Was wir alle brauchen

…das sind Menschen wie diese.

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Die Aufmerksamkeitsspanne

…von immer mehr Leuten wird kleiner und kleiner.

Gerade heute habe ich das wieder an einem erstaunlichen Beispiel erlebt.
Eine junge Frau kündigte bereits Mittwoch ihren Besuch bei meinem Sohn an, um von ihm ein Auto zu kaufen. Heute schreibe ich sie vorsichtshalber an, erkläre, dass ich als Vertretung meines Sohnes anwesend sein werde und  frage nach, ob es bei dem für 14 Uhr vereinbarten bleibt. Sie antwortet umgehend und meint: Alles wie geplant.

Als sie dann pünktlich mit ihrem Freund bei mir eintrifft, ist sie überrascht mich zu sehen und nicht meinen Sohn. Sie erklärt mir, er habe ihr doch heute erst geschrieben, dass er wider Erwarten selbst da sein wird.

? ? ? ? ? ? Großes Erstaunen auf meiner Seite, denn meine Mail an sie enthielt kein unnötiges Beiwerk sondern nur die o.g. Info + Frage.

Wie kurz muss man sich denn fassen, um die Leute zu erreichen?
Hätte ich twittern sollen?
In etwa so: “Termin, heute 14 Uhr. – Vertretung durch Mutter. – Bitte um Bestätigung”

Sind zwei vollständige Sätze mit Subjekt, Prädikat, Verb und Adjektiv eine unzumutbare Härte für die Konzentration der Leute?

Egal. Erfreulich ist, was hinten raus kam.
Auto ist verkauft.

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Fotografeusen an der Waterkant

image image image image image image imageIch bin gerade -wie ihr vielleicht anderswo in Bloggerland schon gelesen habt – mit drei Bloggerinchen hier an der Ostsee. Das Wetter ist eher aprilfrisch als maiseelig. Regenfotos erspare ich euch an der Stelle mal. Denn ich mach es wie die Sonnenuhr….

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Wachgeküsste Erinnerungen

Ich bin gerade wieder mal durch die diversen Beiträgen in anderen Blogs oder durch Urlaubsberichte von Familie und Freunden ins Fernweh gestürzt worden.

In solchen Zeiten suche ich direkt Abhilfe. Entweder ich plane den nächsten Urlaub und buche auch gleich. Wenn das nicht direkt möglich ist, dann gehe ich Fotos anschauen. Jeder, der Fotos macht und liebt, der hat sie: Die Festplattenträumerle. Ruthie nennt sie auch Festplattenschlafmützen. Das sind die besonders schönen Fotos, die einem in der Vergangenheit einmal gelungen sind und die überdurchschnittlich viele Erinnerungen in sich konservieren. Manche sind sogar zu schön oder zu geheimnisvoll um nur in einem schnöden Reisebericht oder Blogbeitrag einfach so als Dekoration verwurstet zu werden. Deshalb bleiben sie manchmal in einem digitalen Schatzkämmerchen versteckt und schlafen solange bis ihr großer Tag kommt.

Im Oktober 2009 habe ich zu dem Thema mal das hier geschrieben:

Die Heizung bollert vor sich hin.
Frag mich, weshalb ich hier noch bin.

Lang schon wollte ich doch weg.
An einen schönen Sonnenfleck.

Der Tag der Reise ist schon bald.
Der Ruf der Ferne bis hier hin hallt.

Ich werde ferne Küsten sehen,
auf unbekannten Wegen gehen.

Mein Aug sieht viel, all das ist flüchtig.
Doch meine Canon, die ist tüchtig.

Was sie dann sieht, das bleibt für immer.
Ich nehm es mit ins Winterzimmer.

Und kommt des Fernwehs großer Schmerz
dann öffne ich mein Fotoherz.

