Zu Hülf….vom Rande des Oberrheingrabens

Erdbeben in Südhessen.

Heute gegen 18:45 Uhr gab es hier ein kleines  Erdbeben. Immerhin 4,2 auf der Richterskala. Ich war auf dem Balkon und habe in der Abendsonne gesessen und gelesen. Das Beben fühlte sich für mich an, als wenn sich der Balkon im 4. Stock gleich vom Haus löst und in die Tiefe stürzt. Ich bin aufgesprungen und in die Wohnung geflitzt. Der Wildhüter hat nix gemerkt. Er schaute mich erstaunt an und grinste.
Ich wusste ja nicht, was das war. Aber ich dachte mir sowas.
Das letzte kleine Beben war hier am 30.03.14. Da war ich in der Kirche,  stand auf der Chortreppe und trällerte mit dem Gospelchor. Wir haben nix bemerkt damals. Aber ich diesmal schon.

Hey, mein erstes Erdbeben. Cool, krass, aufregend.

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29 Antworten zu Zu Hülf….vom Rande des Oberrheingrabens

  1. freiedenkerin schreibt:

    4,2 RS ist ein ganz ordentlicher Wackler, mein lieber Schwan!… Das ist ein ganz ungutes Gefühl, wenn die Erde bebt, gell.

    • Chinomso schreibt:

      Kennst du das auch??
      Mir war echt mulmig zumute. Wie muss das erst sein, wenn Gebäude um dich herum einstürzen?? Puh, nee Danke.

      • freiedenkerin schreibt:

        Mitte der Siebziger hat’s in Norditalien mal ein verheerendes Erdbeben gegeben – ich komme jetzt nicht auf den Namen der Gegend. Damals arbeitete ich in einem Bürohochhaus im Norden Münchens, ziemlich weit oben. Der heftigste Erdstoß war auch hier recht ordentlich zu spüren, wir alle hatten den Eindruck, das Hochhaus würde schwanken, und uns ist ganz schlimm zumute gewesen.

  2. Frau Tonari schreibt:

    Ich hatte in Tokyo das zweifelhafte Vergnügen zu erleben, wenn die Erde bebt. Braucht kein Mensch. Und das Herzl bumpert ganz schön, weil man nicht weiß, ob es nun vorbei ist oder es nur die Vorhut war.
    In Yokohama war ich mal in einem Katastrophenschutzcenter. Dort konnte man u.a. das beben von Kobe mal in einer speziellen Kammer nacherleben. Gruselig, sehr gruselig, auch wenn man weiß, dass einem nix passiert.

    • Chinomso schreibt:

      Puh, das glaub ich gerne.
      Ich dachte: „Hilfe, was ist das? Wieso wackelt denn das Haus?? Es wird doch nicht…?“
      Und es war so. Ein kleines Mini-Erdbeben. Übrigens war es Frau Torenia, die sich kurze Zeit später nach meinem Befinden erkundigte. Sie hatte von dem Erdbeben im Netz gelesen. Sehr süß.

      • Frau Tonari schreibt:

        Beim ersten Beben hockte ich gerade vor dem Kühlschrank im Hotelzimmer. Es schwankte und ich dachte daran, dass der Tag kreislauftechnisch doch sehr anstrengend gewesen sei. Da rief der Liebste vom Klo, dass es gerade bebt.
        Die zweite Erfahrung traf mich morgens um kurz nach fünf im Bette. Fühlte sich an wie auf ´ner Rüttelmaschine. Einen kurzen Moment später sprang der jap. Fernseher an und meldete zuverlässig die Stärke. 😉

    • Clara Himmelhoch schreibt:

      In London in einem (Naturkunde?)Museum gibt es auch so einen Erdbebenvorführraum. – In Mittelasien Ende der 70er/Anfang der 80er haben wir auf der Straße ein kleines Beben erlebt – und ich dachte, mein Mann hätte zu viel getrunken, dass er so schwankt. – Und dann gab es noch eines in Berlin, wo die Leute aus den Hochhäusern am Ostbahnhof fast alle aus dem Haus auf die Wiese vor dem Haus geflohen sind. – Alle Naturkatastrophen, ob Feuer, Wasser oder Beben sind wohl gleich schrecklich. Was sich gerade mit Überschwemmungen wieder abspielt, ist doch auch mehr als grausam. – Als schrecklichstes Ereignis beim Beben stelle ich mir vor, verschüttet zu werden – so wie viele Soldaten es auch im Krieg oder Bergleute in der Grube waren.

      • Chinomso schreibt:

        Da merken wir Menschen doch mal, dass wir eben nicht alles im Griff haben sondern kleine Wichte sind. Machtlos gegen Naturgewalten.
        Richtig Angst hat mir mal ein Gewitter in Afrika gemacht. Da geht der Donner wirklich durch Mark und Bein. Ich habe sonst nicht mal ansatzweise Angst vor Gewitter. Im Gegenteil, ich mag das Krachen und Blitzen hier bei uns. Aber das damals, das hatte ne andere Qualität. Es war im Wald, nicht in der Stadt. Ich stellte mir vor,dass gleich die Bäume um uns herum umfallen wie Streichölzer.

        Aber mehr als Schreck war nicht.

        • Clara Himmelhoch schreibt:

          Da gehen wir ja mit unserer Gewittererfahrung konform – ich habe hier in der Stadt, wo mein Kraftwerk mit hohen Schornsteinen 1000 m entfernt ist, auch keine Angst. – Dort im Wald hätte ich bestimmt auch flach gelegen und gebetet.

  3. torenia schreibt:

    Hast Du nicht ein klitzekleines Detail vergessen zu erwähnen, Liebes??
    Warum hat denn der Wildhüter nichts bemerkt vom Beben???? *kicher noch immer*

  4. ute42 schreibt:

    Vor vielen Jahren gabs hier auf der Schwäbischen Alb mal mitten in der Nacht ein kleines Beben.
    Ich weckte meinen Mann sagte ihm, dass die Lampe über mir wackelt (an ein Beben dachte ich ja auch nicht gleich). Antwort: „Du spinnst, schlaf weiter“. Erst am nächsten Tag hat er es mir dann geglaubt, als die Nachrichten kamen. Männer halt 🙂

  5. laya schreibt:

    hui. gruselig!!!

  6. Lutz schreibt:

    Bloß gut das es nur Sachschaden gab und dir nichts passiert ist. Einige Häuser sollen doch ganz schön in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Dir noch einen schönen Abend. L.G

  7. Ruthie schreibt:

    Ich hab mein erstes (und bisher einziges) Erdbeben im Grand Canyon erlebt. War auch nicht lustig, weil Du mitten in der Nacht aufwachst, das Haus wackelt und Du nicht weißt, sollst Du jetzt raus? Sollst Du die Kinder wecken? Oder so tun als ob nix wäre?? Was, wenn das nicht alles war? Nich schön. Find ich.

  8. Ruthie schreibt:

    Guck, jetzt weißt Du, warum die Erde gebebt hat: http://www.traumalbum.de/roter-mohn/

  9. Sabienes schreibt:

    Ruthie hat ganz Recht! Und das nächste Erdbeben wird wohl im Laufe der nächsten Woche stattfinden, wenn die nächste Blüte platzt. 😉
    Ansonsten haben wir gar nichts von dem Erdbeben mitbekommen, obwohl Darmstadt, wo das Epizentrum war, nicht weit weg ist.
    LG
    Sabienes

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