Glei is Mai

Heut in der Walpurgisnacht
verliert der Winter seine Macht.

Und morgen dann am ersten Mai
sind wir im Sonnenschein dabei,
wenn alle froh nach draussen drängen
und Winterjacken weit weg hängen.

Auch wenn ein kleiner Regenschauer
uns ärgert. Er ist nicht von Dauer.
Den Regen brauchen all die Pflanzen,
die munter jetzt gen Himmel tanzen.

Aus dicken Knospen springen Blüten
das Dunkel wolln wir nicht mehr hüten.
Es ist vorbei mit Grau und Braun,
hellgrün und weiß der Apfelbaum.

Und aus der warmen braunen Erde
erwächst der Pflanzen muntre Herde.
Seht nur wie sie den Garten fluten
und Missmut wendet sich zum Guten.

Ich fühl mich frisch und frühlingsfrei
denn es ist wahr—es ist gleich Mai.

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4 Antworten zu Glei is Mai

  1. Anna-Lena schreibt:

    Da hat dich die Muse gleich zwei Mal geküsst :-).
    Beide Gedichte gefallen mir sehr.

    Freuen wir uns gemeinsam auf einen schönen und warmen Mai.

    Liebe Grüße ins Wochenende,
    Anna-Lena

  2. Ruthie schreibt:

    Ah, jetzt! Danke. In den Mails über neue Posts sieht man nicht, dass es ein Link ist. (Zumindest beim Thunderbird nicht.)

    Schön!

  3. chinomso schreibt:

    Welcher Donnervogel??

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