Von Schweizer Käse & der Sehnsucht

Das Internet ist ein großer Laib Schweizer Käse, in den ich mich, wenn ich die Zeit dafür habe, gerne hinein knabbere.

Dann fühle ich mich wie eine Maus. Sie knabbert sich Gänge und findet mitunter nicht mehr den Weg zurück ans Licht. Aber sie sitzt satt und voller Wohlbefinden im Käselaib und sieht manchmal auch gar keinen Grund heraus zu wollen. Lieber frisst sie sich einfach weiter rein, biegt mal in eine andere Richtung ab und findet fantastische Dinge.

Es ist ein bisschen wie träumen. Es ist wie in einem wunderbaren Traum, alles fühlt sich so schön an und sieht auch so toll aus. Und dann —-PENG!! —– wird man heraus gerissen. Entweder klingelt der Wecker oder irgendetwas anderes hat zu diesem Abbruch geführt. Und auf einmal ist es kalt und viel zu hell und ich sehne mich an den wohligen Ort im Käselaib zurück. Aber ich weiß den Weg nicht mehr. Und je nachdem wie wunderbar der Ort war, wo ich in Glückseligkeit geschwebt habe, sehne ich mich wochen- oder monatelang, manchmal auch Jahre später noch zu diesen Ort zurück.

Aber ich kann mich beim besten Willen weder an den Namen des Blog Autors erinnern, noch weiß ich den Blogtitel. Dann versuche ich den Weg durch den Käselaib zu rekonstruieren – von Blog A über den/die/das Blogroll dort bin ich in ein neues Universum eingetaucht, wo ich wieder über den/die/das Blogroll ausgestiegen und weiter geklettert bin. So erreichte ich wunderbare Orte der Sehnsucht. Und habe mich dort verloren………..

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3 Antworten zu Von Schweizer Käse & der Sehnsucht

  1. freiedenkerin schreibt:

    Das geht mir oft genug genauso. Für mich ist das ähnlich einer Raumfahrt durch das Universum, an dieser und jener malerischen Galaxie vorbei, mitten in einen leuchtenden Sternenhaufen hinein, um leuchtende, skurril geformte Gaswolken herum. Und manchmal finde ich dann einen schönen und faszinierenden Stern, blicke mich in der Schwärze des Alls um und frage mich: Wie bin ich nur hierher gelangt. 😉

  2. Ruthie schreibt:

    Sehr interessant, was du alles so erlebst 🙂

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