Ganz anders als erwartet (Hockenheim 1)

So war dieser gestrige Samstag.
Ein Tag der Superlative für mich.
Und vielleicht auch nur für mich.

Ich war schon kurz nach 7 Uhr am Hockenheimring. und fand das ADAC Trainingsgelände ins rosa Licht der Morgensonne getaucht, ganz still und friedlich vor. Nur ein paar Vögel und ich.

Wider Erwarten war nichts los auf den Straßen um diese Uhrzeit. Auch in der Anfahrt auf den Hockenheimring sah ich kaum Autos. Nur das Personal, die Ordner mit den gelbgrünen Warnwesten waren schon auf ihren Posten. Kein einziger Ferrari war zu sehen.

Wie konnte ich auch glauben, Ferrari Fahrer würden so früh aufstehen?
Sie lagen sicher noch in den Federn oder genossen ihr Frühstück mit Champagner und Kaviar. Oder frühstücken reiche Leute nicht so? 🙂
Man weiß es nicht.

Ohne hier Werbung für diese Automarke machen zu wollen, aber ich fand den Stern auf dem Dach der Besuchertribüne im Morgenlicht richtig schön.

Ich war so gespannt was dieser Tag mir bringen würde. Und ich dachte, die vielen Ferraris würden das Highlight werden. Aber weit gefehlt. Alles kam ganz anders als erwartet.

Das Areal ist derart groß, dass man vom Trainingsgelände aus die Parkplätze der Ferraris garnicht einsehen konnte. Gegen 9 Uhr hörte man dann wenigstens das markante Röhren der Motoren, als die Roten anreisten. Und hin und wieder sah ich fernab durch die Lücken zwischen Bäumen und Büschen, dass auch recht viele Ferraris in Gelb, Schwarz und Silber dabei waren.

Das Sicherheitstraining war gut besucht. Die Gruppe bestand aus vier Frauen und neun Männern. Alle waren mit eigenen PKWs gekommen. Ich erwähne das deshalb, weil man das Training auch mit vom ADAC zur Verfügung gestellten Fahrzeugen absolvieren kann. Das ist dann eher etwas für den Fahrspaß, denn die Autos sind Subaru Sportwagen… fragt mich nicht, welcher Typ. Ich habs nicht so mit solchen, für mich unwichtigen, Details.

Anfangs fand ich es recht öde. Wir durchfuhren nach Anweisungen des Trainers, die er per Walki-Talki in den Autos der Teilnehmer ertönen ließ, ganz brav einer nach dem anderen einen Parcours aus orangen Pylonen.

Sowas fand ich eher leicht zu bewältigen. Ich hoffte, dass es noch ein bisschen mehr Action geben würde …und würde diesen Wunsch später noch bereuen. Der Schwierigkeitsgrad stieg von Stunde zu Stunde und ich bekam, was ich nicht zu fürchten gewagt hatte.

Nach dem Pylonen Parcours ging es zur Gefälle-Strecke.

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15 Antworten zu Ganz anders als erwartet (Hockenheim 1)

  1. Ruthie schreibt:

    Okay. Und dann???

  2. tonari schreibt:

    Spannungsbogen ready.

  3. Tzzz … da macht sie einfach eine Pause … 😉

  4. Beate Neufeld schreibt:

    Ich will wissen wie es weiter ging!!! Du machst es ja ganz schön spannend! 🙂

  5. ute42 schreibt:

    Och menno „Fortsetzung folgt“. Das ist ja wirklich richtig spannend.

  6. chinomso schreibt:

    Mir sind zwei Telefonate dazwischen gekommen. Gebt mir mal 5 Minuten.

  7. Lutz schreibt:

    Ich hoffe der Ferrai ist noch heile. L.G. Ludger

  8. chinomso schreibt:

    Bestimmt. Denn ich bin, wie alle anderen Teilnehmer auch, mit meinem eigenen Auto gefahren. 🙂

  9. torenia schreibt:

    uiiiiiiiiiiiiiiiii.. spannend!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  10. torenia schreibt:

    apropos…. ist das eigene Auto eigentlich besoinders versichert bei diesem Training???
    d.h. TRAUT man sich da so wirklich RICHTIG?!??!?!

  11. freiedenkerin schreibt:

    Oh, das Bild von der Gefällestrecke verspricht Spannung pur! 🙂

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