Schief gegangen

Übung macht den Meister. Heute musste ich erfahren, dass ich noch lange kein Meister im Backen bin. Die Dinkelbrötchen sind misslungen. Mist! Sie sind nicht aufgegangen. Oder fast nicht. Bisher hatte ich immer Frischhefe verwendet. Heute zum ersten Mal Trockenhefe. Und das auch nur, weil mir ne Bekannte sagte, das ginge genauso gut und ich müsse nicht immer Frischhefe besorgen. Die Trockenhefe könne man in größerer Mengen kaufen, die sei haltbar und man wäre immer bestens ausgestattet. Pustekuchen!

Und so habe ich mich entschieden, nun erste Gehversuche in Sachen Sauerteig zu machen. Ob ich’s heute angehe oder das Vorhaben Sauerteig bis zum nächsten Wochenende raus schiebe, weiß ich noch nicht. Der Sauerteig braucht 24 Stunden, um richtig gut zu werden. Das heißt, ich hätte Montagabend Backdienst. Das Problem ist aber, dass ich morgen  und auch Dienstagabend spät vom Büro nach Hause kommen werde. Dann noch backen zu „müssen“, da wird es mir schätzungsweise an der Lust fehlen. Ich will aber kein Brot mehr kaufen. Und nun?? Nochmal ein Versuch mit Trockenhefe?  Ich habe noch ne andere Sorte.

(M)eine Entscheidung ist gefragt. Ich finde diese Art „Problemchen“schön (siehe Freitagsfüller vom 19.11. / 1-ter Gedanke) und bin froh, dass ich eigentlich keine echten habe.

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14 Antworten zu Schief gegangen

  1. Bellana schreibt:

    Bei mir klappt das mit der Trockenhefe auch nie, daher verwende ich sie eigentlich nur noch für Pizzaböden, die ja gar nicht so aufgehen sollen. Kuchen mache ich nach mehrfachen Fehlversuchen nur noch traditionell mit frischer Hefe.
    Grüßle Bellana

  2. chinomso schreibt:

    Belana, das tröstet mich. Ich dachte schon, es geht mir alleine so.

    So, jetzt ist ein sog. Vitalbrot im Ofen. Das ist ne Backmischung von Ruf, die ich noch im Schrank hatte. Und da war Trockenhefe dabei. Bisher sieht es recht gut aus. Der Teig ist ordentlich aufgegangen bevor er in den Ofen kam. Wird schon.

    Aber für weitere Brote, die ohne Sauerteig, werde ich nur noch Frischhefe verwenden. Der Anblick der Dinkelbrötchen ist zum Erbarmen. Es gibt diese sog. Toastbrötchen zu kaufen, die man in den Toaster stopfen kann. So flach sind meine
    Dinkelchen. *schäm*

  3. zimtapfel schreibt:

    Ich nehme auch immer sehr viel lieber frische Hefe. Trockenhefe nur im Notfall.

    Und ich backe seit kurzem auch mit selbstgemachtem Sauerteig mein eigenes Brot. Spannende Angelegenheit! Funktioniert hat der Sauerteig eigentlich von Anfang an, nur das Brot hat noch nicht so geschmeckt, wie ich mir das vorstellte. Aber seit dem dritten Backversuch hab ich glaube ich auch den Dreh mit dem Geschmack raus, jetzt mag ich mein Brot. 🙂

  4. freidenkerin schreibt:

    Mit Sauerteig habe ich nicht die geringste Erfahrung. Aber auch ich verwende ausschließlich frische Hefe.

  5. Emily schreibt:

    Guten Morgen!

    Ich backe mein Brot immer mit Trockenhefe. Damit bin ich sogar sehr zufrieden. Sie gelingt am Besten, wenn man nicht von Beginn an Salz zum Teig gibt. Ich habe nur schlechte Erfahrungen mit Trockenhefe, wenn der Anteil von Roggenmehl zu hoch ist.

    Weiterhin gutes Gelingen, Emily

    • chinomso schreibt:

      Danke Emily, da werde ich mal drauf achten. Ich geb nicht so schnell auf.
      Weiterhin war ich wohl auch zu ungeduldig. Bei Frischhefe geht der Teig schnell auf, bei Trockenhefe dauerts eben länger.

  6. Obelix schreibt:

    Trockenhefe oder nicht Trockenhefe, das ist eine Diskussion, die ganze Bäckergenerationen beschäftigt. Ich habe sowohl gute Erfahrungen als auch schlechte gemacht. Ideal ist diese für den Pizzateig oder den echten Zwetschgendatschi, bei denen zuviel „Aufgehen“ gar nicht so gewünscht ist.

    Brot backe ich nicht selbst, weil der Bäcker mneines Vetrauens das viel besser kann als ich. Und im Kuchen ist frische Hefe besser oder auch nicht, da habe ich schon beide Varianten erlebt.

    • chinomso schreibt:

      Alte Bauernregel:
      Kräht der Hahn heut auf dem Mist,
      ändert sich das Wetter
      oder
      es bleibt wie es ist.

      Sprich, man kann es machen wie man will. Der Ausgang ist immer ungewiss. Alles Glückssache. 🙂

  7. Ruthie schreibt:

    Vor allem schreiben sie auf die Trockenhefe, man bräuchte sie nicht anrühren. Dann löst sie sich aber nicht immer gut auf – ich hatte mal einen (Kuchen-)Teig, da waren noch die „Körnchen“ zu sehen. Deshalb rühre ich immer einen Vorteig. Dann funktioniert’s genauso gut, finde ich.

    Gutes Gelingen!

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