Links von Afrika

120km westlich der marokkanischen Küste.
Da mach ich jetzt mal Urlaub.

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Zufälle gibts doch angeblich nicht. Oder?

7617D95E-A9CF-4813-91ED-F03DE792D2A2Und dann kam der Tag – es ist erst 4 Tage her – da erhielt ich eine Zuschrift, die sich von anderen abhob. Es war ganz früh am Morgen, kurz nach 5 Uhr. Ein Frühaufsteher. Ich bin nicht jeden Tag so früh auf, aber an diesem speziellen Tag war es so. Und überhaupt! Warum habe ich so früh schon auf meinem Handy diese Seite gecheckt?? Normal bin ich um 5 Uhr noch gar nicht richtig wach und jedenfalls nur eingeschränkt aufnahmefähig.

Er schrieb, er sei auf dem Sprung.
Eine Fahrt mit dem Auto gen Süden.

Und ich auch. Auch mit dem Auto. Gleiche Himmelsrichtung. Nur andere Autobahn.
Zufall?

Und so kam der Nachrichtenaustausch nicht so richtig in Fluß. Denn er musste Auto fahren und ich auch. Wann immer dann ne Pause war, schauten wir, ob es neue Nachrichten vom anderen gab. Schnell ne Antwort und dann weiter…..

Scheinbar sind viele Frauen sehr schnell beleidigt und ziehen sich zurück, wenn Männer offene Fragen stellen und mehr über ihr Gegenüber erfahren wollen. Und damit meine ich keineswegs unverschämte Fragen oder Themen unter der Gürtellinie. Das wäre ja was anderes. Aber mir ist aufgefallen, dass ich von Männern immer wieder, gerade in der Anfangsphase, gefragt werde, ob sie mir zu nahe getreten wären oder ob sie etwas Falsches gefragt oder gesagt hätten. Das passiert immer dann, wenn eine Pause in der Unterhaltung entsteht. Aus welchem Grund auch immer. Scheinbar hüllen sich Frauen dann einfach in Schweigen und bleiben weg. Tauchen unter.

So auch hier. Als ich ne Stunde nichts geschrieben hatte, fragte er: „Bin ich zu nahe getreten?“ Und das nach völlig harmlosen, allgemeinen Kennenlern-Fragen. Das fand ich wieder mal seltsam. Na ja, woher sollte er wissen, dass ich anders bin? Wenn mir etwas nicht passt oder ich etwas nicht erzählen möchte, dass sage ich das frei raus. Wie bereits berichtet, ist mir diese Art Klartext zu reden, auch schon schwer auf die Füße gefallen und hat manch zartes Beziehungspflänzchen zerschossen.

So habe ich also gleich mal wieder klar gestellt, dass ich Bescheid gebe, wenn was nicht passt. Und dann war auch das Eis gebrochen. Bis spät in die Nacht haben wir gechattet, immer dann, wenn wir nicht im Auto auf der Autobahn unterwegs waren. Als ich schon lange wieder zu Hause war, hatte er eine Abendveranstaltung in München. Und selbst von da hat er sich gemeldet. Das war sehr flüssig und machte enorm Spaß.

An Tag zwei war ich wieder mit dem Auto unterwegs. Für meinen Termin war ich einige Minuten früher da…. das mache ich immer so. Ich konnte nicht aus dem Auto steigen, weil es gerade wie aus Eimern goss. Da rief er mich zum ersten Mal an. Zufall?

Stimme ist auch was Wichtiges für mich. Eine schöne Stimme lässt mein Herz automatisch höher schlagen. Aber natürlich ist es viel wichtiger, was derjenige sagt. Erzählt er mir mit einer schönen, sonoren Stimme unendlich viel Müll, dann kann ich es  auch vergessen.

Das war/ist hier bei diesem Exemplar Mann absolut nicht der Fall. Im Gegenteil. Wir stellten sehr schnell fest, dass wir bei vielen Themen beinahe deckungsgleich denken. Und, was besonders wichtig ist, wie haben das gleiche Beziehungsmodel im Kopf. Das heisst, die Person, die wir suchen, sollte nicht eine ganz anderes Leben anstreben.

