Im Land der Pharaonen °°2009°°

Aber mal hübsch von Anfang an….

Donnerstag, 29.10.09 Das ging ja gut los, als ich schon vor lauter Aufregung beinahe meinen Koffer im Treppenhaus stehen gelassen und nur mit dem Handgepäck abgefahren wäre. Gerade noch gemerkt. Mein Auto stellte ich ins Parkhaus beim Büro. Der nette Kollege, der mir angeboten hat, mich zum Flughafen zu fahren, bot mir Gebäck und einen Kaffee an. Aber ich konnte nichts essen, wollte endlich los. Besser zu früh in Frankfurt als zu spät. Viel zu oft passieren Unfälle auf der Autobahn und alles ist verstopft für Stunden.

Alles ging natürlich gut an dem Morgen. Nur der Nebel über Frankfurt führte zum Stau im Luftraum und meine Freundin schwebte eine Stunde später als geplant aus München ein. Ich entdeckte in Halle B sehr edle Liegesessel aus schwarzem Leder und legte mich dort mit meinem Reiseführer zum Chillen ab. Aber mit dem Lesen wurde das nichts, denn wegen meinem Ägypten-Büchlein in der Hand  sprach mich eine nette Frau aus Helsinki an. Sie hatte ihren Weiterflug nach Venezuela verpasst, wo sie ihren Sohn besuchen wollte. Und nun musste die neue 4 Stunden-Lücke  verplaudert werden. Ich machte gerne eine Stunde lang mit. Kaum zu glauben war, dass sie 4 Jahre in Kairo gelebt hatte und sehr gute Ratschläge für mich bereit hielt.

Als Ulrike dann da war, tranken wir schnell einen Cappuccino zusammen und dann war auch schon Boarding time. Der 3,5 stündige Flug nach Kairo verging wie im Fluge. **grins** Wir saßen ganz hinten und kamen immer mit allen Services als letzte Passagiere dran. Beim Essen gab es nicht mehr die Auswahl zwischen Pasta und Rinderbraten mit Blaukraut und Klößen, sondern nur noch Rinderbraten mit Blaukraut und Klößen. Ulrike mag das aber nicht so gern und wir dachten darüber nach, wo man sich wohl per Mail beschweren könnte. —> FlugkummerkastenATgmxpunktde  ODER??

Als wir in Kairo ankamen, war es schon Abend. Die Ägypter haben das, was bei uns der Sommerzeit entspräche. Also sind sie eine Stunde voraus. Im Duty Free besorgten wir uns vorsorglich ne große Pulle Johnny W. Whisky zur inwendigen Desinfektion und Ulrike schwört auf Räuchern und kaufte ne Stange Zigaretten. Beides zusammen für 28 Euronen, was ein unglaublicher Preis ist.  Next Step war ein Bankschalter am Flughafen, an dem wir Geld wechselten und einen Visa-Aufkleber für unseren Pass für 15 Dollar kaufen konnten. Ob man da auch Grundbucheinträge ändern lassen und heiraten konnte, wissen wir nicht. Könnte aber durchaus sein.

Ein Freund hatte mir vor der Abreise geraten, in Kairo und sonst wo in Ägypten, immer nur gelbe oder weiße Taxis zu wählen und nie den Fahrern zu trauen, die schlechtes oder gar kein Englisch sprechen. Wir haben an den Abend gleich mal 100%-ig gegen all diese Regeln verstoßen, nur unserem Bauchgefühl vertraut und sind sehr gut damit gefahren. **grins**

Sagt selber: Können diese Augen lügen? (ja, sie können)

Er hat uns für eine 1,5 stündige Taxifahrt von Kairo Airport über Kairo downtown nach Gizeh 20 Euronen abgenommen. Und wir fanden das ganz okay, was uns auch der ältere Herr, der mit uns bis in die Innenstadt fuhr, bestätigte. Aber der war ja vielleicht ein Komplize und ist für seine Aussage kostenlos mitgenommen worden. Nobody knows. Und so war es dann also ein schwarzes Privatauto als Taxi mit einem Mann, der anders als der Knabe auf dem Foto, kaum ein Wort englisch sprach.

