Don’t panic

Mir geht es gut. Trotz Corona.
Darf man heute sowas sagen?

Ich bin ein viel zu positiver Mensch, um mich der allgemeinen Hysterie anzuschließen oder unter zu ordnen.

Sobald man das aber äussert, wird einem gleich unterstellt, man wäre rücksichtslos und würde quer denken und quer schießen und sich nicht an die Regeln halten…. ein Gefährder, ein Verschwörungstheoretiker, Alu Hut und womöglich rechts orientiert… gegen alles eingestellt, was aktuell angeordnet wird usw.

Quer denken, ja. Das tue ich gerne und mit wachsender Begeisterung. Nur habe ich seit Corona aufgehört darüber zu reden. Denn ich bin auf Unverständnis gestoßen. Sogar in meinem persönlichen, nahen Umfeld. Deshalb werde ich nicht mehr predigen. Ich muss keinen überzeugen.

Trotzdem spreche ich Menschen Mut zu. Nämlich dann, wenn ich merke, derjenige leidet unter der Angst. Denn das ist das Hauptthema. Den Menschen wird unverhältnismässig viel Angst eingeflößt. Und damit hält man sie in Schach. Leider funktioniert es immer noch, immer wieder und hält das Volk klein und gehorsam.
Ruhe ist die erste Bürgerpflicht. Gerade die älteren Menschen, die ihre Informationen nur aus den öffentlich rechtlichen Medien erhalten, sind durch stündliche Meldungen über Infektions- und Todes-Zahlen sehr beunruhigt.

Anfangs, im März oder April war ich selbst auch in heller Aufregung und habe mich über Vieles empört. Ich habe fieberhaft recherchiert und mir unzählige Videos angeschaut, mir aber so auch eine Meinung gebildet. Und diese Meinung ist heute Basis meiner Gelassenheit.

Der eine oder andere Leser wird das für Ignoranz oder Dummheit halten.
Bitte schön. Ist mir egal.

Ich trage Maske, wo ich das muss, wasche Hände wann immer nötig und schütze damit mich und andere. Ansonsten bin ich eher entspannt und lasse mich nicht kirre machen.

Ich habe erkannt, dass es mir schlecht bekommt, wenn ich mich aufrege und hinein steigere ins Thema. Anfangs habe ich mir selber eingeredet, dass ich mit Maske schlechter Luft bekomme. Und dann war das so. Ich hatte regelrecht Herzrasen und Schweißausbrüche, wollte am liebsten nicht mehr raus gehen und schon gar nicht einkaufen und unter Leute.

Merke: Gedanken werden Dinge.

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8 Antworten zu Don’t panic

  1. freiedenkerin schreibt:

    Ich halte das so wie du. Und lasse mich von der Massenhysterie vor allem in den Medien auch nicht mehr uneingeschränkt beeinflussen.
    Komm gut durch die Zeit, und bleib gesund.

  2. layamay schreibt:

    Also davon dass das Volk klein, ruhig und gehorsam gehalten wird merke ich nichts.

    Beim Thema Panik bin ich bei dir.

    Dennoch halte ich es für gefährlich mit solchen Äußerungen den ewig Gestrigen Wasser auf die Mühlen zu gießen.

    In Deutschland darf jeder Vollidiot und jeder Aluhut lauthals seine Meinung heraus krakelen. Er darf die höchsten Politiker*innen verunglimpfen, die Existenz der Bundesrepublik und des Virus verleugnen und darf damit sogar auf die Strasse gehen.

    Und das ist auch gut so!!!

    Aber zu sagen, dass das Volk klein und ruhig gehalten wird ist mindestens genauso sinnlose Panikmacherei wie die täglichen Corona Schlagzeilen.

    • chinomso schreibt:

      Das ist deine Meinung.
      Die lasse ich so stehen.

      Ich möchte aber ganz bewusst hier nicht in eine Diskussion zu dem Thema einsteigen. Jede(r) macht seine Erfahrungen und hat andere Einblicke und Quellen. Für mich ist das völlig okay.

  3. Ruthie schreibt:

    Hast recht. Mach ich auch nicht mit… Home Office? Wozu? Wir sind zu zweit/zu dritt im Büro. Und das ist groß genug.

  4. Panik hab ich angesichts der Zahlen noch nicht und ich laß mich hier auch nicht aus der Ruhe bringen. Die persönlichen Schutzmaßnahmen wie Masketragen, Händewaschen, Desinfizieren, Abstandhalten sind schon in Fleisch und Blut übergegangen, auch wenn das mit der Maske echt nervt. Die Brille wächst zu und ich latsche halbblind durch den Saal, zumindest in den ersten Minuten. Jetzt ist erstmal mindestens ein Monat Lockdown in Sachen Freizeitaktivitäten angesagt. Was wäre die Alternative dazu? Gar nichts machen und alles weiterlaufen lassen? Dann haben wir schnell die Unkontrollierbarkeit der Infektionsereignisse. Ich hoffe, daß die nun in Kraft getretenen Maßnahmen etwas bringen, denn sonst steht bald alles still. Was die Informationspolitik der vielgescholtenen Öffentlich-Rechtlichen Sender angeht – die sind in der Pandemie die Einzigen, auf deren Meldungen man sich verlassen kann. Viel eher als die tausenden von selbsternannten Fachleuten auf tausenden Kanälen im Internet. Die Zahlen vom Robert-Koch-Institut halte ich auf jeden Fall für verläßlich. Aber wir beschließen jetzt, gesund zu bleiben. Ich nehme die Zahlen zur Kenntnis und bleibe vorsichtig, gehe Menschenmengen aus dem Weg, fahre auch in diesem Winter nicht in meine geliebten österreichischen Alpenberge. Nächsten September erst wieder und dann hoffe ich, daß ich auch den Schlenker zu Dir auf ’ne Tasse Kaffe machen kann. Dann auch wieder in echt umärmeln, nun erstmal nur in Gedanken und virtuell. Möge das fiese Viecherl einen großen Bogen um Dich machen! Sei und bleib behütet! Lieben Gruß vom ollen, grauen Wolf aus dem Land am Meer.

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