Von Vorfreude, Lampenfieber & Gänsehaut

(Foto Quelle http://www.pixabay.com)

Ich singe in Chören seit ich denken kann. Ganz früher, als Schülerin, war es das sog. Pionier-Ensemble, bestehend aus Chor, Orchester und einer Tanzgruppe. Ich war meistens unter den Sängern, manchmal auch Sologesang. Aber ich erinnere mich auch an bestimmten Tanzeinlagen teilgenommen zu haben. Aber das war nicht mein Ding, langfristig gesehen. Also gings zurück in Glied der Chormitglieder. Im Sopran war mein Platz und da ist er bis heute.

Im Erwachsenenleben habe ich dann wieder nach einem Chor gesucht. Denn Singen gehört für mich einfach dazu. Das ist für mich mehr als nur ein bisschen Geträller. Ich liebe es.

Egal ob großer Gospelchor, mit einer Mitgliederzahl ähnlich der Fischer-Chöre oder der gemischte Chor einer Kleinstadt im Odenwald, der Lieder wie die Capri-Fischer oder „Love me tender“ von Elvis in seinem Programm hatte. Es hat mir immer Spaß gemacht. Die letzten 10 Jahre war es dann jeweils ein dreimonatiges Projekt im Frühjahr, das unter der Überschrift „Sacro-Pop“ immer wieder ein Programm von sacralem Pop zusammen stellte. Das Neue war immer ein bisschen anspruchsvoller als das davor.

Seit ich wieder hier in NRW lebe war mir klar: Es muss auch wieder ein Chor sein. Und der war schnell gefunden. Anfang Oktober hatte ich über feelHarmonie schon mal berichtet. Und seit dem 7.10.14 gehe ich immer mittwochs zur Probe.

Und jetzt ist es bald soweit. Am kommenden Sonntag gibt der Chor gleich zwei Konzerte. Für mich ist das eine Herausforderung der besonderen Art. Denn dieser Chor ist anspruchsvoller als jeder der Vorgängerchöre. Und besser. Ich freue mich so, dass ich dabei sein darf. Nie zuvor hatte ich bereits bei den Proben so viele Gänsehaut-Momente. Oft ist es so, dass ein Schauer den nächsten jagt. Und ich habe manchmal auch schon das eine oder andere Tränchen verdrückt.  Hier der Link zu den Konzerten im Advent (für die, die in der Nähe wohnen und vielleicht vorbei kommen wollen). Am Dienstag habe ich das orange-rot-schwarze Halstuch, das Markenzeichen des Chors, erhalten und eine schwarze Kladde für die Noten. Hach, ich freue mich schon so. Und ich werde vorher meine Nase noch ein bisschen in die Liedermappe stecken und Texte lernen, damit ich nicht allzu sehr am Blatt kleben muss beim Konzert. Ich werde berichten……

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3 Antworten zu Von Vorfreude, Lampenfieber & Gänsehaut

  1. Clara Himmelhoch schreibt:

    Die Kinderchorleiter/innen waren noch nicht so streng, da durfte ich noch mitsingen – doch jetzt würde ich jeden Probegesang NICHT bestehen – das Singen bzw. die Musikalität ist nicht meine Hauptbegabung – aber ich freue mich für dich und gute Auftritte wünsche ich euch!

  2. Lutz schreibt:

    Ein schönes Hobby hast du da. Ich wünsche dir viel Spaß und Freude bei euren Auftritten. L.G.

  3. torenia schreibt:

    Wie schön.
    Ich kann das gut nachempfinden. So eine Leidenschaft für etwas… das ist schon was ganz Besonderes!
    Hab viel Spaß!!!

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