Der Tag, an dem mich der Bus knutschte

Nun liegt er schon wieder zwei Tage zurück.

Frohgemut mache ich mich Dienstagmorgen, wie an jedem Arbeitstag, mit meinem kleinen roten Auto auf die Fahrt in die große Stadt zur Arbeit. Das Teilstück Autobahn, was ich dabei befahre ist  wieder völlig verstopft. Aber das ist bei uns in der Gegend morgens nichts Besonderes.

Am Orteingang befindet sich ein Bahnhof. Von da kommend signalisiert ein Gelenkbus, dass er sich in den fließenden Verkehr Richtung Innenstadt einfädeln möchte. Ich lasse ihn von rechts nach links vorfahren, da ich sowieso immer an der Stelle von der linken in die rechts Fahrspur wechsle.

Der Fahrer des Busses macht einen solchen Schlenker, dass er mich mit seinen linken hinteren Ende voll mitnimmt. Es tut einen gewaltigen Schlag, mein Auto und ich schreien auf. Und wir werden nach links leicht von der Fahrbahn gekickt.

Und dann FÄHRT DER BUS WEITER. Zunächst dachte ich noch, dass er an der Stelle schlecht stehen bleiben kann, schalte meine Warnblinkanlage ein und düse hinterher. Bleibe  dem Bus also auf den Fersen.

Als er an der nahe gelegenen Bushaltestelle stoppt, bin ich erleichtert, springe aus meinem Auto und laufe auf der Fahrerseite nach vorne. Und das nun alles im tosenden Berufsverkehr.

Doch was ist das?? Da legt der den Gang ein und fährt weiter. Er sah mich im Spiegel kommen, da bin ich sicher. Haste Töne?

Eigentlich wollte ich längst rechts abgebogen sein, aber nun brodelt in mir die Wut hoch. Ich nehme die Verfolgung auf. Zusätzlich zur Warnblinkanlage betätigen ich nun noch die Hupe im Dauerton. Ich fahre weiter hinter ihm und lasse mich nicht abdrängen. DAS WOLLEN WIR DOCH MAL SEHEN!!!!

Als die nächste Ampel gerade auf Rot umschaltet fährt der bei DUNKELROT rüber. Und NEIN, das Bussignal war nicht auf freie Fahrt gestellt. Darauf habe ich geachtet.

Ich wieder hinterher, sobald die Ampel grün war. Doch ich hatte wirklich Sorge, dass mir mit dem flüchtenden Bus auch die Felle wegschwimmen, dass ich den Kerl dran kriegen kann. Natürlich hatte ich mir das Kennzeichen und die Nr. der Buslinie gemerkt. Musste die nun noch aufschreiben, was nicht einfach war, denn ich zitterte wie Espenlaub. Stift mit einer Hand während der Fahrt aus der Handtasche gekramt und die Nr. auf eine CD Hülle gekritzelt. **puh, wattn Stress aber auch**

Der Gelenkbus wechselte in eine Bus-Spur, die mittig zwischen 4 Fahrbahnen liegt. So kam es, dass ich rechts neben ihm an einer weiteren roten Ampel anhalten konnte/musste. Ich blinkte, hupte, fuchtelten mit den Armen…. machte nen Mordsaufstand, die Leute im Bus müssen gemeint haben, ich hätte nicht alle Latten am Zaun (hatte ich da auch nicht, denn ich war sowas von sauer— da macht ihr euch kein Bild).

Aber der Herr Busfahrer, ein mittelalter dunkelhaariger Typ mit Sonnenbrille, schaute stur nach vorne. Nicht rechts, nicht links. Und da kann mir einer sagen, was er will: Wenn der Typ echt nichts von dem Crash bemerkt hätte, dann hätte er doch mal rüber geschaut und sich gewundert, was die Frau in dem roten Auto da für nen Aufstand macht. Oder??

Weiter ging die Fahrt. Der Verkehr knubbelte sich vor mir wieder und der Bus zog auf der Bus-Spur lässig dran vorbei. Er fuhr, seiner normalen Streckenführung folgend, in eine Zone der Innenstadt, die nur für Bus-, Straßenbahn- und Lieferverkehr frei ist.

