Kurz & Knackig (25) – der Mitmachreim

Lang ist’s schon wieder her (es war Mitte März), dass ich hier zu einem Mitmachreim aufgerufen habe. Und deshalb gehe ich es heute mal wieder an. Es wär mir eine Freude, wenn altbekannte Reimer und gerne auch neu hinzu gestoßene Reimfreunde mitmachen würden. Mit der Suchfunktion finden die, die es interessiert, mühelos die Kurz & Knackig Reime 1-24.

Aus gegebenem Anlaß wähle ich heute das Thema

HERBST

Morgens steigen Nebelschwaden
an frisch rasierten Damenwaden
aufwärt naßkalt in die Hosen.
Unverdrossen blühen Rosen.

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36 Antworten zu Kurz & Knackig (25) – der Mitmachreim

  1. freidenkerin schreibt:

    Das Wadenrasieren lass‘ ich jetzt lieber sein,
    dann zieht’s nicht gar so kalt am Bein.
    Die Winter-Liebestöter werden griffbereit platziert,
    damit’s dann an empfindlichen Stellen ja net friert… 😉

  2. toffi schreibt:

    mittags sitzt man in der sonne
    auf balkonien. welche wonne!
    streckt die beine in die höh‘
    vom schenkel bis zum großen zeh.

  3. Chinomso schreibt:

    Die Freidenkerin denkt gradeaus,
    da kommt meist noch das Beste raus.
    Drum tragt mal alle schön Angora,
    wie die Matrosen der Aurora.

    (da fällt mir ein, ich muss mal den Russlandbericht weiter schreiben, ich Schluri)

    • Doro schreibt:

      Nee nee das brauch ich gar nicht haben,
      da hab ich lieber kalte Waden,
      die Liebestöter meine ich,
      das ist ja nun mal nix für mich.

      • Chinomso schreibt:

        Wer glaubt, dass Liebestöter die Liebe töten.
        Der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.

        Und das glaubt Doro nicht.
        Also kann sie ruhig Liebestöter anziehen, denn die wärmen (fast) alles, was für die Liebe wichtig ist….**grins**

  4. freidenkerin schreibt:

    Auf den Liebestötern macht sich’s Mieze gern bequem,
    da schläft sich’s nämlich mollig warm und schön.
    Und was Frau Mieze wohl bekommt,
    das auch meinen Eingeweiden frommt…

  5. bigi schreibt:

    Die Doro unsere wahre Kühne
    schreibt aus einer echten Düne
    War sie zuerst noch auf dem Deich
    schrieb sie mit hier dann sogleich

    Nun ich, die’s wirklich wissen muss
    Liebestöter sind kein Genuss
    egal ob an Waden, Bein oder Po
    sie kneifen und kniepen so und so.

    Zur Zeit hab ich sowas am Haus
    Von halb Sieben Morgens an – welch ein Graus
    Der Liebestöter macht HöllenLärm
    ich hab ihn wirklich gar nicht gern

  6. Blümchen schreibt:

    Da habt ihr alle schön vereint,
    ganz wunderbar gereimt.
    Ich gesell mich hier noch schnell dazu,
    bevor ich Feierabend mach,im Nu.

    Einen schönen Abend wünsch ich noch in die Runde,
    egal ob Vogel,Katz ,Pferd oder Hunde,
    schlaft schön und gebt fein Acht,
    dann hat das Sandmännchen auch etwas mitgebracht :o)

  7. april schreibt:

    Wenn Frau April im Keller schreit,
    Ist Herr April gleich bereit …
    sie zu retten vor den Spinnen.
    „Kreisch nicht so, bist du von Sinnen?

    Im Herbst, da kommen sie eben rein.“
    Kann nicht ein Ritter freundlicher sein?

  8. Anna-Lena schreibt:

    Die Spinnen suchen einen Ort,
    Herr April schickt sie einfach fort.

    Sie werden sich bald revanchieren
    und in die Liebestöter kriechen.

    • april schreibt:

      Oh nein,
      das sollen sie nicht wagen,
      Herr April packt sie dann am Kragen,
      (dem nicht vorhandenen),
      reißt alle Beine einzeln aus,
      „komm du mir bloß nicht mehr ins Haus.“

      Die Liebestöter werf‘ ich weg,
      sie dienen einem andern Zweck,
      kommen in die Lumpenkisten,
      wo sie dann ihr Dasein fristen.

