Freitag ein Gefühl von Loslassen und Entspannung aufkam.

Montag stellte sich heraus, dass der Rasenmäher defekt ist. Ich gab der Vermieterin Bescheid, die beauftragte einen Techniker vorbei zu kommen und den Apperat zu reparieren. Vor Eintreffen sollte der sich per Handy bei mir melden, was er bis heute nicht getan hat. Trotzdem bin ich bei beinahe jedem Anruf im Laufe der Woche davon ausgegangen, dass der Mann nun seinen Einsatz ankündigen wollte. Aber nein. Zum Glück habe ich nicht zu Hause gesessen und auf ihn gewartet. Ich habe einfach die Kellertür die ganze Woche offen gelassen. Gleich gehe ich mal nachschauen, ob alle Fahrräder und Kinderwagen, Waschmaschinen und Trockner noch da sind.

Und so blieb der Rasen ungemäß und für Unkrautzapfen war es mir zu heiss. Der tatsächliche Stress hielt sich also in Grenzen. Aber die Zeit ist so durch geplätschert oder sinnbildlich wie durch die Sanduhr weg gerieselt. Mein Entschluss steht fest: Demnächst schließe ich zu Urlaubsbeginn die Haustür wieder hinter mir ab und fahre/fliege los. Das gefällt mir besser.

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Abschalten

Diese Woche boomt die Wirtschaft ohne mich. Ich habe Urlaub.

Und was sonst nie passiert, ruinierte mir gleich den Einstieg in den Urlaub. Als ich noch schlief klingelte mein Telefon ohne Unterlass. Ich hatte es auf lautlos gestellt und der Vibrationsalarm war immer noch laut genug um mich zu wecken. Ich habe „Radar Ohren“. Das kann auch nervig sein.

Nach dem achten Anruf innerhalb von zehn Minuten von ein und derselben, mir unbekannten, Nummer ging ich dann doch ran. Es könnte ja auch mal ein  Notfall sein.

Aber nein, es war ein potentieller Kunde. Und zwar einer, der mich gestern, am Sonntag,  schon mal von einer anderen Mobilnummer aus angerufen hat. Er war völlig aus dem Häuschen. Erzählte, dass sein Auto verreckt sei und er heute noch geschäftlich nach Süddeutschland müsse…..Bla Bla Bla …… Und er sei mit dem Geld in der Tasche (um 07:30 Uhr wohlgemerkt) unterwegs zu unserem Geschäft, würde ein bestimmtes Auto auf jeden Fall heute kaufen. Komme was da wolle……

Meinen Einwand, dass ich nicht da sei, Urlaub habe und somit auch nicht kommen würde, hörte er garnicht. Er war außer Rand und Band. Irgendwann begriff er was ich ihm erklärte. Und zwar, dass mein Sohn ab 9 Uhr für ihn da wäre. Aber eben auch nicht eher.

Manche Leute sind unglaublich. Die rufen Samstag 23:30 Uhr an und fragen, ob ein bestimmtes Auto noch zu haben sei. Oder Sonntagnachmittag oder auch Sonntag 21 Uhr. So geschehen gestern.

So schön dieses große Interesse auch ist, wir arbeiten nicht 24/7. Das versteht manch einer nicht.

Andererseits möchte ich nicht mit mehreren Handys rum laufen müssen.

Aber wie es aussieht, muss ich, um wirklich Urlaub zu kriegen, mal die Technik abschalten.

P.S. Das 🚗 ist tatsächlich verkauft.

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*Bling bling* für große Mädchen

Hätte mir vor Jahren einer prophezeit, dass ich mich mal über Autofelgen freuen können würde, dem hätte ich nen Vogel gezeigt. Undenkbar.

Nachdem nun der letzte Frost für dieses Frühjahr wahrscheinlich hinter uns liegt, werde ich auch mal langsam meine Winterreifen abziehen lassen. Und da die alten Pellen abgefahren sind, habe ich mir neue zugelegt. Ganz und gar nicht dazu passend wären nun meine alten, ramponierten Alufelgen gewesen. Die habe ich beinahe an allen vier  Rädern mehrfach unsanft an Borsteinkanten entlang schmirgeln lassen. Unbeabsichtigt natürlich. Aber sowas passiert (mir jedenfalls) einfach im Laufe der Jahre. Mein Sohn schlägt die Hände über dem Kopf zusammen. Und er lag mir jetzt in den Ohren, dass ich die Felgen mal restaurieren lassen müsse.

Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wie neu….. und auch beinahe so teuer. Aber Frau gönnt sich ja sonst nix.

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