Game over?

Weit gefehlt!! Ich hatte diese Schlacht verloren, aber längst nicht den Krieg.
Nach dem Verschwinden des Busses steckte ich nun im übelsten Stau in der Innenstadt. So hatte ich bis zum Eintreffen im Büro noch Zeit mich
a) ein bisschen abzuregen und
b) einige Telefonate zu führen.

Die ganze Zeit dachte ich auch darüber nach, ob ich gleich die Polizei informieren sollte oder noch warten. Denn rufen brauchte ich sie ja nun nicht, nachdem der Mistkerl von Busfahrer abgehauen war. Was sollte da noch ein Polizeieinsatz für einen Sinn machen? Also erstmal ruhig Blut und ins Büro fahren.

Dort angekommen, rieten mir die Kollegen mal das Busunternehmen ausfindig zu machen, zu informieren und zu hören, was die wohl dazu sagen würden.
Denn ein Kollege hatte was ähnliches vor Jahren mit nem LKW Fahrer erlebt und der sagte damals auch: Ich habe nichts bemerkt. Meine Name ist Hase.

Gesagt -getan.
Das Busunternehmen war schnell rausgefunden. Die haben dort einen Sachbearbeiter für Unfallabwicklung. Das lässt ja tief blicken, wenn da einer in Vollzeit gut zu tun hat, dann gehts ja ordentlich zur Sache. So jedenfalls meine Vermutung. Der Mann klang sehr nett. Er nahm meine Schilderung ruhig und sachlich entgegen und meinte, er würde ins Busdepot fahren, mit dem Fahrer reden und sich dann bis Mittag telefonisch bei mir melden und berichten, wie der Stand der Dinge sei.

Ich versprach im Gegenzug vorerst mal auf eine Anzeige bei der Polizei zu verzichten. Was aber nicht hieß, dass ich das ggf. nicht später nachholen würde. So sind wir verblieben.

Bei so einer Aufregung musste ich mir dringend was Gutes tun. Und so gingen wir nach einem Vormittag voller aufgeregtem Geschnatter und wiederholter Schilderung meiner Story im Büro, gegen Mittag in mein Lieblingslokal und ich gönnte mir ein Rumpsteak mit Salat.

Der Anruf von dem Herrn Sachbearbeiter kam dann gegen 13 Uhr. Er sagte, der Bus habe hinten links das Lämpchen kaputt und deutlich sichtbare rote Streifen am Heck außen links.

ACH?? Das is ja ’n Ding!! Der Busfahrer sagt, er habe üüüüüüüüüberhaupt nix mitbekommen, weder den Unfall gespürt (was ich sogar noch glauben kann) und auch nicht bemerkt, dass ich ihm über ca. 1km gefolgt sei und warnblinkend, hupend und wild gestikulierend hinter ihm her war. Nichts hat er davon mitbekommen. Gaaaarnichts. (was ich für nen glatte Lüge halte).

Das Busunternehmen bestätigt dennoch, dass mein Auto durch diesen Bus beschädigt worden sei und erklärt sich bereit, den Schäden gemäß Rechnung einer Fachwerkstatt zu begleichen. Die Versicherung möchte man außen vor lassen. Ich dagegen soll bei der Werkstatt in Vorleistung treten, dann dem Verkehrsunternehmen die Rechnung sowie meine Kontoverbindung vorlegen. Und ich bekäme anschließend umgehend das Geld erstattet.

Was sagt man denn dazu?? Haste Töne?

Was ich gemacht habe:
1. Von dem Typ den Gesprächsinhalt mal in schriftlicher Form gefordert und per Mail erhalten. **schon mal gut**

2. Meinen Anwalt (Fachanwalt für Verkehrsrecht) informiert und ihn gefragt, was nun zu tun sei. Wollte ich doch wissen, ob ich nicht doch besser am gleichen Tag mal eine Anzeige bei der Polizei wegen Fahrerflucht aufgeben sollte.

