Ondulierte Gedanken (xxxl-version)

….zum Thema Alterserscheinungen. Als mir neulich dieses Zitat über den Weg lief, kam ich wieder drauf. Längst wollte ich mich hier mal über meine Erfahrungen zum Thema „Älterwerden“ auslassen.

Seit einiger Zeit habe ich vermehrt mit jungen Frauen zu tun. Die meisten sind verheiratet oder leben in einer festen Partnerschaft, sind Mütter von Kleinkindern und Hausfrauen. Wir haben uns aufgrund gleicher Interessen in einem Forum zusammen getan. Gemeinsam mit einer Freundin, die auch dort schreibt, bin ich erheblich älter als der Durchschnitt der Forenmitglieder. Und immer wieder fällt es mir mehr als deutlich ins Auge, wie sehr es diesen jungen Frauen vor dem Älterwerden graut, sie fürchten sich regelrecht. Ihrer Meinung nach, muss man alles Schöne und Aufregende möglichst erledigen, bevor man die 40-er Grenze überschritten hat. Danach wird der Mensch im Allgemeinen und Frauen im Besonderen vom fortschreitenden Verfall beherrscht. Das Leben ist nur noch mühsam, Krampfadern, Rheuma, Gicht, Arthrose und der drohende Herzinfarkt verderben einem den Spaß am Leben. Spätestens, wenn man die 50 überschritten hat, darf man nicht mehr ausgelassen herumspinnen, laut lachen und verrückte Dinge tun. Man muss sich seinem Alter entsprechend benehmen und trägt nur noch braune, beige und mausgraue Klamotten. Discotheken oder sonstigen Veranstaltungen, die mehr der Jugend vorbehalten sind, sollte man besser fern bleiben, wenn man sich und seine jüngeren Begleiter nicht blamieren möchte. Flirten und allgemein der Kontakt zum gleichen Geschlecht sollte sich nur auf Altersgenossen beschränken. Wer bis dahin keinen Partner gefunden hat, der hat Pech und muss bis zum Grab allein bleiben. Enkel hüten und  der Kaffeeklatsch mit Freundinnen, Kirchenchor und der Bibelkreis in der Kirchengemeinde sind adequate Beschäftigungen, denen eine Frau über 50 nachgehen sollte.  

Immer, wenn in der Gruppe Äußerungen gemacht werden, die dieses Bild bestätigen, erleide ich einen Lachanfall. Bisher habe ich nur Andeutungen gemacht, dass sie irren. Doch ich arbeite an einer fundierten Beweisführung, um zu zeigen, dass das Leben einer Frau über 50 und schon gleich gar derer über 40 ganz und gar nicht so ablaufen muss, wie von den Mädels befürchtet. Ich möchte ihnen so gerne die Angst nehmen. Das ist mir wichtig.

Ab und zu tue ich Dinge, die sie in helles Erstaunen versetzen. Ich kaufe mir, trotz meiner immer noch sehr weiblichen Körperformen eine rote Lederjacke im Bikerstyle. Sie äußern nicht direkt Kritik, aber man liest zwischen den Zeilen, dass sie sich (gelinde gesagt) doch einigermaßen über mich wundern. Man sieht sie regelrecht die Köpfe schütteln.  

Aber, wenn ich es recht bedenke, ich war nicht anders drauf, damals als ich Anfang oder Mitte 20 war. Mit heimlichem Grausen habe ich mir ausgerechnet, dass ich im Jahr 2000 meinen 41. Geburtstag feiern würde. Und ich dachte bei mir: Ein Glück, dass es bis dahin noch ne Weile ist! Wer weiss, wie das sein wird, wenn ich soooooooo alt bin? 

Es gibt Fotos von mir, beispielsweise als mein Großer eingeschult wurde, da sehe ich aus, wie meine eigene Großmutter. Das war im Jahr 1985, also mitten in der Zeit, als ich Vollzeit-Mutter und Hausfrau war.  Ich trug auf dem Foto, an das ich mich lebhaft erinnere….wo ist das überhaupt?….. eine (wie ich sie nannte) typische „Mutti-Dauerwelle“ und einen weiten, langen Jeansrock mit Bundfalten. Beides eher unvorteilhaft. Und genauso unvorteilhaft fühlte ich mich auch. Aber ich war damals allen Ernstes der Meinung, dass mein erster Lebenszweck die Bedürfnisbefriedigung meiner Kinder und meines Ehemannes war. Der Mann wollte nicht, dass ich arbeiten ging. Also ging ich 6 Jahre lang nicht arbeiten. Braves Frauchen zu Hause. So wie das von mir erwartet wurde.  

