Alt / älter / am ältesten – wer bietet mehr?

Old age is creeping into my body…..  Das sagt mein Wildhüter immer wieder mal.

Das Alter kriecht in meinen Körper. Nein, das will ich auf keinen Fall zulassen. Jetzt noch nicht. Das muss mal noch 10-15 Jahre warten. Und wenn es dann soweit ist, dass ich schon ein paar Jahre mein Dasein als Rentnerin genossen habe, dann kann ich das eine oder andere Zipperlein als Altersranderscheinung gelassen sehen und mich damit arrangieren.

Ist das so? Was sagen die, die es wissen müssen. **schiel zu den Damen und Herren entsprechenden Alters in Bloggershausen**

Aber wer weiß, wann ich in Rente gehen darf? Unsere wenig ehrenwerten Herrschaften Politiker denken sich ja immer mal wieder unpraktikable neue Regelungen aus. Gerne auch welche, denen sie sich dann selber gar nicht unterwerfen müssen. Denn sie gehen, wie man immer wieder miterleben darf, recht früh und sehr gut bezahlt in den Ruhestand. Anderes Thema….

Soll ich mich nun drauf freuen? Auf die Rente? Oder besser nicht?

Jetzt, wo ich tagelang ein wenig gehandicapt war, kamen mir solche schrägen (?) Ideen. So muss es sich anfühlen, wenn man nicht mehr so leistungsfähig ist und von einem Zipperlein ins nächste schlittert.

Natürlich ist ein Hexenschuss weder eine typische Alterserkrankung, noch ein Leiden, was nur übergewichtige Leute erwischt. Auch manch junger und ausgesprochen dünner Hering hat das schon erleiden müssen. So jedenfalls hat man mir berichtet. Gerade in diesen Tagen.

Ich mag aber gerne im Alter nochmal allerlei Unternehmungen starten. Reisen und meine Hobbies ausbauen. Mit Begeisterung lese ich auch hier in Bloggershausen wie schön es sein kann, wenn man im Ruhestand den eigenen Garten endlich neu gestalten kann und genügend Zeit für kleine Ausflüge und Museumsbesuche hat.

Meine Freundin I. ist bereits in dem Alter, wo es bald los geht mit dem fröhlichen Rentnerleben. Und ich beneide sie ein bisschen darum.

Ach wenn man nur wüsste, was einen erwartet…. Oder besser nicht? Wäre das Bild so, wie ich es mir wünsche, dann würde ich es gerne sehen. Aber wenn mir das Zukunftsbild eine alte, kranke und resignierte Frau zeigt? Dann will ich das Bild lieber gar nicht sehen.

Die für mich wichtigste Frage, die ich mir in diesen Tagen wieder mal gestellt habe:
Was kann ich selbst tun, damit mein Alter ein schönes und erfülltes sein wird?
Ratschläge werden gerne angenommen.

Bis dahin bereite ich mich seelisch und moralisch auf eine neue Arbeitswoche vor. Der Ischias ist zwar noch immer nicht „ohne Befund“, aber es wird schon gehen. Mir sitzt einfach die Gewissheit im Nacken, dass alles alles alles, was ich im Job zu tun habe, während meiner Abwesenheit liegen bleibt. Das heisst, der Berg ist bereits jetzt unüberschaubar hoch. Und das nach nur drei Tagen Ausfall. Das schmälert während meiner wenigen Krankheitstage und auch im Urlaub erheblich den  Erholungseffekt. Aber es ist wie es ist. Ändern kann ich daran nichts. Und wie ich immer wieder auch von anderen höre, ist das heute eigentlich überall so. Also muss ich da durch.

Optimismus & ein dickes Fell heissen meine Allheilmittel.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Dies & Das abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

26 Antworten zu Alt / älter / am ältesten – wer bietet mehr?

  1. dorosgedankenduene schreibt:

