Frech & fröhlich

…ist besser als schüchtern und verhuscht.

Durch die strengen Ansagen am Anreisetag waren wir irgendwie ständig der Annahme, dass alles mögliche verboten sei oder wenigstens unerwünscht. Und so rechneten wir meist damit, dass man uns den Zutritt verwehrt oder uns für alle möglichen Serviceleistungen unangemessen viel Geld abverlangt.

Zum Glück gelang es uns aber doch immer wieder, dass wir uns mit möglichst charmanter Plauderei kostenlos das „ergaunerten“, was wir wollten. Am Tag 1 war es der Zugang zum Strand. Ein farbiger junger Mann kam mit einem strahlenden Lächeln auf uns zu gelaufen, als wir zwischen zwei hohen Mauern hindurch auf ein eisernes Tor zu gingen, hinter dem man Sonnenschirme und Liegen sah. Uns war klar, dort war ein Hotelstrand. Er fragt uns wohin wir wollten und was wir in meinem großen Rucksack mit uns führten. Er nahm an, dass wir Getränke mitbringen wollten. Und das war hier streng verboten. Glücklicherweise bin ich soweit des Englischen mächtig, dass ich mehr als nur Minimalkonversation betreiben kann. Und so verwickelte ich den jungen Torwächter in ein Gespräch über Gott und die Welt, über Deutschland, über meine Absicht hier nur Fotos zu schießen uvm. Und so ließ er uns nach wenigen Minuten durch das Tor schreiten. Wir waren so happy, wir hätten am liebsten hüpfend unseren Weg fortgesetzt.    

Hinter den großen H0tels versteckt lag ein traumhaft schöner Strand.

  

Schafe, die die Touristen verputzen, bringen sie aus Australien herbei.  
 

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5 Antworten zu Frech & fröhlich

  1. Myriade schreibt:

    haha ! Die Schafe scheuen aber auch echt gefählich aus 🙂

  2. Ingrid/ile, die Bastelmaus schreibt:

    Ich freue mich jeden Tag über Deinen Reisebericht und bin immer gespannt, was der nächste Tag wohl bringt und was Du so an tollen Fotos zeigst. Und dass letztendlich alles gut gegangen ist weiss man ja, denn sonst könntest Du ja nicht im Nachhinein berichten.
    Schreib doch mal, wie es Deiner Mutter gefiel.
    LG Ingrid

  3. ute42 schreibt:

    Der Strand ist wirklich traumhaft schön. Gut, dass ihr es geschafft habt, dorthin „durchzudringen“.

  4. Ruthie schreibt:

    Du wieder! Wenigstens dafür hat sich das Englisch-Lernen gelohnt 😉

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