Kurz & Knackig (20) – der Mitmach-Reim

Künstlerpech

Kommt Gregor heut zum Date zu spät,
die Liebste da mit nem andren steht.
Dann sagt sie, und das ist echt frech:
„Tja Gregor, das ist Künstlerpech!“

(*wie die Geschichte weiter geht, lest ihr in den Kommentaren. Vielen Dank an Ruthie, Anna-Lena und Doro. Ihr seid große Klasse.)

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46 Antworten zu Kurz & Knackig (20) – der Mitmach-Reim

  1. Ruthie schreibt:

    Der Gregor steht nicht lang herum
    da kommt des Wegs die Heidi Klum.
    So sagt er zu der Liebsten: Schau!
    Jetzt hab ich ne viel geilere Frau 😉

  2. Anna-Lena schreibt:

    Die Klum jedoch guckt ganz pikiert
    auf Gergors Hemd, das ist kariert.
    Sie zieht sich ganz dezent zurück
    und denkt an ein ganz and’res Glück.

  3. Ruthie schreibt:

    Nun schaut der Gregor doppelt dumm:
    Keine Liebste, keine Klum
    ist ihm geblieben. Das ist hart.
    Das kommt, wenn man besonders spart
    an guten Uhren und an Hemden.
    Das kann den Gregor schon befremden.

  4. Anna-Lena schreibt:

    „Was mach ich bloß verkehrt?
    Ich habe einen inneren Wert.“
    Ganz traurig schaut der Gregor drein
    und kauft sich eine Flasche Wein.

  5. Ruthie schreibt:

    Man fragt sich: Wo soll das nun enden?
    Wird alles sich zum Guten wenden?
    Gibt es für Gregor hier auf Erden
    eine Frau zum Glücklichwerden?

    Und die Moral von der Geschicht:
    Komm ja zum Date zu spät nienicht!
    Sonst ist der Zug wohl weg für immer
    Und das macht alles nur noch schlimmer.

    Nun wart, was Anna-Lena rät.
    Ihr Eintrag kommt hier nie zu spät.
    Nun, Frau Lehrer, was meinst Du?
    Kommt Gregor doch mal noch zur Ruh?

  6. chinomso schreibt:

    Gregor geht heim, legt sich ins Bett.
    das ist auch ganz allein recht nett.
    Doch wenn man sich nach Liebe sehnt,
    ist’s Mist. Das sei hier mal erwähnt.

  7. Anna-Lena schreibt:

    Der arme Gregor träumt ganz wild,
    ganz unscharf und auch klar, mit Bild.
    Er wälzt des Nachts sich hin und her.
    Es hilft nichts! Eine Frau muss her!

  8. Chinomso schreibt:

    Doch was ihm hilft ist einzig nur:
    Die Partnervermittlungsagentur.
    Dort schnitzt man ihm ein Star-Profil
    nimmt auch sein Geld, recht gern und viel.

  9. dorosgedankenduene schreibt:

    Die Frau, die man ihm zeiget dort,
    berührt sein Herz, aber sofort.
    Doch dann, beim ersten Rondevu,
    da macht er schnell die augen zu.

  10. Chinomso schreibt:

    Die Schönheit, die war nicht von Dauer.
    Der Gregor ist nun furchtbar sauer.
    Unter der dicken Makeup-Schicht
    fand er ein fahles Mopsgesicht.

    Nicht mal ein Lächeln hat die Gute,
    sie macht ne olle Zickenschnute.
    Mach ihm ne Szene, schreit ihn an.
    Was hat er Pech, der arme Mann?

  11. dorosgedankenduene schreibt:

    Wär er nur nicht zu spät gekommen,
    hätt seine Braut nix anderes genommen,
    dann wär die Story lang zu End,
    was ich dann doch sehr schade fänd.

    So suchen wir für Gregor nun,
    (wir würden fast alles dafür tun)
    ne Frau, ne richtig supertolle,
    und nicht wie eben, sonne olle.

  12. Ruthie schreibt:

    Genau, Du sagst es. Das wär gut.
    Zum Beispiel eine wie die Ruth.
    Mit der könnt‘ er so manche Sachen
    erleben. Das würd‘ Spaß ihm machen.

  13. dorosgedankenduene schreibt:

    Jawoll, wir haben es geschafft,
    die Ruth, die hat das Rennen gemacht,
    die Frage ist nun aber doch,
    obs Gregor auch mag, oder sucht er noch?