    Du hast mich gerade angeschielt????? 🙂 Nun, als erstes muss ich deinem Wildhüter ja mal rechtgeben, it’s creeping very schnell 😉 Im Ernst, ab einem bestimmten Alter merkt man schon, daß wenn erst mal ein Zipperlein da ist, es ganz laut die anderen einlädt. Mir ging es nach meiner Wirbelsäulenoperation wirklich 17-18 Jahre richtig gut, ohne Schmerzen. Und nun wird es merklich von Monat zu Monat schlimmer. Und viele andere Dinge kommen auch noch dazu. Es ist fast so, daß ich schon 5 Jahre älter sein möchte, damit ich ganz zuhause bleiben kann. Durch meinen Schwerbehindertenausweis habe ich die Möglichkeit mit einigen Abstrichen (geldmäßig) schon mit 60 zu gehen, was ich auch hindertprozentig machen werde.
    Wie es dann gesundheilich sein wird, wer weiß es? Wir hatten uns auch vorgestellt, wenn wir erst mal beide nicht mehr arbeiten müssen, viel zu unternehmen und zu reisen oder sogar ganz von hier wegzuziehen. Moemntan siehts allerdings gesundheitlich bei beiden meher als besch….eiden aus.
    So, jetzt hab ich nen ganzen Roman geschrieben.
    Lieben Gruß und einen schönen Restsonntag und weiterhin gute Besserung an Herrn Ischi
    Doro

    • Gazellenpfad schreibt:

      Nee Doro, dich habe ich nicht angeschielt. Eher die aktiven Rentner. Vielleicht kommen sie noch und sagen was dazu. Ich will keine Namen nenne, denn man will ja niemanden outen, dem das am Ende nicht recht ist.
      Das tut mir wirklich Leid, dass es dir und auch deinem Mann gesundheitlich nicht so gut geht. Da kann man ja nur hoffen, dass das bald möglichst mal wieder besser wird. Denn ein paar (viele viele) schöne Rentenjahre würde ich euch wirklich von Herzen wünschen.
      Ich denke immer, ich kann mit dem Kopf durch die Wand. So hatte ich 2008 schon erste Probleme mit einer Arthrose im Knie und der Arzt schrieb mir ne KH Packung Schmerzmittel auf und entließ mich aus der Praxis mit den Worten: „Da müssen sie jetzt durch. Das wird nicht mehr besser.“ Und was soll ich sagen? Ich habe Gewicht abgeworfen und endlich mal mit sowas wie Sport angefangen und mein Knie ist weitestgehend schmerzfrei. Manchmal muss ich überlegen, ob es das rechte oder linke war. Und so hoffe ich, dass ich weiterhin verfahren kann. Bockig gegen Krankheiten arbeiten soweit das geht.

      Schönen Sonntag auch euch.

  2. Anna-Lena schreibt:

    Liebe chinomso,

    ich freue mich, dass es dir etwas besser geht 🙂
    Das Alter:
    -Frau ist so alt, wie sie sich anfühlt – soweit zur scherzhaften Variante 😆
    Ich denke, das Alter kommt von ganz allein, dagegen kann man nichts machen, aber die Zipperlein, die zwangsläufig damit verbunden sind, kann man hochspielen oder als gegeben hinnehmen, das muss jeder persönlich entscheiden.
    Viele in meinem Alter (ich werde im August 58), haben nur noch das Thema Krankheit auf der Pfanne, das finde ich nur ätzend. Dementsprechend leidend und schwächelnd benehmen sie sich auch.
    Ich denke, es ist eine Einstellungssache, sofern es sich nicht um ernsthafte Erkrankungen handelt und man kann in jedem Alter etwas für seine Fitness und seine Beweglichkeit tun und dementsprechend bleibt er jung oder nicht.

    Ich höre in vier Jahren auf zu arbeiten – ein Altersteilzeitmodell, in das ich mit 55 gerade noch hineingerutscht bin. Die Gedanken an die Zeit danach sind zwiespältig, einerseits fühle ich mich momentan noch zu jung zum Aufhören, andererseits müsste ich normal bis 65 und 9 Mon. in dem Beruif mit voller Stelle arbeiten, die Vorstellung ist auch absurd.
    Also lasse ich es auf mich zukommen.
    Eines weiß ich jedoch jetzt schon, auch dann werde ich das Wort Langeweile nicht kennen.

    Ich wünsche dir einen sonnigen und beweglichen Sonntag.
    LG Anna-Lena

    • Gazellenpfad schreibt:

      Ick froi ma. Gerade zu diesem Thema so schöne ausführlichen Kommentare.
      Danke an dich und die anderen drei (bisher).