      Höchstens mal zum Fensterputzen
      werde ich sie noch benutzen. 😉

  9. Ruthie schreibt:

    Ich las bei Iris „frisch rasiert“
    und fühlte mich gleich animiert
    mir meine Beine zu enthaaren
    (wollt‘ gern mir das Enthaaren sparen)
    Doch kam der Sommer nun zurück –
    welch ein Glück!

    Die Rosen blühen in der Sonne,
    die Vögel zwitschern – welch eine Wonne!
    So könnte ich das für immer haben
    doch leider wird meine Hoffnung bald begraben.
    Der Herbst bringt Farbe in das Leben –
    so ist das eben.

  10. chinomso schreibt:

    @alle, ihr seid wunderbare Reimerlinge.
    Ich freu mich sehr über eure Zeilen.
    Und sogar Nicht-Blogger wie Blümchen reimen mit.
    Das verdient einen kleinen Orden.

    **Blümchen den Reim-Orden am Bande umhäng**

  11. Träumerle Kerstin schreibt:

    Ich komm grad aus dem Süden heim,
    dort hatt´ ich noch kein kaltes Bein.
    Rosen blühen noch in meinem Garten,
    der Herbst muss noch ein bissel warten.
    Liebe Grüße von Kerstin, bin wieder da!

  12. chinomso schreibt:

    Im Herbst fährt Kerstin in den Süden.
    Will Sonne tanken für den langen Winter.
    Ich hab auch öfter solche Attitüden.
    Allein mein Chef steht nicht dahinter.

  13. Anna-Lena schreibt:

    Der Chef fährt lieber selber weg,
    die Badehose im Gepäck.
    Fährt in die Sonne nach Timbuktu
    und sagt zu dir: Da guckst du!

    • chinomso schreibt:

      Und ich schau wirklich ziemlich dumm
      und fassungslos im Office rum.
      Doch in Timbuktu ist grad Krise,
      da geht ich lieber auf die Wiese.

      Dort zupf ich Blumen für die Vase
      und atme ganz tief durch die Nase.
      Die Herbstluft bebt vor Energie,
      ich brauche und geniesse sie.

  14. bigi schreibt:

    Ich bin ja mein eigener Vorgesetzter,
    ein ziemlich ruhiger, ungehetzter,
    zumal bin ich an einem Ort,
    von dem will ich gar nicht fort.

    Von hier betrachtet ist alles Süd,
    und doch bin ich des Reisens müd,
    bin ich doch endlich angekommen,
    hab mir mein LebensZiel erklommen.

  15. chinomso schreibt:

    Reisen heisst auch immer suchen.
    Kann Glück man wohl wie Flüge buchen?
    Ich freu mich mit euch und zwar synchron
    Das ist der harten Zeiten Lohn.

  16. bigi schreibt:

    Glück man sich nicht buchen kann
    aber man es suchen kann
    nicht mit „ich will“ kommt man ans Ziel
    denn Wollen wollen wirklich viel.

    Das kleine Glück einfach genießen
    die GänseBlümchen, wie sie sprießen,
    das VierblattKlee am WegesRand
    verschenk es schnell, halts nicht in der Hand.

    Wer dieses Glück genießen kann,
    dem ist das Leben wohlgetan,
    der schafft was er kaum zu hoffen wagt
    und das bevor er noch verzagt

  17. bigi schreibt:

    Hab ich was falsches hier geschrieben
    dass keiner schreibt mehr von euch Lieben?
    Hab nicht getroffen, den richtgen Ton?
    Oder ists Gedichtle hier zu Ende schon?

  18. chinomso schreibt:

    Ach nein. Ich denk, es geht schon weiter.
    Ich jedenfalls find’s nett und heiter.

    Gerade brodeln hier die Töpfe
    bei Kohl und Kürbis rollen Köpfe.

    Ich wein vor Glück, darf Zwiebeln schneiden
    Der Chefkoch sieht mich zu gern leiden.

    Als Küchenhilfe muss ich schuften,
    grad konnt ich einfach mal verduften.

    Doch wenn der Maitre mich erwischt,
    wird ihm ein Spruch flott aufgetischt.

  19. bigi schreibt:

    Oh je du hast ne KüchenSchlacht
    hast große Köpfe mitgebracht
    die machst du klein und schnitzt sie wech
    Für die Köpfe großes Pech

    Für eure Bauchis wird es lecker
    vergessen das MaitreRumgemecker
    vergessen die Tränen der Zwieblerei
    was zählt ist dann die Schlemmerei

    Guten Hunger !