  14. Chinomso schreibt:

    Ach Gregor komm, nun sei mal schlau!
    Und nimm die Ruth zu deiner Frau.
    Was bess’res kann dir nicht passieren.
    Doch wie wird „Herr Ruthie“ reagieren??

    Man weiss nicht, was der Gregor kann.
    Doch Ruthie hat ja schon nen Mann.
    Wenn sie für Gregor den verlässt,
    dann ist es leer, das Ruthie-Nest.

    Und Kind und Mann sieht man dann weinen.
    Sie werden im Jammer sich vereinen.
    Und schreiben Ruthie einen Brief.
    „Komm bitte heim!“ S‘ geht alles schief.

  15. Ruthie schreibt:

    Oder sie werden gar nicht schmollen,
    können nun machen, was sie wollen.
    Keiner meckert mehr, das ist klar.
    Sie würden vergammeln in einem Jahr.

    Bevor sie aber im Dreck ersticken,
    muss Ruthie das nochmal überblicken:
    Ob sich der Gregor wirklich lohnt?
    Wie wär’s, wenn er einfach bei Ruthie wohnt?

  16. chinomso schreibt:

    Lebenskünstler ist Gegor von Beruf.
    Er lebte einst nah dem Vesuv.
    Ruthie lädt ihn zu sich nach Haus.
    Das sieht mir sehr nach Ärger aus.

    Herr Ruthie will die Frau nicht teilen.
    Es droht der Schlag ihn zu ereilen.
    Im Raume steht schon ein Duell,
    da eilt die Ruthie her ganz schnell.

    Beruhigt die hitzigen Gesellen.
    Und rät die Musik anzustellen.
    Und bei nem Tänzchen stellt sich raus
    wer bald der Mann in diesem Haus.

  17. Ruthie schreibt:

    Die Männer tanzen? Das ist schön!
    Dann kann die Ruthie ja nun gehn.
    Es ist ihr eh schon viel zu viel –
    sie hat’s gern kuschelig mit Gefühl.

    Wo soll sie das denn kriegen nun?
    Die Männer haben Andres zu tun.
    Beide taugen nicht für Ruth.
    Ihr Lieben – das klingt gar nicht gut!

  18. freidenkerin schreibt:

    Die liebe gute Ruth
    hat ganz schön Mut.
    Und weil sie voller Schneid
    ist der Traummann bestimmt net weit. 😉

  19. dorosgedankenduene schreibt:

    Der Gregor und der Ruthiemann,
    keiner von beiden denkt daran,
    daß Ruthie nun alleine ist,
    doch wer nun denkt:Na so ein Mist.

    Vollkommen falsch gewickelt ist.
    Die Ruthie geht auf Trallalla,
    schaut mal hier und auch mal da.
    Männer gibts wie Sand am Meer,
    was soll ich dann mit dem Gre-Gor?

  20. chinomso schreibt:

    Gregor derweilen ist nicht faul,
    ruft gleich mal an bei Bruder Paul.
    Gemeinsam werden sie sie finden,
    er will sich nicht allein schinden.

    Ja, Männer gibts wie Sand am Meer,
    doch Frauen gibts sogar noch mehr.
    Und eine wartet auf den Tag,
    wo Gregor sie erobern mag.

  21. april schreibt:

    *lol* Ich lach mir grad ’nen Ast,
    da hab‘ ich leider was verpasst.
    den Gregor, ne, den mein‘ ich nicht,
    sondern diese tolle Geschicht‘.

    Ihr seid doch super Dichterinnen
    und solltet einen Preis gewinnen,
    einen wunderbaren Mann,
    der mehr als der olle Gregor kann.

    • Ruthie schreibt:

      Ingrid-April: Dankeschön!
      Hab „endlich“ Dein‘ comment gesehn.
      ICH hätte gerne so nen Mann
      der ganz viel mehr als Gregor kann.

      Einen, der mit mir spricht und singt
      dessen Seele mit meiner schwingt.
      Der mit mir durch die Lande zieht,
      mit mir in die gleiche Richtung sieht.

      Der Mann muss noch erfunden werden.
      Oder er läuft schon rum hier auf Erden.
      Falls Ihr ihn trefft, gebt mir Bescheid!
      Ich warte solange, noch hab ich Zeit…

  22. chinomso schreibt:

    Ich tret da freiwillig zurück,
    hab schon so einen. Was ein Glück.
    Der Preis der geht an die, die mag.
    Ich wünsch euch noch ne schönen Tag.