      Die Einstellungssache sehe ich auch so. Meine Mama ist mir da ein sehr großes Vorbild. Sie geht mit einer ungeheuren Dickköpfigkeit gegen Altersbeschwerden vor, ignoriert vieles weil (ihrer Meinung nach) nicht sein kann, was nicht sein darf. Und sie geht auch erst zum Arzt, wenn es nicht anders geht. Was alleine kommt, geht auch alleine. Leider klappt das nun nicht mehr in jedem Fall. Das einzusehen fällt sicher nicht nur ihr schwer.
      Aber den altersbedingten Krankheiten nicht zu erlauben, das ganze Leben zu überschatten, das sehe ich als ein lohnenswertes Ziel an. So möchte ich das auch halten. Anders sieht es bei wirklich ernsthaften Erkrankungen aus, die behandelt oder operiert werden müssen.

      Diese Pläne der Politker, dass die Leute bis 65 oder 67 arbeiten müssen, halte ich je nach Beruf für undurchführbar. Stell dir mal einen Bauarbeiter vor, der sein Leben lang auf der Baustelle körperlich schwer geschuftet hat. Der kann das doch mit Mitte 60 nicht mehr leisten. Das macht doch meist der Körper garnicht mit. Und auch in anderen Berufen sind die Anforderungen für ältere Leute zu hoch. Das sehe ich an einigen Kollegen tagtäglich. Und mir graut ein bisschen vor den letzten Jahren im Beruf.

      So, ich muss mal noch bisschen raus. Das Wetter ist so schön.
      Schönen Sonntag noch.

  3. torenia schreibt:

    Ach, LIebes.
    Komm, ich drück Dich mal.
    Da geht ja gerade ein ganz schönes Gedankenkarrussell in Dir rund…
    Ich weiss wie das ist, wenn es sich von einem Problem zu nächsten dreht und man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.
    Da kann man auch gar nicht viel dazu schreiben oder gar „raten“.

    Eines ist jedenfalls so grotesk, dass ich es doch mal relativieren muss… Die Frau Chiomodingsda als „alte, resignierte Frau“??? Also, wenn Du nur 20% der Lebensfreude, die Du durch Deinen Blog vermittels, auch in Natura hast, dann sehe ich da absolut keine KEINERLEI GAR KEINE Veranlassung, auch nur im Entferntesten an sowas zu denken.

    Und das mit dem riesigen Berg, den man nach Urlaub oder Krankheit bei der Arbeit in Empfang nehmen darf… tja… das kann einen wirklich ganz schön runterziehen.
    Meine Freundin sprach in diesem Fall auch immer von der „post holiday depression“. Nicht schön. Und, ja, das kann einem die Erholung ganz schön ruinieren…
    Aber Du schaffst das!!!!

    Heute ist Sonntag… und Du lässt es Dir nochmal so richtig gut gehen, ja?

    LIebe Grüße an den Herrn Ischias. Er soll sich trollen!
    Ganz liebe Grüße an DICH. Du bist eine klasse Frau – und machst Dir jetzt mal ein bisschen weniger Sorgen. Wie es kommt, so kommt es. Man kann es eh nicht ändern-. Also Augen zu und durch. Das wird schon!!!

    • Gazellenpfad schreibt:

      🙂 Das ist aber eine sehr nette Ansage von dir. Vielen Dank. Da freut sich die Frau Chino-Dingsdabumsda sehr. 🙂
      Es ist nicht so, dass ich hier ängstlich und vergrübelt rumhänge und der Himmel voller Sorgenwolken hängt. Aber wir werden jeden Tag älter – ticktackticktack – und wenn man erstmal über 50 ist und Leute um einen herum rasant ergrauen (und man selber auch) dann kommen diese Gedanken. ABER NUR weil ich wissen will: Wie kann ich es richtig angehen, das unvermeidliche Alter?

      Herr Ischias hat heute wieder ein ABC Pflaster bekommen, gleich kriegt er noch eine Portion Bewegung. Und ich werde mir einen großen Strauß Wildblumen pflücken für die gute Laune und als schöne Sommerdeko in unserer Wohnung.

      Dir auch einen schönen Sonntagnachmittag-abend.