Ich ließ mich aber nicht gehen. So nun auch wieder nicht. Stets war ich darauf bedacht, bei aller Hausarbeit und der „Kümmerung“ um die Kinder FÜR MEINEN MANN gut auszusehen. Ständig war ich ernsthaft bemüht, ein paar Kilos abzunehmen. Und wenn das nicht so klappte, dann zwängte ich mich in knielange sauenge Miederhosen, damit wenigstens die Silhouette ein bisschen schlanker erschien. Selbst im Sommer hatte ich diese Dinger unter den Hosen an und stand immer mal wieder kurz vorm Hitzschlag.

Obwohl mir lange Haare überhaupt kein bisschen stehen, weil meine Haare im Gegensatz zu mir recht dünn sind, ließ ich sie für IHN wachsen, weil er das schön fand. Stundenlang saß ich dann mit Lockenwicklern unter der Haartrocken-Haube und kämpfte um ein paar Locken. Sogar geschlafen habe ich mit diesen komischen stacheligen Lockenwicklern. Wie gekloppt kann frau eigentlich sein??? (fragte ich mich damals nicht, nur heute)

Auch als der Mann dann Geschichte war (ihr kennt die Story) hatte ich immer wieder das Gefühl, ich muss mich aufrüschen, schön machen, schminken, Nägel lackieren, Haare ondulieren und was es sonst noch alles Tolles gibt. Denn da war dann wieder die Sorge, ich könne keinen Mann mehr abgekommen- weil, wie oben bereits erwähnt – die Gefahr mit jedem Jahr wuchs, dass Frau über 40 allein bleiben muss. Und zwar 4ever!!!!!! **kreisch** Nie wieder Liebe und so…**flöt-flöt** In Einsamkeit ergrauen.

Neun Jahre später war es dann so weit. Ich steuerte gerade schnurstracks auf meinen 40-ten zu, da muss in meinem Kopf endgültig ein Schalter umgelegt worden sein. Denn es fällt rückblickend auf, dass ich just ab dem Geburtstag die letzten Schalenreste meines Panzers abgeworfen hatte, der mich jahrelang eingeengt hat. Und das ausgerechnet im „gefährlichen“ Alter von 40. Haste Töne??

Und nur wenige Wochen nach meinem 40-ten kreuzten sich meine und die Wege des Wildhüters.  Wer nun glaubt, ich wäre wieder in den Hüfthalter geschlüpft und hätte krampfhaft den Bauch eingezogen und meine Erscheinung krumm und schief onduliert, der irrt gewaltig. Pustekuchen!!! Endlich-endlich-endlich mal einer, der mich genauso wollte, wie ich war. Und ich habe ihm, nach all den Irrungen und Wirrungen der vorangegangenen Jahre, von Anfang an gesagt, dass nicht damit zu rechnen sei, dass ich mich für ihn verbiege.  Er war sehr erstaunt, denn auf die Idee wäre er garnicht gekommen. EIN WUNDER!!!  Ich war es nicht gewöhnt, dass mir ein Mann ohne solche Forderungen begegnet.

Und dann ging die Post überhaupt erstmal richtig ab. Die Haare wurden grau und grauer, aber ich vermischte sie mit blonden Strähnchen. Der Zeiger der Waage schnellte mitunter bedenklich in die Höhe, er aber liebte und liebt jedes Kilo. Ich machte es wie der Mond, nahm ab und zu ein bisschen ab und zu. Er beobachtete und jammerte höchstens dann ein wenig und auch nur ganz dezent, wenn es seiner unfachmännischen Meinung nach zu wenig wurde. Gerade nörgelt er wieder mal. Aber darüber sehe ich geflissentlich hinweg. **püh** Wo sammer denn??

