Karl-Marx-Stadt

Heute in einer Woche fahren wir morgens los gen Osten. Unser Ziel ist die Stadt, die mal Karl-Marx-Stadt hieß. Ich weiß beim besten Willen nicht mehr, wann ich dort zuletzt gewesen bin. Ich erinnere mich an das Denkmal mit dem imposanten Kopf von Karl Marx. Den habe ich nicht nur auf Fotos gesehen. Soviel steht fest. Es muss in meiner Kindheit gewesen sein. Irgenwie mit der Schule oder so. Denn Verwandte oder Bekannte hatten wir damals dort nicht.

Aber jetzt. Jetzt kenne ich doch tatsächlich jemand in Chemnitz. Und es ist mir eine große Freude, Frau Paradalis endlich live & in Farbe kennen zu lernen. Nicht nur sie. Eine ganze Reihe anderer Bewohner von Bloggershausen werden der Wildhüter und ich dort treffen.

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19 Antworten zu Karl-Marx-Stadt

  1. paradalis schreibt:

    Ich bin auch total hibbelig. Und freue mich riesig! 🙂 Wie könnte ich mich nur bis dahin noch beschäftigen? Fenster sind geputzt, der Balkon Sommerfertig, sämtliche Planungen fürs Treffen abgeschlossen, ich war sogar bereits mit dem Hund beim Tierarzt, zur jährlichen Impfung (ok, das hat jetzt nichts mit dem Bloggertreffen zu tun *g*), mir fällt grad nix mehr ein. Halt. Ich glaube, ich räume mal die Wintersachen aus dem Kleiderschrank und die Sommersachen wieder rein. Da finde ich garantiert etwas, was ich nochmal waschen und bügeln kann, damit bin ich erstmal eine Weile beschäftigt. Aber was mache ich danach?
    Kann denn nicht schon nächster Samstag sein?
    🙂

    Hab ein schönes Wochenende, liebe Chinomso, Grüße an den Wildhüter. Und dein neuer Header ist Super!
    Bis dann,
    Heike.

    • chinomso schreibt:

      Meine Fenster wären noch zu putzen. Kannst ja vorbei kommen, wenn du willst. Aber wenn du das tätest, dann hätten wir sicher anderes zu tun als Fenster putzen. Wir würden uns den Mund fusselig quasseln. 🙂
      Hoffentlich ist das Wetter nächste Woche so gut wie heute. Aber auch wenn es cats & dogs regnet, wir kommen auf alle Fälle.

      • paradalis schreibt:

        Wir können sie ja beim Quasseln gemeinsam putzen. Einer von innen und einer von außen. Dann schneiden wir durch die Scheibe Grimassen. 🙂
        Hoffentlich wohnst du nicht im 18.Stockwerk. Falls doch, ich bin nicht schwindelfrei, darf ich bitte von innen putzen?
        *g*

        Sollte es Katzen und Hunde regnen, holen wir sie rein. Die armen Tierchen. Die werden doch sonst ganz nass.
        🙂

        • chinomso schreibt:

          Meine Mutter hat mir beigebracht, nicht bei strahlendem Sonnenschein Fenster zu putzen. Also gehts heute leider nicht. Was für ein Drama.

          Außerdem verrate ich dir was. Man muss nicht mit einer Bergsteigerausrüstung bekleidet an der Fassade baumeln. Man kann die Fenster öffnen und dann Innen- und Außenseite der Fenster bequem von innen putzen. Das ist ein geheimer Hausfrauentrick. Also nicht weiter sagen. Gut, dass hier niemand liest. Wir sind also völlig unter uns. 🙂

          Ich lege mich jetzt halbnackisch in die Sonne. Das rate ich dir auch.

  2. freidenkerin schreibt:

    Tät‘ mich net wundern, wenn man ab nächste Woche Karl-Marx-Stadt bzw. Chemnitz in Bloggershausen umbenennen würde… 😉 Auch hier wächst die Vorfreude stetig! 😀

  3. tonari schreibt:

    Berlin meldet auch höchste Vorfreude.
    (Ich hab olle Kalle mal anlässlich eines Ferienlageraufenthalts gesehen.)