Und das ist jetzt passiert. Ich habe mich an das folgende Foto von meiner Nilkreuzfahrt im Herbst 2009 erinnert.  (Hier nochmal etwas größer zu betrachten.)  Damals und auch jetzt habe ich es unbearbeitet gelassen, weil jeder Versuch die einzigartige Stimmung verfälscht hätte. Es scheint unscharf zu sein, aber das täuscht. Es ist der leichte Dunst der Abendstimmung der diese Wirkung hat.

Durch einen Hinweis bin ich neulich auf Prentu, einen  Online-Fotoservice gestossen. Den habe ich jetzt genutzt um mir von meinem Nil Foto ein 100 x 75 cm großes Wandbild anfertigen zu lassen. Nachdem ich  erst an Fotoleinwand gedacht hatte, bin ich dann auf Forex gestoßen. Dabei wird das Foto auf Kunststoffplatten aufgebracht, die mit einer Hartschaumschicht verbunden sind. Klang für mich vielversprechend, da eine brilliante Farbwiedergabe versprochen wurde. Und als ich nach wenigen Tagen das Bild auspacken konnte, gab es bei mir den erwünschten Wow Effekt.  Es ist großartig geworden. Und es wird einen schönen Platz in unserem Wohnzimmer finden.

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14.04.15

Wir haben heute einen Feiertag. Jedenfalls Emily und ich.
Denn 1 Jahr Emily =  1 Jahr Oma Iris.

Mir scheint sie ist gerade erst aus der Klinik nach Hause gefahren und nun ist schon ein Jahr rum. Erstaunlich.

Dieses Foto sagt sehr viel über sie. So und nicht anders ist sie. Immer lächelnd, immer flirtend, sehr schnell und äußerst agil. Ein kleines Temperamentsbündel. Sie kann Eisberge zum Schmelzen bringen mit ihrem Blick und ihren blauen Augen. Auch völlig Fremde lächelt sie an und gibt nicht auf bis diese zurück lächeln.

Ich liebe sie von Herzen und ich kriege nie genug bzw. zuviel von ihr. Für ihr neues Lebensjahr wünsche ich ihr Gesundheit. Möge sie weiter behütet aufwachsen in dieser Familie voller Liebe. Gerne leiste ich dazu meinen Beitrag.

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Frühling lässt sein weißes Band….

…aber sowas von derbe flattern, dass es im Schneegestöber geradezu zerfleddert wird. In Fetzen hängt das arme weiße Band, das eigentlich lieber blau wäre, traurig am 1.April, der nun zu Ende zu gehen geruht. Und das ist kein Scherz an diesem besonderen Tag der Späße.

Aber ich mag solches Wetter. Mir kann es garnicht stürmisch genug sein. Solange die Sonne sich alle paar Minuten blicken lässt und der Wind die dicken weißen Wolken vor sich her jagt.

Beim Blick aus dem Fenster blieb mir heute Morgen beinahe die Luft weg. Schnee!! Und das war ganz sicher kein Scherz sondern eisige Wahrheit. Manche Leute sorgen an Tagen wie diesen für neue Gartenmöbel. Sie stellen alles, was sie nicht mehr brauchen und längst entsorgen wollten raus. Und in weniger als fünf Minuten ist es davon geflogen und in 1000 Teile zerbrochen. Sie melden der Versicherung den Sturmschaden und fahren mit dem Geld in den nächsten Garten- oder Baumarkt. Da ich aber nagelneue Eichenmöbel habe, funktioniert dieser Trick bei mir nicht. Und davon abgesehen würde ich sowas natürlich nicht tun. Denn ich bin ja eine brave Frau und führe ein unbescholtenes Leben. :-)

Wie auch immer es euch wettermässig ergehen sollte. Lasst euch nicht unterkriegen.

 

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# Pleitopia

Ich sitze hier schenkelklopfend & kopfschüttelnd & grinsend kopfnickend. Es ist nicht zu fassen!!!!!!!!! Oder eigentlich schon.

