Andere lassen sich liften

Ich lasse mich lüften.

Herz und Hirn.

Und zwar an der Ostsee ab morgen.

CU

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Statistik muss nicht langweilig sein

Hättet ihr das gewusst?

Womit verbringen Du und ich und Magdalena Mustermann (alles Deutsche) ihr  Leben?

  • 24 Jahre und 4 Monate schlafen wir.
  • 7 Jahre arbeiten wir, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen
  • 5 Jahre und 6 Monate sehen wir fern
  • 5 Jahre essen wir
  • 2 Jahre und 10 Monate unterhalten wir uns, tratschen wir und albern herum
  • 2 Jahre und 6 Monate sitzen wir hinter dem Steuer unseres Autos
  • 2 Jahre und 2 Monate kochen wir oder schmieren Brötchen oder Stullen
  • 1 Jahr und 7 Monate treiben wir Sport
  • 1 Jahr und 6 Monate verbringen wir mit dem Einkauf
  • 16 Monate putzen wir unser Haus oder die Wohnung
  • 9 Monate sind wir auf dem Weg zur Arbeit oder von da nach Hause
  • 9 Monate waschen und bügeln wir
  • 9 Monate spielen wir mit unseren Kindern
  • 6 Monate sitzen wir auf der Toilette
  • 6 Monate stehen wir im Stau
  • 5 Monate renovieren wir unsere Wohnung oder reparieren dort etwas
  • 4 Monate spielen wir am Computer
  • 3 Monate nehmen wir an Vereinssitzungen oder anderen Meetings teil
  • 3 Monate sitzen wir in Kneipen herum
  • 3 Monate verbringen wir beim Arzt
  • 8 Wochen machen wir während der Arbeit Pause
  • 6 Wochen vergnügen wir uns beim Vorspiel
  • 2 Wochen beten wir
  • 2 Wochen küssen wir
  • 16 Stunden erleben wir den sexuellen Höhepunkt

Sicher trifft der eine oder andere Punkt aus dieser Liste nicht auf dich zu und an anderer Stelle sieht deine Statistik anders aus. Aber trotzdem finde ich diese durchschnittlichen Zahlen erstaunlich.  Mich würde interessieren, wie diese Liste wohl für andere Länder aussehen würde. Ein Jahr in Ghana oder Sri Lanka? Da gäbe es dann Punkte wie – x Monate verbringen wir mit Brennholz sammeln im Wald,  x Monate mit Wasser aus dem Fluss schöpfen oder bei der Feldarbeit.

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Ein süßes Geheimnis

….wurde letzte Woche gelüftet. Und weil ich mich so freue möchte ich es auch mit euch teilen. Denn geteilte Freude ist doppelte Freude. Sie multipliziert sich gewissermaßen.

Ich bekam am Abend einen Anruf. Und eine zarte Mädchenstimme flüsterte beinahe und sagte: „Oma Iris, weisst du was? Ich bekomme bald ein Brüderchen.“

Schwupp waren sie da, die Freudentränen in meinen Augen. Denn das finde ich sehr schön. Mein jüngerer Sohn und seine Frau werden zum zweiten Mal Eltern.

Dank der modernen Technik kann man jetzt schon mit Sicherheit sagen, dass es ein kleiner Junge sein wird. Ich habe ein 3D Ultraschall Foto gesehen, was mich sehr beeindruckt hat. 2017 kann man das heranwachsende Leben so klar und gut sichtbar darstellen, dass es wie ein 1:1 Foto erscheint. Hell ausgeleuchtet und in Farbe. Aber ich habe diesbezüglich auch gespaltene Gefühle. Einerseits freut es mich IHN auf diese Weise jetzt schon sehen zu können, aber andererseits finde ich, man sollte die Kleinen mehr in Ruhe lassen. Solange es keinen Verdacht auf eine Krankheit gibt, die in der Schwangerschaft feststellbar ist. Das habe ich 2013 schon so empfunden, als Emily unterwegs war. Sie hat sich als Fötus auf den Fotos beinahe immer die Hände vor das Gesicht gehalten. So, als wollte sie sagen: „Hey, lasst mich in Ruhe. Ihr müsst mal  abwarten können. Ich bin noch nicht so weit.“

Na ja, wie auch immer. Ich freue mich sehr und wünsche mir, dass sich das Kind weiter gut entwickelt, dass es gesund bleibt und auch, dass es seiner Mama gut geht in den kommenden Monaten. Ende Januar 2018 dürfen wir den kleinen Kerl bei uns begrüßen und ich freue mich jetzt schon drauf. Ich könnte eigentlich gleich mal wieder meine Wolle und Stricknadeln raus suchen und mir Magazine mit Baby Strickmode kaufen. Was meint ihr? Ist doch ne gute Idee. Oder?

Und wenn er dann da ist, dann besorge ich mir den dritten Kettenanhänger.

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