  20. chinomso schreibt:

    Buuujabeeeees nennt man von Fisch ne Suppe.
    Die mögen Teddy, Kasperl und auch Puppe.

    Bevor die Puppenstube schneller,
    füll ich mal grad für uns die Teller.

    Ist hier noch einer, der was will?
    Dann setzt euch hin und eßt schön still.

    • Ruthie schreibt:

      Ich mag keinen Fisch – ich danke Dir –
      lass trotzdem noch ein paar Zeilen hier.

      Schön, dass Dein Maitre Dich verwöhnt,
      (ich hab mir das immer herbeigesehnt…)

      Lasst es Euch schmecken und macht es gut!
      Ein schönes Weekend wünscht Euch die Ruth

  21. chinomso schreibt:

    Was mach ich nur? Was soll ich tun?
    Ruthie muss essen. Kann sonst nicht ruhn.
    Wir braten ihr was ohne Fisch,
    ich stell’s für Ruthie auf den Tisch.

    • Ruthie schreibt:

      Oh ja, das Essen wäre toll
      hätt ich nicht schon den Magen voll.
      Broccolicremesuppe hat’s gegeben,
      werd wieder über dem Bette schweben 😉

      Wenn ich den Bilderlink mir so betrachte
      überlege ich allerdings mir ganz sachte:
      Rumpsteak mit Gemse? Passt das zusammen?
      Und: Seit wann haben Gemsen Karotten im Namen? :mrgreen:

      Fragen schwirren mir durch das Gehirn –
      wollen mir meine Birne verwirr’n.
      Das lass ich nicht zu, drum hör ich jetzt auf.
      Freue mich sehr über ’ne Antwort da drauf 😉

  22. chinomso schreibt:

    Das „ü“ von dem Gemüse
    schrubbt grade die Kombüse.
    Hätt ich „ue“ geschrieben,
    das wär es hier geblieben.

    So ist es eben weggerannt.
    Es hat gleich die Gefahr erkannt.
    Ich wollt es zerren in das Licht.
    Das wollt das „ü“ ganz einfach nicht.

    • Ruthie schreibt:

      Du übles Ü da in der Kombüse!
      Wir brauchen Dich dringend für das Gemüse!
      Sonst wird eine Gemse draus gemacht.
      Die springt Dich dann an: Nimm Dich in Acht!
      Und wenn Du nicht hörst, ist’s auch einerlei,
      dann kannst Du bald leben von ALG II.

  23. chinomso schreibt:

    Gemsen sollen auch gut schmecken.
    Man muss nur Speck in sie rein stecken.

    Mit Speck gespickt, das bin ich auch.
    vorallem seit ich nicht mehr rauch.

    Das Rauchen hab ich aufgegeben.
    Das Essen nicht. Ich brauchs zum Leben.

    Doch ess ich demnächst auch mehr Gemse.
    Und jetzt ist Schluß. Für heut ist Sense.

    Ich wünsch euch eine Gute Nacht.
    Ich mein es ernst. Nicht, dass ihr lacht.

  24. Anna-Lena schreibt:

    In anderer Leute Töpfe gucken,
    lässt auch mir die Finger jucken.
    Bei uns gibt’s morgen Kohlrouladen,
    die füll’n den Magen,
    stärken Waden.
    Danach ’ne stramme Wanderung,
    die hält uns fit
    und auch gesund.

  25. bigi schreibt:

    Fisch gibts hier vor Ort ganz frisch
    besser bekommt man ihn nicht auf den Tisch
    doch heute gibts ganz unmaritim
    Knackiges Gemüse mit Hühnchen drin
    dazu reicht die bigi Reis
    mein Wolf mag das, ich das weiß

    Doch erst muss ich den Kopf noch heilen
    in dem böse Geister weilen
    die hämmern arg, ganz doll und fies
    und ich fühl mich so richtig mies

    Drum end ich hier auch schon sogleich
    mein Hirn ist nämlich ziemlich weich

    • Ruthie schreibt:

      Ach Bigilein, Du armes Schwein,
      lassen die Geister Dich gar nicht sein?
      Ich hoffe, sie haben sich schnellstens verzogen
      Sonst gib Dir doch ein paar von den Drogen
      Oder sag Wolf, er soll Dich fest küssen!
      Irgendwas muss doch helfen müssen 😉

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