Er ist ein Macher. Vielleicht sogar ein Workaholic. Weiß ich noch nicht. Wenn er nicht direkt im Dienst ist, dann tüftelt er an seinen Projekten. Er schreibt an Skripten für Vorträge, die er hält. Dafür reist er auch sehr viel.

Er ist aber auch ein Familienmensch. Hat mehrer Kinder aus einer früheren Beziehung. Seine Kinder sind ihm wichtig. Er hat einen regelmässigen und engen Kontakt zu ihnen. Sein Profilfoto bei WA zeigt ihn mit seinen Kindern. Finde ich gut.

Genau wie ich möchte er sein gegenwärtiges Leben nicht grundlegend ändern. Es soll nicht darin münden, dass wir jeden Abend gemeinsam Händchen haltend auf der Couch sitzen werden. Wenn man so will, suchen wir beide eine Beziehung ohne Alltag. Das mag für die meisten sehr unromantisch, kühl und abgeklärt klingen. Aber wir sind aus dem Alter raus, wo Romantik die allergrößte Rolle spielt. Darin sind wir uns einig. Was wir wollen ist, wenn es denn klappt mit uns, dass wir sog. Quality time miteinander verbringen. Gezielte Auszeiten von unserem jeweiligen Alltag. Zeit um gemeinsam Schönes zu erleben, abschalten zu können und zu relaxen.

Das klingt jetzt schon, als hätten wir konkrete Pläne. Das ist natürlich nicht so, denn wir müssen uns ja erstmal treffen. Der berühmte Chemie Test steht an. Und der ist für den bevorstehenden Feiertag am Nachmittag geplant. Huuuu, was bin ich aufgeregt. Ich lege in Gedanken schon Outfits raus. Würde mich nicht wundern, wenn ich heute schon Anproben veranstalte.

Denn wie heisst es so schön? Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

(Das Foto ist ein Hinweis auf sein Herkunftsland)

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Ich darf (edit)

Heute darf  ich mal ne Pause haben.

Ich darf ….(vorher stand hier „ich muss“. Das hat mir nicht so gut gefallen)

  • lange schlafen
  • nach einer frühen Pippi Pause mich voller Freude wieder hin legen
  • es vermeiden, ständig auf die Uhrzeit zu achten
  • auch nach 10 Uhr aufstehen, wenn ich das will
  • dann nur ganz schnell mal meine Waschmaschine von gestern Abend leer machen und die Wäsche hurtig nach draussen hängen
  • meinen Kaffee in Ruhe auf der Terrasse geniessen
  • es vermeiden Dinge zu tun, die ich nicht tun will
  • mir mittags ….also jetzt gleich….. ein schönes Stück Viktoriabarsch braten und einen Salat dazu machen

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  • im Schatten meines Apfelbäumchens sitzend in meinem aktuellen Buch weiter schmökern „Trude“ von Rose Marie Gasser Rist (der Roman ist nominiert für den Deutschen Buchpreis 2018…. Rose, ich drück dir die Daumen)
  • den einen oder anderen Blogbeitrag lesen oder auch schreiben
  • mich mit meinen Freundinnen Nicole, Yvonne, Susanne und NaNi in unserer WhatsApp Gruppe über die Ereignisse des Sonntags austauschen
  • viel Wasser trinken. Gerade habe ich eine neue Marke entdeckt, die enorm viel Calcium hat und wenig Natrium…. ja, ich achte auf sowas.
    (Stand: Sonntag 13:00 Uhr) 

 

Danach darf ich

  • ein kleines Mittagsschläfchen machen
  • mir zur Kaffeezeit eine Kuchenalternative einfallen lassen. Ich entscheide mich für selbst gemachtes Himbeereis, hergestellt aus TK Himbeeren und griechischen Joghurt. Um nichts von den leckeren Zutaten umkommen zu lassen, spüle ich den Mixer mit Milch und erhalte Himbeer-Joghurt-Shake.

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