*plätscher*

Als ich heute nach einem langen, anstrengenden Tag nach Hause kam, stand hier alles unter Wasser. Und ich habe mich drüber so gefreut, wie der Vogel auf diesem Foto. (gesehen von mir im Golf von Mexiko am Strand von Destin /Florida)

Was erstmal nach Rohrbruch aussah, stellte sich schnell als etwas weniger Dramatisches mit erfreulichem Nebeneffekt heraus. Meine nette Nachbarin von oben hatten ihren Eimer mit Putzwasser umgekippt. Das Wasser ergoss sich von der ersten Etage runter übers Erdgeschoss bis in den Keller. Es roch sehr gut nach irgendeinem Putzmittelchen. Der Clou an der Sache – ihr Ärger war meine Freude. Denn durch diese ungewollte Überschwemmung musste sie den ganzen Hausflur trocken legen. Sprich, sie wischte von oben bis in den Keller. Und ich wurde auf diese Weise vom Treppeputzen befreit und konnte direkt in den Feierabend übergehen. Rotwein einschütten – Füße hochlegen.

Mit dieser kleinen Episode wünsche ich euch einen wunderbaren Abend.

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17 Antworten zu *plätscher*

  1. ute42 schreibt:

    Das darf sie aus deiner Sicht sicher noch öfter machen 🙂

    • chinomso schreibt:

      Genau.
      Und die Krönung…. ich bin diese Woche nicht mal dran. Aber mein Nachbar, ein älterer Herr. Und für den habe ich den Treppendienst dauerhaft übernommen. Und ***pssst** er zeigt sich dafür erkenntlich. Ich kriege also diese Woche Geld fürs Nixtun. 🙂
      Aber nur, wenn du mich nicht verrätst. **hihi**

  2. Frau Tonari schreibt:

    Du hast der Pechmarie hoffentlich Dein volles Mitgefühl ausgedrückt?

  3. Ingrid/bastelmaus ile schreibt:

    „Dem Eine sei Uhl ist dem Andern sei Nachtigall“…oder so ähnlich…
    Bei uns war’s mal wesentlich schlimmer! Eine alte Dame (Jahrzehnte her!) hatte vergessen, den Hahn ihrer Badewanne abzustellen, da lief es von oben nicht nur die Treppe runter sondern unsere Zimmerdecke hatte sich rötlich gefärbt aufgrund ihres durchgeweichten Bodenbelages, weiss jetzt nicht mehr, wie dieses billige Zeugs hieß. Musste natürlich alles neu angelegt werden!
    Schönen Sonntag und liebe Grüße
    INGRID

    • chinomso schreibt:

      Na das ist natürlich sehr ärgerlich und teuer, wenn es keine gute Versicherung dafür gibt. Aber hier ist alles gefliest und so war es eher wie in der Tropfsteinhöhle.

      • Ingrid/bastelmaus ile schreibt:

        Nee, eine Versicherung hatte die alte Dame (Rentnerin) nicht, war ja in den 60iger Jahren noch kein Thema. Wir waren noch jung, haben demzufolge alles selber gemacht und unser Lohn war eine feine Flasche Sekt. Selbst das dürfte unserer Mitbewohnerin schon schwer gefallen sein.
        Eine schöne Woche INGRID

    • Clara Himmelhoch schreibt:

      Das mit diesem Sprichwort von der Eule und der Nachtigall wollte ich auch schreiben – und dann schreibe ich noch, dass WIR mal diejenigen waren, bei denen der Waschmaschinenzuleitungsschlauch geplatzt ist und alles unter Wasser setzte – nicht nur unsere Wohnung, sondern auch die unserer Unterbewohner. Das muss so Mitte der 70er Jahre gewesen sein. – Zum Glück hat die Hausratsversicherung gezahlt, da wir in der Wohnung waren und es nicht bemerkten (es ist in der Nacht passiert, Wasserstop hatten die Maschinen nicht und wir hatten den Zuleitungshahn nicht abgedreht.)

      • chinomso schreibt:

        Sowas oder eine übergelaufene Wanne wären auch mein Albtraum. Zuletzt haben wir im 4. Stock gewohnt, da hätte es ne Menge Schäden geben können. Jetzt, wo wir ebenerdig wohnen, kann nur der Keller von uns geflutet werden. Und auch da gibts überall weiße Fließen. Die übrigens sind eher unpraktisch. Man sieht, vorallem im Treppenhaus, jeden Fussel, jeden Fußabdruck usw. Eigentlich könnte man ständig nur den Putzfeudel schwingen. Aber das setzt mich nicht unter Druck. Mein Leben beinhaltet noch andere „Leidenschaften“ als das Putzen.

        Schönen Sonntag, meine Liebe.

  4. freiedenkerin schreibt:

    *Hihi!* 🙂 Solch kleine Freuden genießt man natürlich besonders gerne, gell. 😉

  5. Bellana schreibt:

    Da hast Du aber Glück gehabt.
    Grüßle Bellana

  6. Anna-Lena schreibt:

    Wenn doch alle Nachbarn so vorausschauen wären 😉 .

  7. Lutz schreibt:

    So erledigen sich manche Arbeiten von alleine. L.G.

  8. Ruthie schreibt:

    😀 Glück g’habt!

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