Über die Liebe

Sie ist einerseits eine Art Geisteskrankheit,
aber auch eine Naturgewalt.

Sie reisst uns mit und sie verändert uns.
Und nie ist sie völlig weg.

Es ist mit ihr, wie mit der Energie.
Sie wandelt nur ihre Gestalt.

Sie verschwindet nie völlig.

Und auch wenn man sie gerade nicht praktizieren kann,
sie lässt sich nicht völlig auslöschen.

Aus dem Herz nicht und auch aus dem Hirn nicht.

Sie verpasst uns immer wieder einen neuen Anstrich.
Da wird munter über die alten Schichten drüber gepinselt.
Mit den Jahren blättern Teile ab. Doch das stört nicht.
Zurück bleiben Spuren und Eindrücke.

Je öfter sie uns umfängt,
desto bunter werden wir.
Und wertvoller.

Vielfarbig…… Vintage, Shabby look.
Die Liebe macht uns schöner.
Besonders.

Denn durch sie hinterlassen wir Spuren,
die noch zu entdecken sein werden, wenn wir mal endgültig verschwunden sind.

Weg aus dem Blickfeld und dann auch weg aus der kohlenstofflichen Welt.

(Manchmal steige ich in meinen Blog Keller und entdecke alte Gedanken, die mir beinahe neu erscheinen. Weil sie eben nach wie vor und immer wieder aktuell sind. Und ich erfreue dann mich und vielleicht auch euch damit.

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Der Samstagmorgen

…erstrahlt in hellem Sonnenschein.

Ich freue mich an den Farben und der Fülle und ….bämmm….. und ich haue euch heute ein großes Foto hier rein. Warum? Weil ich’s kann. (diese Antwort scheint derzeit sehr populär. Ich höre sie immer öfter)

Auf dem Weg zur Arbeit heute Morgen überkam mich eine große, innere Freude. Und mir wurde bewusst, wie gut ich es habe. Keine nennenswerten Sorgen. Und das muss man sich auch immer mal wieder ins Bewusstsein rufen. Klar, man findet immer was worüber man klagen kann. Ich nenne hier ganz bewusst mal keine aktuellen Beispiele. Denn genauso kann man den Fokus auf die guten Dinge im Leben richten. Das nenne ich Seelenpflege.

Manche meiner Freunde bedauern mich, wenn sie hören, ich arbeite auch samstags.
Aber hey, es macht mir Spaß. Gerade ganz besonders.

Diese Woche haben wir etwas wirklich Schönes erlebt.
Mittwoch musste ein Auto von einem Kunden aus der Nähe von Würzburg abgeholt werden. Mein Sohn und sein Freund fuhren im Morgengrauen los und kamen entsprechend früh beim Kunden an.
Und der erwartete die Männer in seiner großen Doppelgarage. Auf der einen Seite das zu verkaufende Auto, auf der anderen ein hübsch gedeckter Tisch mit einem liebevoll hergerichteten, üppigen Frühstücks-Buffet. Da fehlte wirklich nichts.

In all den Jahren, die wir in dem Geschäft sind, haben wir so etwas noch nie erlebt.
Entsprechend groß war die Freude. So macht die Arbeit doch Spaß.

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Der Gedankenfluss plätschert weiter

…und ich komme nicht hinterher ihn wenigstens ansatzweise zu dokumentieren.
Es war wohl doch ein zu großes Vorhaben. Eigentlich schade. Doch ich bleibe dran.

Gestern habe ich ne alte Freundin besucht. Sie ist schon seit Jahren in Rente und hat alle Zeit der Welt. Manchmal beneide ich Leute, die das Berufsleben hinter sich gelassen haben und denen der Tag voll und ganz zur Verfügung steht. Keine oder kaum Pflichten, der Tag ist morgens meist wie ein weißes Blatt Papier, was beschriftet werden darf. Aus meiner jetzigen Lebenssituation betrachtet, muss das himmlisch sein. So möchte ich auch leben. Ich hätte sooooooo viele schöne Dinge zu tun. Mir wäre unter Garantie nicht langweilig. Zum Beispiel könnte ich den nächtlichen Geschichten, die sich in meinen Träumen gerade wieder abspielen, aufs Papier verhelfen. Das wär ein Spaß. Ich kann es euch sagen.

Keine Ahnung wieso, aber ich träume derzeit wieder mal hollywoodreife Blockbuster. Allein die Besetzung ist sensationell. Alles möglichen Leute aus meinem bisherigen Leben. Seien es Kinderfreunde, Schulkameraden, Studienkollegen, Arbeitskollegen, Familienmitglieder, Nachbarn oder Freunde…… alle mischen mit. Und dann sind dann noch ein paar gesichtslose Menschen in Körpern, wo die Natur ganze Arbeit geleistet hat. DNA Meisterleistungen oder Resultat harter Arbeit. Wie es dazu kam, ist es mir relativ egal. Welche Abenteuer mir diese Protagonisten bescheren, das überlasse ich jetzt mal eurer Fantasie. (heute Morgen im Radio hörte ich ein Interview mit Bülent Celan, den eine Frau mal „ein geiles Stück DNA“ genannt hatte…..fand ich sehr lustig)

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