Das Erlebnis Buch

Allein wie sie sich anfühlen, wie sie riechen, wie sie sich umblättern lassen, das Rascheln und der leichte Lufthauch. Dann die Erinnerungen, die sich zwischen den beiden Buchdeckeln konservieren lassen und die nicht immer nur an den Buchinhalt gebunden sind.

Wer kennt das nicht? Man hat ein Buch im Urlaub am Strand gelesen. Grelles Licht, der Duft von Sonnencreme, das Rauschen der Wellen und immer mal wieder vorwitzige Sandkörner auf dem Blatt. Manchmal passiert, was eigentlich nicht vorkommen soll. Ich erstelle in einer Sekunde ein Insektenpräparat – es stirbt eine Mücke oder Fruchtfliege zwischen den Buchdeckeln. Und sie kehrt mit mir nach Hause zurück. Auch das kann der ebook reader nicht. 🙂

Liest man das Buch später nochmal. Dann ist man sofort wieder am Strand. Man schließt die Augen und träumt sich weg.

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20 Antworten zu Das Erlebnis Buch

  1. sunny11178 schreibt:

    Ja, so geht es mir auch immer 🙂
    Und so ein süßes Video… 🙂
    GLG und schönen Sonntag,
    Sunny

  2. Barbara schreibt:

    Es geht einfach nichts über richtige Bücher! EBooks usw. sind sicher praktisch, wenn man in vollgestopften Zügen pendeln muss oder viel reist (vor allem mit dem Flugzeug), aber wenn es irgendwie geht, ziehe ich die Papierausgaben vor.

  3. bigi schreibt:

    Ich habe mich Jahre erfolgreich gegen ein Smartphone gewehrt und hab jetzt eines.
    Bei diesem EbookDingens ist es sicher anders – solange Bücher noch auf Papier gedruckt werden…
    und überhaupt, ich mag mir nicht vorstellen, wie man meinen Leuchtsturm mit so einem Displayteil liest – weilwie du sagst – „wegträumen“
    Knuddel bigi

  4. april schreibt:

    Ich habe einen und bin sehr angetan; ich muss mal bei Gelegenheit darüber berichten. Ich sehe ihn allerdings als eine Ergänzung, niemals als Ersatz.

  5. Also, ich habe seit ein paar Wochen auch einen. Aber ich muss gestehen, dass ich mir bisher noch kein ebook gekauft und geladen habe … Das Stöbern in meiner kleinen Buchhandlung, der Plausch mit meiner Lieblingsbuchhändlerin und letztendlich auch das Buch in den Händen (und später in meinem Bücherregal) überwiegt derzeit noch. Dagegen spricht der Platzmangel …
    Die Handhabung ist wirklich einfach, die Schrift gestochen scharf, angenehm für die Augen und leicht ist das Ding auch. Wenn man z.B. viel mit der Bahn unterwegs ist, dann auch praktisch. Aber ich bin Autofahrerin … Mal sehen, der nächste Urlaub kommt bestimmt …
    Liebe Grüße
    Iris

    • chinomso schreibt:

      Wirklich? Einen haben und ihn nicht nutzen? Dafür wäre ich zu ungeduldig.
      Hast du ihn am Ende wider Willen geschenkt bekommen?

      • Na ja, ich hatte mal meinem Schatz gegenüber erwähnt, dass ich so ein Ebook im Urlaub ganz praktisch fände, damit ich nicht immer soooo viele Bücher mitschleppen müsste. Das war für ihn Grund genug (vielleicht hatte er auch die wachsenden Bücherberge vor Augen 😉 ) …
        Na ja, und in Sachen Technik bin ich weder gut noch sehr interessiert. Es dauert bei mir immer eine Weile, bis ich mich damit beschäftige …

  6. shelkagari schreibt:

    Ich kann mir das nicht vorstellen, mir eines Tages ein E-Book anzuschaffen. Jedesmal wenn ich auf Wanderschaft gehe, in den Bergen, oder am schönen Bodensee, macht ein Buch meinen Rucksack noch schwerer – aber dennoch. Es geht, wie du so schön sagst, nichts über den Geruch eines neuen Buches, das Geräusch beim Umblättern der Seiten – und auch die konservierten Insekten mittendrin… 😉

  7. Ruthie schreibt:

    Ich bin auch noch altmodisch. Aber ich liebe es! Und so schnell wird sich das auch nicht ändern!

  8. ute42 schreibt:

    Ein E-Book hatte ich noch nie in Händen, also kann ich auch kein Urteil abgeben.
    Meine schreckliche Unart, einen Knick in ein Taschenbuch zu machen, könnte ich mir dann vermutlich aber abgewöhnen 🙂

  9. Frau Fröhlich schreibt:

    Wirklich ein wunderbarer Film.
    Die Welt der Bücher ist einfach wunderbar.

    Ich habe mir kürzlich überlegt, dass es doch sinnvoll wäre, mir einen E-Book-Reader anzuschaffen, damit ich nicht immer Bücher mit in meiner Handtasche herumtragen muss.

    Außerdem lese ich viele Bücher sowieso nur einmal und dann nie wieder.

    Als ich am Freitagabend dann das erste Mal einen solchen Ebook-Reader in der Hand hielt, fühlte es sich einfach seltsam an. Vielleicht lag es auch nur an diesem einen Reader. Ich bin mir auf jeden Fall im Moment nicht mehr sicher, ob ich nicht doch lieber das gute Buch bevorzuge 🙂

  10. Anna-Lena schreibt:

    Ich brauche „mein“ Buch, wenn ich abends im Bett liege. Momentan lese ich eins mit über 600 Seiten, das sicher etwas unhandlich ist, aber ich mag es.

    Ich habe in der Schule immer weniger die Möglichkeit, mit Kreide an die Tafel zu schreiben, da gibt es jetzt, Smartboards, Computerkabinette, für Englisch sowieso Hörübungen, DVD Filmchen…, Zeugnisse mit einem speziellen PC-Programm, da werde ich mir das gute alte Buch zu Hause zum Sofalümmeln oder als Einschlafhilfe nicht wegnehmen lassen 8-O.

    Ein Hörbuch fürs Auto, da lasse ich mir mir reden.

    • chinomso schreibt:

      Ach echt? Smartboards. Nie gehört. Zeugnisse, die nicht handgeschrieben sind, selbst die hatte ich nur die letzten 2-3 Jahre meiner Schulzeit. Da waren sie auf ner Schreibmaschine getippt worden. Und heute also ein PC Programm für Zeugnisse.
      Kommt mir merkwürdig vor. Aber das ist wohl die Normalität.

      Ich bin gerne ein bisschen altmodisch, was das angeht.
      Wie Ruthie auch schon sagte.

  11. Anna-Lena schreibt:

    Ein Smartboard ist eine weiße Tafel, auf der du schreiben kannst, aber auch deine Dateien wie AB über einen Stick vorführen und mit dem du auch ins Internet kannst.. Wenn man sich damit erst mal vertraut gemacht hat, ist das eine tolle Sache.

    Meine Oberstufenschüler kennen sich damit aus, machen ihre Referate ganz locker als Powerpoint-Präsentation.
    Mit den Zeugnissen ist das auch einfach, du gibst nur die Noten in vorgefertigte Schülermasken ein, speicherst und druckst aus.

    Weil mich die Technik in der Schule immer mehr überflutet, will ich zu Hause meine stinknormalen Bücher mit Eselsohren und Kaffeeflecken haben. Verstehst du mich???

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