Heute back ich, morgen brau ich….

…und übermorgen hole ich der Königin ihr Kind.

So wie Rumpelstilzchen war ich gestern eifrig in meiner Küche beschäftigt. Neben Frühjahrsputz und das 1. Mal in 2017 die Wäsche an der Sonne trocknen bin ich leider nicht noch zum Gold spinnen gekommen. Dafür war der Sonntag zu kurz.

Do it yourself in Sachen Gemüsebrühe war mal wieder auf dem Plan. Ich mag es einfach nicht, diese ganzen chemisch zusammen gepanschten Anrührpülverchen von K.n*o.r.r und M.a*.g.g*i  zu benutzen. Und so bin ich seit einigen Jahren schon davon ab und koche mir auch die Kochzutaten und Würzmittel selber. Das hat zur Folge, dass ich entwöhnt bin und mein Körper sofort rebelliert, wenn ich mal beim Chinesen oder anderswo unterwegs beim Essen irgendein Gericht mit Glutamat erwische. Da kann ich auf die Bauchschmerzen direkt warten.

Vorbestellungen von Freunden und aus der Familie hatte ich auch schon einige und so ging es gestern los. Hier mein Rezept, falls es jemand interessiert.

Gemüsebrühe als Paste – selfmade

50 g Parmesan in Stücken (vor Beginn der Kochaktion fein mahlen und weg stellen)

200 g Staudensellerie
250 g Möhren in Stücken
100 g Zwiebeln halbiert
100 g Tomaten halbiert
150 g Zucchini in Stücken
1 Knoblauchzehe
50 g Champignons, frisch
1 Lorbeerblatt
frische gemischte Kräuter (z.B. Basilikum, Rosmarin, Salbei, Koriander, Liebstöckel)
4 Stängel frische Petersilie

Das Gemüse möglichst fein zerkleinern und in einem geeigneten Topf (*)
mit 120 g grobkörnigem Meersalz,  30-50 ml trockenem Weißwein +  1 EL Olivenöl vermengen. Das Gemüse – Gewürz-Gemisch wird dann ca. 40-50 Minuten unter häufigen Rühren gekocht bis die austretende Flüssigkeit weitestgehend verdampft ist. Anschließend die gekochten Zutaten mit einem Mixer zu einer feinen Creme zerkleinern. Am Ende dann den Parmesan dazu gehen und nochmal ordentlich aufkochen lassen. Heiß in vorher gut gespülte Schraubgläser umfüllen, fest zuschrauben und die Gläser kopfüber auf einem Geschirrtuch in Ruhe auskühlen lassen. Dann noch die Gläser beschriften und verschenken (…oder selber benutzen)

Die Paste hält sich im Kühlschrank eigentlich monatelang. Aber meist ist es vor Ablauf der Haltbarkeit in Suppen und anderen Gerichten verkocht und verputzt. So ist jedenfalls meine Erfahrung. Lecker und sehr xund.

(*) wer wie ich einen Thermomix hat, der erspart sich die diversen Mixer und Töpfe und vor allem das ewige Umrühren, damit es nicht anbrennt. Das macht dann alles der TM.

 

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7 Antworten zu Heute back ich, morgen brau ich….

  1. Myriade schreibt:

    Wow, ich bin schwer beeindruckt !

  2. chinomso schreibt:

    Ich bin ja momentan dabei zu fasten, da brauche ich täglich Brühe. Und ich will und kann nicht den Industrie Mist trinken.

    Und es ist eigentlich einfach und lecker.

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