Er riet mir ab. Denn wenn der Fall vor Gericht käme, dann müssten wir (mein Anwalt und ich) beweisen, dass der Fahrer nichts gemerkt hat. Und das ist eigentlich unmöglich. Es stünde demnach Aussage gegen Aussage und das Verfahren würde mangels Beweisen eingestellt. — Ne Menge Stress wegen nix. Leider sind unsere Gesetze so, dass ich als Geschädigte hier die Beweislast aufgebürdet bekommen. Krass, oder??

Aber es gibt dennoch ein Happy End. Gestern war ich bei nem vereidigten Gutachter und habe den Schaden schätzen lassen. Mein Anwalt geht an die Versicherung ran und fordert die Zahlung des gesamten Schadens ein. Das wird klappen, denn wir haben die Mail vom Sachbearbeiter.

Unterm Strich bin ich sehr froh, dass mir körperlich nichts geschehen ist.

Blech kann man ersetzen, eine lädierte Gesundheit manchmal nicht mehr.  

(die unterschiedliche Schriftgröße „fabriziert“ wieder mal mein iPad 🙂 und ich weiß nicht wieso 😦  Aber ich werde es schon noch raus kriegen)

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31 Antworten zu Der Tag, an dem mich der Bus knutschte

  1. Rana schreibt:

    Wie ist das nur möglich, dass ein Busfahrer so stur sein kann, da kriegte ich glatt Schweißausbrüche beim Lesen! Das sieht übrigens sehr interessant aus mit der wechselnden Schriftgröße. LG von Rana

  2. Claudia Sperlich schreibt:

    Oh Mann! Zunächst mal bin ich einfach froh, daß nichts Schlimmeres passiert ist.
    Und dann – mit einem solchen Bustyp den Unfall nicht bemerken, kann ich nachvollziehen. Deine Verfolgungsjagd nicht bemerken, kann ich nicht nachvollziehen.
    Gut, daß sich wohl doch alles sinnvoll regeln läßt.

    • chinomso schreibt:

      Dass der voll besetzte Bus in der Länge beinahe sowas wie ein Gefahrtransport ist, dass ich denkbar. Aber es gibt davon tausende und meistens mit umsichtigen Fahrern. Und meine Hampelei hätte er bemerken müssen. Es sein denn er ist blind und taubstumm und fährt dem Geruch nach. Das wollen wir mal nicht hoffen. Wobei gerade Schulbusse in vollbesetztem Zustand einen starken Eigengeruch haben.

  3. tonari schreibt:

    Sehr spannend das alles und zum Glück mit einem glücklichen Ende. Im Krimi hätte die Fahrerin sich quer vor den Bus gestellt 😉 Ich bin heilfroh, dass du es bei einem derart tunnelblickigem Busfahrer nicht getan hast.

    • chinomso schreibt:

      Den Gedanken hatte ich auch. Aber vor dem Bus war ein Fußgängerüberweg und die hatten gerade Grün. Da hätte ich am Ende noch paar Fußgänger umgenietet. Das schied also aus.
      Gerne wäre ich eine Polizistin in Zivil gewesen und hätte mein mobiles Blaulicht ausgepackt, oben auf das Autodach gepappt und hätte ihn auf spektakuläre Weise
      gestellt. So wie in Filmen aus US. Kabelbinder als Handschellen. So wütend wie ich war…. ich hätte da keine Gnade gekannt. 🙂

  4. april schreibt:

    Du meine Güte! Da kriegt man im Nachhinein einen Riesenschreck. Und dann eine ganz große Menge Wut. Was für ein A. Zwar ist es ein Glück, dass dir körperlich nichts passiert ist, aber sowas ist doch eine höchst ärgerliche und ganz gemeine Sache.
    Ich wünsche dir, dass alles gut ausgeht für dich,
    lg, April

    • chinomso schreibt:

      Danke April. Ich hätte gerne mal gewusst, was für nen Puls ich da gerade hatte.
      Mein Sohn erwartete meinen Rückruf aus dem Büro. Der brauchte meine mobile Hilfe, ich war also auch noch in Eile und dann das!!!! Mannometer.