  4. freiedenkerin schreibt:

    Wenn ich mir die alten Leute im „Nobelhotel“ anschaue, habe ich eigentlich nur mehr wenig Angst vor dem Alter. Es gibt zwar einiges, was ich ein wenig bedauere, z. B. dass ich wohl nie mehr wieder eine schöne Bergtour werde machen können, dazu fehlt’s mittlerweile schon zu sehr am „Fahrgestell“. Auch das Reiten oder Segelfliegen wieder zu „aktivieren“ geht wohl nimmer… Meine größte Sorge ist, dass die Denkbirne so sehr nachlässt, dass mir meine Aktivitäten wie Schreiben, Lesen, Fotografieren abhanden kommen. Und auch dement möchte ich eigentlich nicht werden – obwohl, das bekommt man ja selber in den meisten Fällen nicht mit…
    Ich glaube, wir können froh sein, wenn wir mit Ende Sechzig werden in Rente gehen können – um dann von einem Salär, das trotz ca. 55 langer Arbeitsjahre weit unter dem Existenzminimum liegen wird, einen erbärmlichen „Ruhestand“ fristen zu „dürfen“. Davor graust’s mir ehrlich gesagt viel, viel mehr als vor jedeweden körperlichen Gebrechen…
    Aber noch sind wir ja jung, nicht wahr. 😉
    Habt einen schönen Sonntag, ihr Lieben!

    • Gazellenpfad schreibt:

      Margot, deine Nobelhotelbewohner sind ja eher gut situiert. Ich denke, das ist einer der Gründe warum sie ein sorgenloses Alter erleben dürfen.
      Denkst du nicht, dass du besonders im Alter dein Budget mit dem Schreiben ein wenig aufbessern kannst? Oder irgendwas anderes in der Art?

      Ich denke auch, dass Armut im Alter besonders krass ist. Davor graut mir auch. Und so versuche ich permanent was „an die Seite“ zu schaffen. Gelingt nur nicht immer so gut. Und was, wenn ich jetzt spare und es zerlegt mich bevor ich die Rente erreiche??
      Also suche ich ein gesundes Mittelmaß.

      Schönen Sonntag noch. Der Sommer kommt zurück. Freuen wir uns also drauf.

      • freiedenkerin schreibt:

        Um mit dem Schreiben finanziell Fuß fassen zu können, muss man sich ins Verlagswesen begeben, ein Haifischbecken ist ein wahres Kinderplantschbecken im Vergleich dazu, liebe Iris, erst gestern habe ich zu dem Thema einen Haare sträubenden Bericht gelesen. 😉 Eher könnte ich’s mir vorstellen, mit dem Fotografieren mir vielleicht ein kleines Zubrot zu schaffen…
        Ein Glück, liebe Iris, dass wir nicht wissen, wann es uns zerlegt. So können wir das Leben trotz so manch düsterem Blick in die Zukunft genießen…

        • Gazellenpfad schreibt:

          Und Print on demand ist keine Alternative? Oder bringts das nicht? Hattest du nicht „Die Spanschachtel“ so vertrieben? Oder tust du noch?

          • freiedenkerin schreibt:

            Doch, doch, „Die Spanschachtel“ wird immer noch über Books on Demand vertrieben. Und wenn alles gut geht, werde ich Ende dieses/Anfang des nächsten Jahres „Begegnungen im Park“ und „Die Rebellen von Varashon“ (wenn diese Fantasy-Erzählung beizeiten fertig werden sollte) auch per BoD verlegen.

            • Gazellenpfad schreibt:

              Das klingt wirklich spannend. Lass uns bitte mal wissen, wenn es soweit ist. Fantasy ist generell nicht so mein Ding. Aber die Begegnungen im Park gefallen mir sehr. Die würde ich dann auch haben wollen.

              Ich wünsche dir damit viel Erfolg. Irgendwie müsste man noch mehr Werbung machen können.

  5. Bellana schreibt:

    Ich bedaure schon, dass ich zu dem ersten Jahrgang (1952) gehöre, der nicht mehr mit 60 in den Ruhestand darf, besonders da ich inzwischen einen Pensionär zuhause habe und wir dann viel mehr gemeinsam unternehmen könnten. Ich beobachte aber auch, dass diejenigen, die frühzeitig verrentet wurden, inzwischen in einem festgefahrenen Tagesablauf leben und sich nicht mehr mit neuen Dingen beschäftigen wollen (Ich meine hier ausdrücklich nicht die Blogger!). Ich finde das schlimmer als ein paar körperliche Einschränkungen. Vermutlich werde ich also noch die nächsten drei Jahre weiterarbeiten, auch wenn wir glücklicherweise finanziell nicht darauf angewiesen sind.
    Grüßle Bellana

    • Gazellenpfad schreibt:

      Also, ich überlege gerade mal…. wenn ich an deiner Stelle wäre und finanziell nicht dazu gezwungen, dann müsste mir die Arbeit schon enorm viel Spaß machen, wenn ich weiter arbeiten würde. Also hoffe ich für dich und wünsche dir, dass du sehr gerne arbeiten gehst.