Mein Fazit: Mit einer gesunden Einstellung zu sich selbst, die möglichst positiv sein sollte, kann man Berge versetzen. Da spielt das Alter keine Rolle. Die Erkenntnis, dass man sich selbst am allermeisten lieben muss, um andere lieben zu können, die hat man mit 20 einfach nicht. Die wächst mit den Jahren. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle. Wer in Watte gepackt wird oder sich selber immer wieder zu sehr schont, wer ängstlich und mißtrauisch durch die Welt läuft, der tut sich selbst wirklich keinen Gefallen.

Krank und gebrechlich werden wir alle früher oder später. Keine Frage. Aber mit einer positiven Einstellung zum Leben kann man auch das besser ertragen oder sogar die eine oder andere Attacke auf die Gesundheit abwehren.

Und wer nun sagt: Na, die ist ja vielleicht blauäugig!!!!!!!!!!!!
Dem antworte ich: Ätsch, ich hab grüne Augen.

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23 Antworten zu Ondulierte Gedanken (xxxl-version)

  1. fudelchen schreibt:

    Und ich blaue Augen…aber auch nicht blauäugig. Toll 😀

    • chinomso schreibt:

      Das nehm ich dir glatt ab. 🙂
      (Marianne ist schnell wie der Wind. Der Beitrag kommt frisch aus dem Backofen, ist noch knalleheiss und Marianne beißt schon rein)

  2. freidenkerin schreibt:

    Ja, ja, die lieben Vorurteilchen gegenüber dem „Alter“… 😉
    Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass wir während einer Geschichtsstunde in der zweiten Volksschulklasse ausrechnen mussten, wie alt wir im Jahre 2000 sein würden. Als bei mir die Zahl 44 heraus kam, war ich zu Tode erschrocken. Um Gottes Willen, dachte ich voll panischer Angst, dann bin ich ja bereits steinalt! Kurz vorm Abnippeln! Eine Greisin! Reif für’s Altersheim! Wahrscheinlich mit kleinen, altersgrauen Omi-Dauerwuckerln umkränzt, mit einer jener Hausmütterchen-Kittelschürzen angetan, wie sie seinerzeit die „alten Weiber“ so trugen…

  3. Audubon Ron schreibt:

    Nicely written. Good points. Good story. For me, 50 is the new 40.

    many blessings

  4. Obelix schreibt:

    Ach Iris! Jeder ist so alt, wie er sich fühlt: Wenn ich drei Stunden auf einen Berg hochgelaufen bin, fühle ich mich manchmal wie 80. wenn ich mit Freunden oder meiner lieben Frau herumalbere, wie 18. Ich lass‘ mich nicht kategorisieren, auch wenn es hier und da Menschen gibt, die das versuchen.

    Und: Ich finde meine olle Jeansjacke immer noch um einiges schicker, als die hellbeigen Altmänner-Anoraks, die man Männern ab 50 gerne andreht.

    Bestimmte „altersbedingte“ Einschränkungen muss man halt hinnehmen, wie zB die Lesebrille oder das doch etwas genauere Schauen auf das, was man sich ernährungstechnisch so antut. Aber das stört mich nicht – auf den Kopf und die Gedanken darin kommt es an.

    Bleib‘ also so jung wie Du bist! Du bist toll so (auch wenn ich Dich „nur“ virtuel kenne).

  5. minibares schreibt:

    Ich konnte mir das Jahr 2000 üüüberhaupt nicht vorstellen.

    In meiner Kindheit waren alle alten Leute grau, dunkelblau, schwarz angezogen, hatten sozusagen nix mehr zu melden. Außer meiner Oma, die war Klasse 🙂
    Meine Mutter haben wir schon auf modern umgestylt, vor allem meine Große Schwester war da am Werk.
    Gerade durch meine Schwester war ich sozusagen immer 5 Jahre voraus.
    Aber über das Alter hatte ich mir wenig Gedanken gemacht. Eigentlich bin ich froh drum. Denn nun, mit 60 fühle ich mich, als wäre ich 40. Ehrlich.
    Dass die jungen Dinger heute noch so reagieren wie damals unsere Generation , das ist ja echt der Hammer. Die sehen doch, wie die meisten „Alten“ rumlaufen, was sie noch unternehmen, wie jugendlich sie oft daherkommen…
    Dass sie richtig auf Draht sind.