  5. ute42 schreibt:

    Der hat was gemerkt, garantiert. Was auch kurios ist, dass das Busunternehmen dich gebeten hat, die Versicherung außen vor zu lassen. Da stimmt etwas ganz und gar nicht. Gut, dass du den Fall nun doch der Versicherung gemeldet hast. Geh auf keinen Fall in Vorleistung. Puhh, ich glaube das Busunternehmen sollte man mal kontrollieren.
    Das Wichtigste allerdings ist, dass dir nichts passiert ist. Ich hoffe sehr, dass nun alles seinen geregelten Gang läuft.

    • chinomso schreibt:

      Ich glaube, die haben mehr als einen solcher Fälle. Scheinbar ist deren Selbstbeteiligung schon recht hoch. Und die meinen, ich liege mit dem Schaden an meinem Auto eher unter deren Selbstbeteiligungsgrenze. Das schätzen die so ein, ohne mein Fahrzeug überhaupt jemanls angeschaut zu haben. Frechheit.

      Daher- Gutachter. Das ist ein sauberer Weg.

  6. Bellana schreibt:

    Ich hoffe, dass Du für soviel Einsatz auch belohnt wirst und bald wieder ein heiles Auto hast und das ohne eigene Kosten.
    Grüßle Bellana

  7. freiedenkerin schreibt:

    Zum Glück hat’s nur einen Blechschaden gegeben, und du bist heile davon gekommen!
    Bus- und Trambahnfahrer, die keinerlei Ungemach mitbekommen, so nach dem Motto „Mein Name ist Hase“, gibt’s hier leider, leider auch… 😕
    Liebe Grüße!

  8. theomix schreibt:

    Au manno, das wünscht man sich nicht. Nun hast du es erlebt. Deutlich geschuildert. Direkt gehandelt. Erhol dich gut!

  9. Ruthie schreibt:

    Oh Män! Na, zum Glück ist Dir nix passiert! Hoffentlich funktioniert die „Geldabwicklung“ dann ruckzuck!
    Und ja: Busfahrer und fast noch mehr -fahrerinnen sind eine Spezies für sich. Da kann ich mitreden.

    • chinomso schreibt:

      Das ist sicher kein leichter Job. Aber wenn man Mist baut muss man dafür grade stehen. Das ist überall so und in meinen Augen selbstverständlich.

      Aber wer weiß….. vielleicht hing nun schon sein Job am seidenen Faden. Keine Ahnung.

  10. Anna-Lena schreibt:

    Das nenne ich wahre Courage. Ich bin stolz auf dich und natürlich in erster Linie froh, dass du mit dem Schrecken davon gekommen bist.,

    • chinomso schreibt:

      Gestern hatte ich beinahe die gleiche Situation wieder – aber ohne Unfall.
      Bus von rechts, blinkte aber nicht. Dennoch bin ich auf die Bremse gegangen. One never knows.

  11. dirgis schreibt:

    Puh, Glück gehabt.
    In Vorleistung wäre ich auch nicht gegangen. Die Fahrerflucht lässt sich leider nicht nachweisen.

  12. Ich zieh prinzipiell den Hut vor den Kutschern auf den großen Bussen, die damit auch durch engste InnenStädte zirkeln. Aber wenns dann doch mal schiefgeht, dann sollte der Chauffeur doch auch den A… in der Hose haben, auszusteigen und zu gucken, was da passiert ist. Da hat auch jeder seiner FahrGäste Verständnis. Udn daß der Dich nicht im RyckSpiegel hat wild gestikulieren sehen – das glaub ich nicht. Aber Hauptsache, daß „nur“ Blech kaputtgegangen ist und Du trotz des Schrecks wohlauf bist.
    LGr vom Wolfgang aus der schönsten Hansestadt amRyck

  13. Träumerle Kerstin schreibt:

    Oh Gott, diese Zeilen habe ich jetzt im Eiltempo gelesen. Ich fass es nicht, der Typ muss echt blind sein. Sonnenbrille war wohl zu dunkel 😉
    Aber gut, dass Dir wenigstens nichts passiert ist. Ich hoffe, Du bekommst wirklich alles erstattet und hast nicht noch unnötigen Ärger.
    Liebe Grüße von Kerstin.

  14. Frau Fröhlich schreibt:

    Wow, ich staune mal wieder, wie unverschämt man doch sein kann.
    Der kann doch nicht allen Ernstes behaupten, er hätte dich bei der Verfolgung nicht bemerkt 😦
    Einfach unglaublich. Ich hoffe, dass meine busfahrenden Kollegen nicht so sind … arbeite ja auch in einem Verkehrsunternehmen.