      Was diese festgefahrenen Tagesabläufe angeht, das finde ich auch sehr schade. Wollen wir hoffen, dass wir das besser hin kriegen.

  6. ute42 schreibt:

    Tja, was soll ich dazu sagen. Ein Patentrezept gibt es nicht. Wichtig ist erst mal zu akzeptieren, dass es Dinge gibt, die man „früher“ mal gemacht hat, die aber heute nicht mehr gehen (bei mir z.B. Skifahren, Fliegen, große Reisen usw). Aber es gibt viele Dinge, die man auch mit fast 70 Jahren noch machen kann oder wieder neu entdeckt wie z.B. wandern oder eben spazieren gehen, wenn es mit dem Wandern nicht mehr klappt. Mit den Krankheiten halte ich es wie deine Mutter, was von alleine kommt, das soll bitte auch wieder von alleine gehen. Bisher hatte ich Glück damit. Einen netten Freundeskreis sollte man haben, den man sich aber schon in jüngeren Jahren aufbauen sollte 🙂 Und last but not least ist das positive Denken gaaaanz wichtig. Es gibt immer Menschen, denen es viel schlechter geht. Eben das berühmte Glas, das halb voll ist und nicht halb leer.
    Mach dir keine Gedanken und nimm das Leben wie es ist. Lebe in deinem „Heute“, es kommt sowieso meist anders als man denkt. Akzeptiere d e i n Leben.

  7. Ludger schreibt:

    Also ich suche mir jetzt wieder einen Job. Zur Zeit arbeite ich für die Machmal A.G. (mach mal hier , mach mal da) und das alles nur gegen Kost und Logie. Alles ehrenamtlich. Kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld. Da habe ich mir mein Rentnerleben anders vorgestellt. Arbeite ruhig noch ein paar Jahre . Sonst geht es dir genau wie mir. Spaß bei Seite. Macht schon Spaß das Rentnerdasein. Ich wünsche dir einen guten Start in die neue Woche. L.G. Ludger

    • Gazellenpfad schreibt:

      Keine Sorge. Ich muss mindestens noch 10 Jahre (nach heutigem Kenntnisstand).
      Schau mer mal, wann die Politik mich lässt. Oder wie lange ich das in dem Affenstall aushalte. **räusper** Nein, das habe ich natürlich nicht gesagt. Ich doch nicht!
      Die, ohne die der Kahn absaufen würde. 🙂

  8. Frau Fröhlich schreibt:

    Ich kann deine Gedanken nachvollziehen …

    Wie schnell sagt man heute, wenn man auf der Arbeit mal wieder ordentlich Stress hat … „hach, wäre ich doch schon in Rente“ … andererseits, wer weiß, wie es uns dann geht. Klar, wenn es mir dann so ginge wie heute, dann könnte ich sehr gut damit leben. Andererseits … ich lebe gerne und wenn ich das Rentenalter erreicht habe, dann neigt sich mein Leben auch immer mehr dem Ende zu …

  9. Jorge D.R. schreibt:

    Liebe Chinomso,

    also bei diesem Thema habe ich Kompetenz (bin etwas über 40 😉 ).
    Da will und muss ich jetzt sehr glaubhaft auf dich wirken.

    Und ich sage dir:
    Das Alter wird kein Problem für dich sein. So eine wie du wird sich auch als Rentnerin sicher nicht langweilen.

    Sollte es doch einmal passieren, dann habe ich zwei Gegenmittel:
    1) Schau dir den ARD-Film „Die Spätzünder“ an. (den du doch hoffentlöich schon gesehen hast!!!???)
    2) Lies bei Jorge D.R. im Blog.

    Herzlich
    Jorge D.R.

    PS:
    Über deinen letzten Kommentar bei mir habe ich mich unheimlich gefreut. Wirklich!!!

    • Gazellenpfad schreibt:

      „So eine wie du….“?
      🙂 das klingt irgendwie komisch. Aber ich weiß schon, wie du das meinst.
      Gerade an dich habe ich auch gedacht, als ich von den geplanten Reisen im fortgeschrittenen Alter (40+, so wie du) geschrieben habe. Wenn die Gesundheit mitspielt und die Kasse gut gefüllt ist, dann sollte man noch einiges verwirklichen können. ich geh dann mal meine Taler zählen.

      • Jorge D.R. schreibt:

        “So eine wie du….”? das klingt irgendwie komisch.

        Wieso klingt denn das komisch??!!??

