Südstaaten Romantik

Es ist wieder Samstag. Und ich denke wieder an meinen schönen Ausflugs-Samstag vor zwei Wochen. Nachdem ich den Einkaufsbummel beendet hatte (Ring, Schuhe, Umhängetasche und Shirt gekauft) habe ich auf ner Bank in der Sonne gesessen, meine Einkäufe bewundert, mich drüber gefreut und mein an der Tanke gekauftes Sandwich gegessen. Und dann habe ich mich auf den Rückweg gemacht. Der Pendelbus vom Resort hat mich x-mal überholt. Ich hätte aufspringen und mich zum Hotel bringen lassen können. Wollte ich aber nicht.

Es war Nachmittag, als ich wieder am Hotel angekommen war.Hier noch ein Foto von dem Hotelgelände, überall kleine Seen und süße Häuschen mit Boutiquen (die im Winter aber geschlossen haben).

Hinter dem Gebäude, in dem ich untergebracht war, gab es einen kleinen privaten Garten, der eigentlich nicht zugänglich war. Aber das Tor war nicht abgeschlossen. Dort habe ich mich in den Pausen immer mal auf eine Gartenliege gelegt. Ganz allein, keiner wusste davon. Das war auch immer schön.

Den langen Strandaufenthalt, den Einkaufbsbummel und diverse Ruhepausen abgerechnet, war ich ca. 5 Stunden stramm marschiert. Und, zugegeben, ich war ganz schön müde. Deshalb habe ich mir ein tolles Wannenbad eingelassen und mal den tollen Komfort des Luxushotels genossen. Dafür hatte ich die Woche über ja auch keine Gelegenheit gehabt. Schaut euch mal an, was für ein Zimmer ich hatte.

Die Eingangshalle. Alles sehr großzügig.

Am Nachmittag habe ich mich ein bisschen ins Bett gekuschelt und meine müden Glieder ausgeruht. Immer mal kam ein Anruf von dem einen oder anderen Kollegen: „Wo bist du? Wollen wir zusammen nen Kaffee trinken gehen??“ Ich habe sie alle abgewiesen. Wollte relaxen, damit ich am Abend wieder los gehen konnte. 🙂

Und das tat ich dann auch. Hier mal ein Eindruck des Geländes bei Nacht.

Am Sonntag hieß es dann Koffer packen und Heimreise.
Wir haben in einem sehr schnuckligen kleinen Restaurant gefrühstückt, denn das Hotelfrühstück taugte definitiv nix. In dem Restaurant gab es eine wunderschöne Wandmalerei. Schaut mal.

Und dann hieß es Abschied nehmen von Florida.

 

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12 Antworten zu Südstaaten Romantik

  1. freidenkerin schreibt:

    Dieses lässige, bequeme, luxuriös anmutende Südstaatenflair ist es, was mich an Florida auch immer wieder auf’s Neue begeistert… Mancherorts gibt es Anwesen, da glaubt man, mitten in den Kulissen von „Vom Winde verweht“ zu stehen… Häufig sind auch die preiswerteren Unterkünfte sehr komfortabel eingerichtet, mit eigener Küche, begehbarem Schrank etc… Oh, Mann, am liebsten würde ich jetzt die Koffer packen!
    Herzliche Grüße!

    • chinomso schreibt:

      Stimmt. Und ich denke, ich muss nochmal hin. Und zwar unter dem Urlaubsvorzeichen, nicht für den Job. Das Zimmer war echt günstig. 98,-$ pro Nacht. Und der Flug auch nur 500€ und paar Zerquetschte. Also nicht die Welt, wenn man bedenkt, wie weit weg das ist. Dann könnten wir den Ron besuchen und ihm die Ohren lang ziehen, weil er uns mit dem Passwort verarscht hat. 🙂

      • freidenkerin schreibt:

        Genau!!! Mei Liaba, dem erzählen wir dann aber was! 😀
        Und man könnte ein Töfftöff mieten und einen Abstecher nach New Orleans machen…

        • Synapse schreibt:

          Ich möchte auch mit. War noch nie im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und würde so gerne mal den verwehenden Wind auf meiner Haut spüren…lach.
          Habt ihr noch ein Plätzerl frei?

          Dein Blog lässt Wehmut aufkommen, denn wahrscheinlich werde ich nie in den Genuss kommen. Aber träumen darf man ja.

          • chinomso schreibt:

            Das liegt ganz bei dir. Ich würde im Urlaub zum Beispiel nie in so ein Hotel gehen. So schön das ist, es ist auch ne Art Ghetto. Touristen unter sich. Und das ist nicht, was ich möchte, wenn ich Urlaub mache. Ich habe das jetzt ein paar Mal ausprobiert 2008, 2009 und 2010. Hab die Nase davon voll. Ab jetzt geht es wieder so wie die Jahre davor. Auf eigene Faust. Flug buchen und dann vor Ort ne Unterkunft suchen. Das ist Abenteuer, aber man erlebt mehr, ist näher an den Menschen des Landes.

            • freidenkerin schreibt:

              Genau so mach‘ ich es in Amiland auch immer! Flug buchen, Auto buchen und die Unterkunft vor Ort suchen. Ich sage dir, da lernt man Land und Leute am besten kennen, grade in den kleineren Motels, die keiner großen Kette angehören! 😀

  2. Anna-Lena schreibt:

    Der Begriff ROMANTIK trifft es ganz genau, wobei die Südstaaten in der Geschichte alles andere als romantisch waren.

    Dass du unter anderen Vorzeichen dort gern Urlaub machen würdest, verstehe ich vollkommen.

    Liebe Wochenendgrüße
    Anna-Lena

  3. april schreibt:

    Unter dem Strich war also doch noch eine Menge Schönes dabei gewesen. Und übrig geblieben ist der Wunsch, nochmal hinzufliegen.

    • chinomso schreibt:

      Ich hatte mich an einem gewissen Punkt entschieden, alles mit der Flamingo Brille zu sehen. Rosarot. Das andere wird einfach ausgeblendet. Basta. 🙂

  4. dorosgedankenduene schreibt:

    Das war ja wirklich Süsstaatenromantik pur. Und die Hotelanlage und auch das Zimmer, ganz toll. Wenn ich nicht so eine verdammte Flugangst hätte 😦 was gäbe es vieles schönes zu sehen.
    Und Urlaub ist ja was ganz anderes als das MUSS diesmal.

  5. Bellana schreibt:

    Das hast Du genau richtig gemacht. So hast Du das schöne Hotel wenigstens ein bißchen nutzen können.
    Grüßle Bellana

  6. Gedankenkruemel schreibt:

    Dieses luxuriös anmutende Südstaatenflair ist schon toll.
    fein das du es noch ein wenig nutzen konntest.
    Die Umgebung schaut ja auch ganz toll aus.
    Hätte nichts dagegen das mal zu erleben.

    Liebe Grüsse
    Elke

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