  15. M. schreibt:

    Das gebe ich morgen meinen Mann mal zum Lesen. Mal sehen, was er dazu meint. Immerhin weiß ich, dass die Schlenki-Busse, so werden sie bei uns genannt, schon so manchen Crash verursacht haben, wovon die Fahrer auch nichts bemerkt haben. Allerdings sollte man aufmerksam werden, wenn eine aufgebrachte Frau wie wild hinter einem herfährt. Und überhaupt. Die Fahrgäste hätten doch auch den Fahrer aufmerksam machen können. Solche Stunts sind doch bei den Fahrgästen beliebt. Bloß gut erst mal, dass dir nichts passiert ist. Deinem roten Schnuckelchen wird bald geholfen. Wie gesagt, ich zeige das morgen mal Ingo und pieps dir dann seinen Kommi noch dazu.

    Gute Nacht wünscht Mandy

    • chinomso schreibt:

      Danke Mandy, ich nehme an, er ist vom Fach? Da bin ich ja mal gespannt. Auch wenn es nichts mehr an „dem Fall“ ändert.

      Heute bin ich erstmal platt vom Gospelnachmittag.

      • M. schreibt:

        Mein Mann ist Busfahrer. Nur schläft er schon, da er morgen halb Vier aufstehen muss.

        Gospel ist wunderschön. Ich war erst vor kurzem in einer Kirche zu einem Konzert. Ich finde, nur da kommt Gospelgesang so richtig zum Tragen. Ruh dich jetzt aus.

  16. M. schreibt:

    So, da bin ich wieder. Alsooooo

    Ingo meinte, es käme ihm alles sehr dubios vor.
    In seiner Firma ist schon beim kleinsten Kratzer durch einen VKU die Polizei zu holen, eben wegen der Versicherung. Und ich soll dir sagen, dass es in seiner Firma keinen Sachbearbeiter gibt, welcher nur für Unfälle zuständig ist. Ihm kommt das nicht ganz sauber vor. Ist das eine private Firma oder gehört der Bus zu einer größeren Gesellschaft? Wenn es kleine Firma ist, könnte es da nicht auch sein, dass diese illegale MA beschäftigen und es auf keinen Fall mit der Polizei zusammengetroffen werden möchte?
    Weiterhin meint er, dass es durchaus passieren kann, dass der Fahrer nicht mitbekommt, wenn er ein anderes Auto rammt, vor allen Dingen eben bei den Schlenkis. Wenn dann allerdings eine Frau hupend hinter und neben ihm herfährt und er nichts sehen will, meint Ingo, müsse er entweder besoffen oder blind und taub unterwegs sein.

    Wir hoffen, dass dir wirklich alles ersetzt wird und du keine weiteren unliebsamen Überraschungen erfährst.

    Sei lieb gegrüßt. Mandy

    • chinomso schreibt:

      Oh Danke Mandy. Das freut mich schon, wenn dein Mann auch meint, dass das alles nicht so wirklich normal gelaufen ist. Polizei hätte ich ja auch unbedingt rufen wollen. Aber wenn der Unfallgegner sich vom Acker macht? Wohin sollte man die Polizei dann bestellen?

      Ich habe den Fahrer neulich schon wieder gesehen. Er ist ein älteres Semester. Keiner weiß was in bewogen hat, sich so zu verhalten. Kann sein, er hat schon mehr Probleme dieser Art gehabt und sein Job steht auf der Kippe oder sein Busschein? Es ist übrigens ne kleine Firma, die für einen großen Verbund fährt. Subunternehmer sozusagen. Und der Sachbearbeiter ist vom Verbund.

      Ich habe inzwischen Post vom Gutachter. Und ich bin mit dem Ergebnis durchaus zufrieden.

      Seit dem Unfall war ich zweimal in der Situation, dass an derselben Stelle ein Bus (nicht DER Bus) links rüber wollte und ich auf die rechte Spur wechselte. Jedesmal rutscht mir das Herz in die Hosentasche.

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