    Ach nee, der Tag ist schon vorbei
    doch morgen haben wir ja frei.
    Dann können wir hier weiter reimen
    den Gregor mit ner Frau vereinen.

    Oder der Gregor der wird schwul,
    und kauft sich einen Schaukelstuhl.
    Und sitzt da drin mit seiner Pfeife
    und wartet mal auf etwas Reife.

  23. Anna-Lena schreibt:

    Dem Gregor geht es nun ganz schlecht,
    was er auch macht, es ist nichts recht.
    Er schreibt an seinen Bruder Johann,
    ob der vielleicht was für ihn tun kann.

    „Zieh mich mal raus aus dem Verkehr,
    ich glaub, ich kann sonst bald nicht mehr!
    Frag doch mal deinen Bruder Abt,
    ob er für mich ein Plätzchen hat.

    Denn ein paar Wochen Klosterluft
    sind besser als die Seelengruft,
    in der ich gerade ganz tief stecke,
    ganz unten in der letzten Ecke.“

  24. dorosgedankenduene schreibt:

    Soso, wir vier hier wollen nicht,
    was ja nicht für Gregor spricht,
    Kloster? Ach ich weiß nicht, ist das gut?
    Schöpft Gregor dort denn neuen Mut?

    Will er denn überhaupt ne Neue?
    Oder packt ihn die große Reue?
    Will er zurück zu seiner Frau?
    Das weiß er wohl nicht so genau.

    Die Pünktlichkeit ist eine Zier,
    doch weiter kommt man ohne ihr.
    Daß mußte er ganz viel erfahrn,
    weil zum Date zu spät er kam.

  25. Ruthie schreibt:

    Wie? Ist die Story jetzt zu Ende?
    Und keine Gregor-Lebenswende?
    Wolltet Ihr nicht die Seite füllen?
    Euch dafür jetzt in Schweigen hüllen?

    Na, ich kann’s ja ganz gut verstehn:
    Es wird dem Gregor besser gehen.
    Er sucht sich eine neue Liebe
    und hofft, dass sie ihm länger bliebe.

    Mit Mann und Frau, das geht nicht gut.
    Nicht auf die Dauer, sagt die Ruth.
    Ausnahmen soll es manchmal geben.
    Leider nicht oft in diesem Leben…

  26. chinomso schreibt:

    Gregor ist erst mal in Klostern,
    sicherlich sogar bis Ostern.
    Eins wird ihm dafür nicht reichen,
    es soll die Hektik aus ihm weichen.

    Kommt er dann ausgeglichen wieder
    blüht allerorten schon der Flieder.
    Und dann im Frühling kommt vom Glück
    auch zu dem Gregor mal ein Stück.

  27. freidenkerin schreibt:

    Der Gregor lernt das Meditieren
    lässt den Geist gar ferne schwadronieren.
    Dann erwacht er frisch und klar
    und denkt: Ach, ist das wunderbar!

    Geläutert er an Leib und Seele ist,
    wie er so auf ner Parkbank sitzt.
    Da kommt herbei ein Weib, ein resches,
    ein ausgesprochen fesches.

    Gregor’s Herz macht bumm, bumm, bumm,
    im Kopf wird ihm ganz dumm, dumm, dumm.
    Obwohl die Beine ihm ganz schwach,
    steigt er dem Mädel freudig nach.

  28. chinomso schreibt:

    (Margot, da hatten wir beinahe dieselbe Idee. Und auch noch in derselben Minute. Witzig)

  29. freidenkerin schreibt:

    (Ja, das ist fast a bisserl wie Telepathie 😉 )

  30. Anna-Lena schreibt:

    Sie dreht sich um, denn sie bemerkt,
    dass Gregor ist ihr auf der Fährt‘.
    Durch rote Lippen, samtig weich,
    wird unser Gregor sofort bleich.

    Er sieht nur noch den vollen Kussmund,
    da wird es ihm ganz grell und bunt.
    Mit lautem Stöhnen sackt er nieder,
    den Kopf neben dem Baum mit Flieder.

  31. chinomso schreibt:

    Dass ihm so schnell die Sinne schwinden,
    kann diese Frau nicht lustig finden.
    Wenn ihn ihr Anblick bereits schafft,
    was ist dann mit der Manneskraft??