    Ich habe grau-grüne Augen, kann also in der Hinsicht auch nicht helfen 😆

  6. Manu schreibt:

    Ich kann mich den Vorgängern nur anschließen. Nächstes Jahr werde ich 40 – ich bin etwas pummelig und Single, aber das beängstigt mich überhaupt nicht. Wenn man im Inneren zufrieden ist, dann zählen Äußerlichkeiten nicht.

    Ich denke, die jungen Frauen lassen sich viel zu sehr von der Werbung, dem TV und den Mode- und Frauenzeitschriften beeinflussen bzw. unter Druck setzen. Letztere lese ich gar nicht, da bleibt mir einiges erspart….

    Ich bin eher froh drumm, nicht jedem Trend hinterher rennen zu müssen und nicht zu meinen, den anderen Gefallen zu müssen. Fast kommt es mir vor, als gäbe es viele Vorurteile zwischen alt und jung. Wobei die Frage, wer wird als alt und wer wird als jung bezeichnet, auch eine sehr interessante ist.

  7. torenia schreibt:

    schöne Gedanken. interessante Gedanken.
    Danke!
    Da kann ich mich in weiten Teilen anschliessen.
    Und vor allem die Passage mit dem „verbiegen wollen“ für einen Mann – die kann ich freihändig mitsingen und merke so vieles auch erst jetzt, nachdem dies vorüber ist. Und ich könnte gleichzeitg jubeln, dass ich jetzt wieder ICH sein kann und weinen, weil ich es fast 20 Jahre lang NICHT war…

    • chinomso schreibt:

      Hey, Küken. Du bist doch noch jung. Nicht zurück schauen. Mach nen Haken dran und ab jetzt ist alles besser. Gerade du, mein leuchtendes Vorbild. Wenn ich da bin, wo du gerade bist, dann werd ich zum Heißluftballon und hebe ab. (nur innerlich) Aber mal echt.

  8. VEB wortfeile schreibt:

    liebe chinomso,

    schon die überschrift – ein brüller. und ja, du hast mich eiskalt erwischt. eigentlich werde ich ja erst 39, sehe aber nur diese vermalledeite 40. ich hatte mit der 30 keine probleme. aber das eckige da vorne? nicht da zu sein im leben, wo ich sein will, diese unruhe treibt mich um. es ist nicht die sorge, keinen mehr abzubekommen. es ist das, was ich an zielen hatte, die ich aus den augen verlor und auf die ich mich nun langsam wieder einlasse. heute der erste schritt, weil podruga das eis brach. dann der 2. schritt morgen, das manuskript abschicken. dann weiter an meinen gedanken herumdoktern. darin, dieses buch, das mir immer so am herzen lag, nicht zu veröffentlichen, messe ich mich und laß mich viel zu schnell abschrecken. und dabei sehe ich doch, daß es auch anders ginge. im scheitern war ich groß, besaß aber keine größe. und nun solls ja mal anders werden. danke für diesen text, der mir viel mut macht!
    allerherzlichst,
    frau w.

  9. chinomso schreibt:

    Wow, das freut mich aber jetzt mal ganz besonders. Was ich geschrieben habe ist kein Stück erfunden. Gerade mit 40 ging es richtig ab. Meine Kinder waren fast groß (20 u. 17) und ich war wieder mal Mutter + Frau und nicht nur Mutter. Großes Kino. **grins**

    Was meinst du, wie viele Pläne ich in den Wind geschossen habe oder irgendwie umgewandelt in eine andere „Währung“. Und ich habe heute immer noch oder immer wieder das Gefühl, ich bin ne Blüte die gerade aufgeht. Und wenn nicht das, dann doch auf alle Fälle eine, die noch jede Menge Samenkerne abwerfen möchte bevor der Winter kommt und sie platt macht.

    39 ist ein feines Alter. Glaub mir. Vertraue mir. Ich traue dir, bei dem bisschen was ich über dich weiß, ne Menge zu. Würde ich dich besser kennen, dann sähe das sicher noch viel hoffnungsvoller aus.