        Es ist doch offensichtlich, dass du keine Jammerliese bist, sondern eine unkomplizierte, mutige und vor allem humorvolle Frau!!!

        Was die Sache mit dem Geld angeht, hören wir auf unseren Reisen oft zwei Fragen:
        1) Wie könnt ihr euch das eigentlich leisten?
        2) Wie haltet ihr das so lange zusammen auf nur 2 Quadratmeter aus.

        Anstatt dir hier einen langen Roman zu schreiben, gebe ich dir zwei Links. Dieses Paar hat das Langzeitreisen mit 43 angefangen. Ich (leider) erst nach meiner Pensionierung mit 63!

        Aber liebe Chinomso, ich warne dich. Der Reisevirus ist hochgradig ansteckend. Wenn der dich und den Wildhüter nach dem Lesen dieser Homepage auch befällt, weise ich jede Verantwortung von mir! ***grins***

        http://www.abenteuertour.de/2012sa/einblicke3.php

        http://www.abenteuertour.de/2012sa/einblicke4.php

  10. april schreibt:

    Ute hat schon alles geschrieben, druckreif, und Jorge ist ein leuchtendes Bespiel, wie es sein kann. Und ohne angeben zu wollen, ich denke, ich/wir auch.
    ‚Old age is creeping …‘ auf jeden Fall besser, als wenn es schlagartig kommt. So kann man sich besser dran gewöhnen, dass Falten kommen oder es mal irgendwo zwickt und dass man keinen alpinen Abfahrtsski mehr fahren wird und auch keine Jazztanzerin mehr werden wird 😉
    Na und? Die Welt ist so groß und voller Reichtümer, dass man auf jeden Fall mehr finden wird als man überhaupt jemals verwirklichen kann – was ich sehr bedaure 😉 Also pickt man sich das Beste raus. Wer natürlich ‚kein Interesse an gar nix hat‘, dem ist nicht zu helfen. Aber solche Leute sind ja auch schon in jungen Jahren alt.
    Man soll auf jeden Fall seinen Freundeskreis pflegen und schon mal Interessen und Hobbys ins Auge fassen, damit man aus der Fülle schöpfen kann, wenn es mit dem Rentenbeginn so weit ist. Bei dir wird das sicher alles kein Problem sein, da bin ich sicher. Und was man für die Gesundheit vorbeugend tun kann, das weiß ja sowieso jeder. Man muss es nur tun 😉
    LG, April

  11. Moin moin liebe Iris, wenn ich mir so meine Alten Herrschaften angucke, da kann ich nur sagen: Wenn das Altwerden so verläuft, dann nur zu! Die beiden sind jetzt 71 und sind noch täglich mit den Rädern unterwegs, sie fahren noch Auto und sie geben jeden verfügbaren Pfennig aus um noch zu reisen. Sie sind oft auf Kurzreisen mit dem Bus in schönen Ecken D-Lands und erfreuen sich gottlob guter Gesundheit. Und warum sollte Dir das nicht auch beschieden sein. Du hast eine hoffentlich sichere Arbeit und wirst dann wohl auch noch eine auskömmliche Rente kriegen, oder? Bei dem, was Du in den letzten Jahren für Deine Gesundheit, für Dein Wohlbefinden geschafft hast, sollte der feine Herr Ischias doch wirklich nur temporär bei Dir bleiben. Ich hoffe, daß Du ihm schon die Tür weisen konntest und wünsche Dir, daß er Dich fortan in Ruhe läßt und Du mit Deinem WildHüter viele schöne Dinge unternehmen kannst. Es gibt keine Zukunft. Es gibt keine Vergangenheit. Das Leben findet HIER und JETZT statt. In diesem Sinne ganz liebe Grüße vom ollen grauen Wolf aus der schönsten Hansestadt am Ryck.

  12. Ruthie schreibt:

    torenia: „Also, wenn Du nur 20% der Lebensfreude, die Du durch Deinen Blog vermittels, auch in Natura hast, dann sehe ich da absolut keine KEINERLEI GAR KEINE Veranlassung, auch nur im Entferntesten an sowas zu denken.“
    Eben. Du vermittelst nicht nur 20 sondern 100 % Lebensfreude! Und wenn Du nicht glücklich und fröhlich alt wird, wer dann! Aber: Noch isses ja nicht so weit, gelle? Nimm, wie’s kommt und genieße den Tag.
    Liebste Grüße von der genauso alten Ruthie

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s