  4. chinomso schreibt:

    Heute kommentieren bisher bei mir nur die „Chemnitzer“.
    Schon gesehen? Schöner Zufall.
    Mensch wird das spannend. Tick-tick-tick, wir nähern uns dem 09.04.11
    Jippi.

  5. Gedankenkruemel schreibt:

    Schlumpfhausen hört sich gut an 🙂
    Total spannend isses..

  6. Moin moin liebe Chinomso, diese Stadt kenne ich aus DDR-Zeiten und bis Mitte der 90er Jahre weil meine Oma väterlicherseits da im Stadtbezirk Hilbersdorf gewohnt hat. Meine Erinnerungen an diese Stadt sind in erster Linie die Linie 8 nach Hilbersdorf und Ebersdorf, die freundlichste Straßenbahn der Welt, die sich vor jedem Fahrgast verneigte( weil sie auf einer sehr alten schaukeligen 900mm-Spur lief) Leider wurde sie in den späten 70er Jahren außer Dienst gestellt, dann fuhr nur noch ein Traditionszug aus der Innenstadt zum Kaßberg raus. Auf der Frankenberger Straße waren dann nur noch Busse unterwegs. Die alte StraßenbahnTrasse war dann ein GrünStreifen. Und es stank im Winter immer nach dem dicken Qualm aus den Schornsteinen der Wohnhäuser aus der Zeit von 1900 bis ca. 1940, in denen der „sächsische Mutterboden“ verheizt wurde. „Willkommen in Ruß-Land“ hat zu grauer DDR- Zeit mal jemand an eine Hauswand gemalt, da kannte hier noch niemand den Begriff „Graffito“ Und sehr schön ist in der Chemnitzer InnenStadt das Stadtbad, das Ende der 1920er jahre gebaut und Anfang der 30er in Betrieb ging. Feinstes Bauhaus, liebevoll restauriert und unbedingt ansehenswert. Ein relativ unscheinbarer Bau, der innen original erhalten ist. Leider kann ich nicht zum BloggerTreffen kommen, habe Dienst. Würde gerne ein paar Bloggershausener Einwohner wiedersehen und Dich+WildHüter gerne mal persönlich kennenlernen. Kurzfristig flieg ich vielleicht doch noch runter nach Chemnitz, wenn sich absehen läßt, daß ich keinen FernsehBeitrag schneiden muß. Doof nur, daß Chemnitz eben mal 470km von mir weg ist. Aber mal schauen 😉 Wär schon schön, mit Euch allen da den „Nischel“(den Marx-Kopp) gucken und photographieren, am Roten Turm lecker essen und WeißWeinSchorle zischen bei feinstem Schäffweddä, 20°, feiste Sonne am wolkenlosen Himmel und so.
    Ganz liebe Grüße aus der schönsten Hansestadt am Ryck vom Wolfgang.

    • chinomso schreibt:

      Wolfgang, ich habe mal gehört der Nischel soll nicht mehr da sein. Weiß aber nicht, ob das stimmt. Wenn du kämst, das wäre richtig toll. Es bleibt also spannend??

      • Daaas kann ich mir nicht vorstellen, denn der Nischel ist doch ein (ge)wichtiges Stück Geschichte dieser Stadt, wo ich nicht glaube, daß die alten Chemnitzer den einfach so abservieren lassen. Schließlich war der Karl Marx ein anerkannter GesellschaftsWissenschaftler, der sich im Grabe herumgedreht hätte, wüßte er, was in der Deutschen Diktatorischen Republik(oder wie hießen die damals?) da unter seinem Namen veranstaltet wurde. Ujnd selbst wenn ch nicht kommen kann, bin ich gespannt auf Eure Photos und ich wünsch Euch jtzt schon eine an- und aufregende Zeit im „Manchester des Ostens“, wie die Stadt wegen der bis in die 1970er Jahre vorhandenen TextilIndustrie auch genannt wurde. Ganz liebe Grüße – auch an Deinen WildHüter- vom ollen Wolfgang 😉

  7. tonari schreibt:

    google maps zeigt ihn noch 😉

    • chinomso schreibt:

      Na dann ist ja alles gut.
      Ich finde auch, der Karl Marx hatte nen guten Plan zusammen mit Friedrich Engels. Was die DDR draus gemacht hat, ging weitestgehend in die Hose. Aber auch nicht alles. Das zu behaupten wäre auch wieder nicht wahr.

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