Mir ist es eher selten gelungen der werktäglichen Sendung Newtopia zu folgen. Meistens war ich um die Uhrzeit noch unterwegs oder eben einfach mit wichtigeren Dingen beschäftigt. ABER hin und wieder habe ich mal rein gelinst. Und die ganze Zeit habe ich mich gefragt, wie die sog. Pioniere mit den zur Verfügung stehenden 5000 € für ein Jahr auskommen wollen. Die haben von Anfang an das Geld mit vollen Händen raus gehauen. Das habe ich zu keinem Zeitpunkt verstanden. Es war nie auch nur ansatzweise ein finanzieller Plan erkennbar. Die viel gepriesenen beiden Finanzexperten aus Frankfurt, die sich beruflich vor Newtopia wohl recht erfolgreich auf dem Finanzsektor getummelt haben, haben nicht wie erwartet die Zügel in die Hand genommen. Nicht mal als Berater des Teams.

Und jetzt ……. krawumm….. scheinen bereits die Pleitegeier über den Köpfen der Truppe zu schweben. Eben haben sie in der Sendung gesagt, wenn sie alle ihre Verbindlichkeiten heute begleichen müssten, wären sie mit über 700€ in den Miesen. DER HAMMER!!!!

Das macht die ganze Geschichte natürlich wieder richtig spannend. Denn wenn das Geld aus ist und der geplante Oster-Basar mit Besuchern von draussen kein finanzieller Erfolg wird, dann ist Ende für Newtopia. Denn sie müssen ja schließlich wenigstens was zu Essen haben. Ich bin wirklich gespannt, was jetzt passiert.

Klar. Jetzt werden wieder welche sagen: ” sei doch nicht so naiv. Das ist alles geplant. Das sind alles Schauspieler. Die handeln nach einem Drehbuch. Es war geplant, dass die die Karre in den Dreck fahren. DAS MUSS SO wegen der Quote….. usw. “

Okay, könnte sein. Aber mal angenommen, das ist nicht so. Man lässt die Leute einfach mal machen und beobachtet sie wie die Bakterien unter dem Mikroskop. Dann wäre es ein erstaunlich klarer Spiegel dieser Gesellschaft, in der wir leben. Pleite sein ist heute keine Schande mehr. Das gilt für Privatpersonen, Firmen und ganze Staaten. Ich sehe da sogar einen gewissen Staatenverbund zielgenau auf eine finanzielle Bauchlandung zu steuern.

Mir ist völlig schleierhaft wie diese Truppe da in Newtopia so kläglich ins finanzielle Desaster rasseln konnte. Gleich zu Anfang war ich sprachlos, wie man bei so wenig Geld und keinerlei Ideen, auf welche Weise das Budget sich aufpolstern ließe, Makeup und solchen Kram einkaufen kann. Da habe ich bereits geahnt, dass die sich ins Aus manövrieren.

Kann doch nicht wahr sein, dass 15 erwachsene Leute mit einer gewissen Lebenserfahrung völlig kopf- und uferlos das Geld raus hauen. Das kenne ich nicht. Würde mir nie passieren. Man muss doch mal weiter denken.

Allerdings kenne ich im wahren Leben auch Leute, die hoffnungslos verschuldet sind und dennoch weiter über ihre Verhältnisse leben. Da wird umgeschuldet auf Teufel komm raus. Und irgendwann kann man nix mehr abzahlen, hebt die Finger und fertig.

Die Bösen sind dann die anderen. Die, die ein schönes Auto fahren und zweimal im Jahr Urlaub machen. Auf die wird dann geschimpft und man spekuliert, was die wohl für krumme Dinger drehen um so leben zu können. ABER die Idee, dass diese Leute auch dann noch arbeiten, wenn die Herren Pleitiers schon mit der Bierdose auf der Couch chillen, die kommt denen nicht. Auf dem Auge sind die blind.

Hach, ich könnte mich so schön aufregen. Ausgiebig und in epischer Breite. Aber wer will das wissen….?

Danke für euer Interesse an meinen Gedanken.  :-)

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