  10. Bellana schreibt:

    Nicht umsonst beginnt das Schwabenalter erst mit 40, denn ‚A Schwob wird erschd mit vierzig gscheid‘ und da ist etwas Wahres dran. Ich denke, jedes Alter hat seinen Reiz, aber die Lebensjahre als ‚junge Alte‘ ganz besonders. Die Kinder sind groß und meistens ist man noch gesundheitlich auf dem Damm, so dass einem die Welt offen steht. Ich genieße diese Zeit ehe ich wirklich alt und tatterich werde.
    Grüßle Bellana

  11. april schreibt:

    Ach so hast du das alles gemeint … Na, dann ist es ja gut, damit habe ich auch keine Probleme und ich fühle auch diese herrliche Freiheit, sich nicht mehr ‚aufrüschen‘ zu müssen. Wie es dann allerdings mit 70/80/80+ ist (und da werfe ich gerade zwangsweise ein paar Blicke drauf) das ist eine andere Frage. Aber ein bisschen Zeit haben wir ja da noch 😉

  12. Sigrid schreibt:

    Liebe Chinomso,

    danke für diesen Text. Ich habe zwar noch ein paar Jahre bis zur ersten magischen Grenze. Aber auch ich kann jetzt schon feststellen, mit dem richtigen Mann an der Seite wird man mit den Jahren gelassener. Ich kenne aber auch Beispiel, die brauchten dazu keinen Mann.
    Die Lieblingskollegin meiner Mama ist da für mich ein ganz großes Vorbild.
    DANKE Eleonore!

  13. Anna-Lena schreibt:

    Liebe chinomso,

    wunderbar und mir ganz aus der Seele geschrieben :-).
    Mit 30 hatte ich die große Krise,
    mit 40 habe ich mich mit einer Freundin auf Kreta be…. *hicks* und grundlegende Prinzipien über den Haufen geworfen
    mit 42 habe ich das erste und hoffentlich das letzte Mal geheiratet,
    mit 50 haben wir eine große Gartenfete gemacht, dass es nur so krachte und
    mit 60….. das erzähle ich dann in vier Jahren :-).

    Auf die erfahrenen, toughen und selbstbewussten Frauen, die ihren Mann im Leben stehen :-)!!!

  14. Ruthie schreibt:

    Ach, wie schön, dass Du in Worte kleidest, was ich empfinde! Mir fehlt zu meinem Glück zwar noch ein „Wildhüter“, aber sonst ist es meinen Gedanken sehr ähnlich, was Du schreibst. Es wundert mich nicht. Auch nicht, dass ich im Jahre 2000 auch 41 war und den Ausblick darauf damals auch erschreckend fand… Ich war mit 30 „altmodischer“ (und dauergewellter) als jetzt. Nun mach ich, was ich will und für gut befinde. Vorher hab ich mich sehr oft nach der Meinung anderer gerichtet. Allerdings bin ich immer noch „lern- und ausbaufähig“ 😉

    Liebste Grüße und Cheerio von Ruthie

  15. Waldameise schreibt:

    Wie alt man wirkt und sich fühlt, steckt zum Großteil in unserem Wesen. Schon in der Schulzeit wirkten einige wie Schlaftabletten, während andere immer flippig und modisch up to date waren. Später schätzen es die eigenen Kinder ein, ob man cool ist.
    Ich bin auch durch meinen zweiten Mann selbständiger und freier geworden, was sich auch im Äußeren spiegelte. So offenherzig, wie die jungen Damen heutzutage, waren wir noch nicht unterwegs. Es liegt an jedem selbst, ob er auch im Alter das Leben noch wahrnimmt oder lieber seine Wehwehchen pflegt. Ausgenommen ernste Erkrankungen.
    Ich war 2000 auch 41.

    Liebe Grüße,
    die Waldameise

  16. Christine schreibt:

    Hatte mich kurz gefragt – welches Forum Du wohl gemeint hast mit Deiner Beschreibung.

    Es ist schade wenn jungen Müttern vorm älter werden graut. Aber die Lebenswege der Menschen sind verschieden und ihre Sicht auf das Leben auch. Schade wenn die Lebensfreude dabei auf der Strecke bleibt. Und wie schön – wenn es Menschen gibt die sich ihren Humor und den Spaß am Leben bis im hohen Alter behalten.
    Na dann – lass es mal krachen – grins.

  17. Pingback: Melancholischer Oktober | Chinomso's

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