Sing-sang-song

Also, will mal kurz erzählen, wie das gestern so beim Workshop war und mit wem ich den Sonntag verbracht habe. Die Gruppe, die das anbietet heisst Soundsphere, vier Frauen aus York. Nicht zu verwechseln mit New York. Sie sagen auch: Wir kommen aus Old York.

Es waren ca. 25  Teilnehmer gekommen, jedes Alter, mehr Frauen als Männer. Viele solche – ähm – ich nenn sie „Selbstgestrickte, Jute- und Müsli-Tanten“ und die typischen Sozialpädagogen — Achtung ich habe nichts gegen Sozialpädagogen im Allgemeinen–, aber es waren solche, die alles immer gleich betroffen macht und die am liebsten jeden belehren möchten. Ich find die immer sehr **räusper** ich sage mal: amüsant. :ditsch:

Jedenfalls haben die Frauen von Soundsphere abwechselnd einfache Lieder aus aller Welt mit uns einstudiert, die wir dann als Kanon gesungen haben (bis zu 8 Gruppen), was einen fantastischen Klang ergab. Gänsehautfeeling. Die Lieder waren von der Melodie her leicht zu lernen, aber der Text war manchmal schwierig, da nicht englisch sondern auf neuseeländisch, auf gälisch oder in anderen „exotischen“ Sprachen. Eine der vier Frauen stammt hier aus der Region, ist irgendwann nach Nordengland ausgewandert und spricht deshalb muttersprachlich deutsch. Die drei anderen haben munter auf englisch mit uns geplaudert, aber es war für alle verständlich, weil ja eigentlich die Musik im Vordergrund stand. Manche Lieder waren auch mit Bewegung verbunden, d.h. entweder nur singend herum laufen oder dabei noch mit Zeichensprache erklären, was man singt. Lustig aber auch ganz schon anstrengend. Da hat man eine neue Melodie + Text im Ohr, muss rumlaufen – sich nicht durcheinander bringen lassen und dabei noch Handbewegungen machen. Die meisten Männer die ich kenne sind da verloren,  :petz: da sie nicht besonders  multitaskingfähig sind.

Alles in allem fand ich den Workshop sehr schön, denn es waren vorwiegend alte Lieder, so ne Art Volkslieder. Aber eben keine typische Volksmusik sondern mehr so lyrische Geschichten. Leider gab es keine Noten oder Textblätter oder sowas. Was nicht im Gedächtnis bleibt, das ist fort. Es waren außer mir noch zwei Frauen aus unserem Gospelchor dabei, und wir drei hoffen, das eine oder andere Lied am kommenden Freitag unserem Chor zum Einsingen anbieten zu können. Wenn uns die Erinnerung nicht verlässt. Ich habe mich schon geärgert, dass ich keine Aufnahme mit meiner Kamera gemacht habe – Video ohne Bild, einfach nur der Ton an. Aber zu spät!

Am Nachmittag bin ich dann heim und habe schnell den Apfelkuchen gebacken + zur Hälfte mit dem Wildhüter verputzt. 17 Uhr sind wir dann gemeinsam  (wieder) dahin gefahren und haben das Konzert von Soundsphere angeschaut/-gehört. War Klasse. Wir haben anschließend noch mit den Frauen geplaudert und waren erst 20 Uhr zu Hause. Ein toller Sonntag.

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2 Antworten zu Sing-sang-song

  1. Gisel@ schreibt:

    Das hört sich alles ziemlich schwierig an, vor allem noch ohne Noten singen, auch noch in fremden Sprachen…… also ich weiß nicht, ich glaube, mir ging es da auch ähnlich wie den meisten Männern, die du kennst ;).
    LG Gisela

  2. freidenkerin schreibt:

    *Hihi!* Die Sorte Sozialpädagogen, die du ansprichst, ist mir auch äußerst sympathisch… :mrgreen:
    Freut mich, dass du einen so schönen Sonntag hattest, mit Workshop, Konzert und lecker Apfelkuchen.
    Liebe Grüße!

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