    Wird er sie glücklich machen können?
    Oder öfter sich ne Ohnmacht gönnen?
    Sie will ihm eine Chance geben,
    und küsst ihn wach, zurück ins Leben.

  32. Anna-Lena schreibt:

    Und Gregor hört die Englein singen,
    wie ihre sanften Töne schwingen.
    Er glaubt, er sei im Himmel schon,
    doch dort gibt es kein Telefon.

  33. chinomso schreibt:

    Sein Handy klingelt. Ring-ring-ring!
    Was will jetzt das verflixte Ding?
    Immer wenn es gerad nicht passt,
    und eine Frau ihn lieb hat, fast.

    Er lässt die Augen drum geschlossen,
    ist in den Kuss total verschossen.
    Er tut so als wenn er’s nichts hört
    ist vom Geruch der Frau betört.

  34. freidenkerin schreibt:

    Durch’s Handy quakt der Psychotherapeut.
    Er spricht: Hast du die Sitzung heut‘
    denn ganz und gar vergessen?
    Bist wieder ’ner heißen Braut aufgesessen?

  35. chinomso schreibt:

    Doch Gregor lässt sich therapieren,
    heut von der Braut, mit allen Vieren.
    Und pfeift auf Dr. Freud und Co.
    das Leben ist so schön, auch so.

  36. april schreibt:

    Weg mit dem Therapeuten,
    was soll der Gregor mit solchen Leuten!?
    Er braucht nur eine Armbanduhr
    und ist in Zukunft pünktlich nur.

    Er braucht auch noch ein bisschen Kraft,
    damit er’s küssen und lieben schafft.
    Sonst läuft ihm jede Frau davon,
    nach Hamburg, Köln oder auch Bonn.

    Wo kriegt er denn die Kraft bloß her?
    Ein bisschen Training, das ist nicht schwer.
    Chinomso hat’s da oben geschrieben:
    lieben und küssen und lieben bis sieben.

  37. chinomso schreibt:

    Übung macht auch hier den Meister.
    Gregor trainiert nun Pünktlichkeit.
    Vertrieben sind die bösen Geister
    vorbei des Mannes Einsamkeit.

  38. freidenkerin schreibt:

    Amen! 🙂

    Das Reimen hat viel Spaß gemacht,
    hab beim Lesen herzlichst gelacht.
    In solch netter und lustiger Runde
    lässt sich’s reimen Stund‘ um Stunde! 🙂

    Schönen Sonntag!

  39. april schreibt:

    Lasst uns das doch noch mal machen,
    es war Spaß und viel zu lachen,
    ob mitdichten oder nur lesen
    es ist auf jeden Fall toll gewesen.

  40. Ruthie schreibt:

    Heißt das, die Story ist beendet?
    Weil alles sich zum Guten wendet‘?
    Dann fällt uns bald was Neues ein
    – auf welchem Blog darf’s diesmal sein?

  41. chinomso schreibt:

    Ich bin dann gerne wieder mit dabei,
    mag doch auch solch fröhlich Reimerei.
    Wer mag denn wo nen Anfang machen?
    Ich will doch wieder mit euch lachen.

  42. Ruthie schreibt:

    Gedacht – getan: Bei mir geht’s weiter!
    Ich hoffe, es wird ähnlich heiter.
    Ich brauch zum Schneetief Euren Rat!
    Mal sehen, wer Ideen hat.

    http://rosenruthie.wordpress.com/2010/01/10/ein-neuer-mitmach-reim/

  43. bigi schreibt:

    Gregor ist ein armer Bub
    über den man viele Verse schrub
    Gregor und sein LiebesGlück
    wurd hier verdichtet Stück für Stück

    Gelesen hab ich das erfreut,
    wenn ich ehrlich bin erst heut
    durch einen Schubbs der GedankenDüne
    betrat ich diese DichterBühne

    Und weil das Gedicht hier scheint zu Ende,
    klatsch ich nun freudig in die Hände,
    schenk euch Mädels viel Applaus,
    ihr seid echt Hammer, das musste raus.

    Habt Dank fürs Lächeln und auch Lachen
    für das feine Reime machen
    so geh ich raus hier und im Nu
    les ich beim nächsten KunstWerk zu

  44. Elke (nordstar) schreibt:

    auch wenn ich nicht reimen kann..
    aber es macht ebensoviel Spass es zu lesen:-)

  45. Pingback: Ein neuer Mitmach-Reim | Rosenruthie

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