In Gizeh am Hotel angekommen, nahm man uns gleich die Koffer aus der Hand, was mich immer und überall auf der Welt unruhig macht. Aber sie wurden entgegen meiner Befürchtung dann doch in die imposante Hotelhalle gerollert und die Helfer waren keine Ganoven, sondern die Hotelpagen. Sie sagten: „Alles okay Madam. Keine Sorge.“ Man hat mir wohl das Misstrauen angesehen. Wir folgten bald darauf dem Pagen und er rollerte unsere Koffer in unser Zimmer. Das erste wohlgemerkt. Es lag  ebenerdig und der Balkon ging raus auf einen zentralen Platz des Hotel Resorts. Die Balkontür war eine Schiebetür und nicht abschließbar. Das ging natürlich gar nicht. Wir verlangten ein neues, ein anderes Zimmer. Wir bekamen eins, eine Etage drüber. Dort ging aber die Balkontür nur einen Spalt weit auf,  bumste dann an unser Bett. Im Bad oxidieren die Armaturen still vor sich hin und aus der der Tür krümelte Herr Holzwurm. Das konnte also auch nicht gehen, fand Ulrike und ging allein zur Rezeption, sich beschweren. Ich bin bei Reklamationen einfach zu wenig energisch und gebe mich zu schnell zufrieden. Sie kann das eindeutig besser und kam also auch dieses Mal mit einem Schlüssel für ein weiteres Appartement in der 3.ten Etage zurück. Dorthin mussten wir die Koffer aber selber hoch wuchten. Der Page hatte schon die Kurve gekratzt. Aber egal. Das Zimmer war dann  (auf den ersten Blick) um Längen besser.

Wir packten die Koffer aus, machten uns frisch und gingen in eins der Hotelrestaurants ne Kleinigkeit essen. Später, wieder im Zimmer, stellten wir fest, dass irgendwas leise piepte. Aber es war ein elektronisches Geräusch, kein Tier jedenfalls. Wir fanden heraus, dass es der  Tresor war, der im Kleiderschrank leise vor sich hin piepte und dabei blinkte. Es gab keine Bedienungsanleitung dafür und so rief diesmal ich an der Rezeption an. Die sagten, dass sie gleich jemanden schicken wollen, der das abstellt. Tick-tick-tick, Zeit verging, keiner kam. Der Tresor piepte weiter. Wir wollten schlafen gehen. Ich rief noch mal an. Die sagten wieder: „Es kommt gleich einer.“ Als dann aber keiner kam, beschlossen wir, den Tresor vor die Zimmertür raus auf den Gang zu stellen. Ulrike war inzwischen im karierten Schlafanzug, als der Transport von statten gehen sollte. Auf dem Flur kam uns der „unser“ Hotelpage von vorher noch mal „vor die Flinte“. Er sah uns, bekam große Augen, stammelte: „Good morning“ (abends um 22 Uhr) und rannte eilig in ein Nebenzimmer. Weg war er. Wir lachten uns eins und trugen den Tresor erstmal wieder ins Zimmer bis die Luft wieder rein zu sein schien.

Später stellten wir den elendigen Piepser dann doch noch raus. Von da konnte man ihn, im Bett liegend, aber immer noch hören. Und so musste er einfach noch mal weiter weg geschafft werden. Der ruhelose Tresor endete hinter der nächsten Hotelflur-Biegung. Dort konnte er von uns aus getrost  anderen Leuten auf den Keks gehen. Wir fanden unsere Ruhe, tranken noch einen Whisky als Schlürschluck und schliefen dann gemütlich ein.

Freitag, der 30.10.09 Das erste Hotelfrühstück lässt ahnen, was da essenstechnisch in diesem Urlaub auf uns zukommt. Ich bin kein Fan von Honig und Marmelade oder anderen süßen Sachen zum Frühstück. Ich schoss mich also auf gebratene Eier und Käse ein. Den Käse gab es auch nur auf Anfrage beim Eier-Mann, einem Koch der Rühr-oder Spiegeleier auf Zuruf frisch zubereitete. Das war ein wirklich guter Service.

Hier ein Foto der Frühstücks Terrasse des Hotels.

Am Buffet fand man nur Teile des typisch englischen Frühstücks; Doppelt getoastetes Toastbrot (=knochenhart wie Zwieback) Bohnen in roter Soße, aber keinen Baken dazu. Linsensuppe war da auch, matschige lauwarme Tomatenscheiben, die sich gegrillte Tomaten nannten und einiges an rohem Gemüse und Obst. Nicht zu vergessen Müsli & Co. Alle Brötchen oder Brotsorten waren süß. Der Kaffee schmeckte so übel, dass ich mich auf schwarzen Tee verlegte. Aber na ja. Wir sind ja nicht zum Essen alleine nach Ägypten gekommen. Also halb so wild.

Nach dem Frühstück suchten wir übers Hotel ein Taxi für die Fahrt nach Kairo City. Wir hofften dadurch den überhöhten Preisen von schlitzohrigen Taxifahrern zu entkommen. Ein eigens dafür eingestellter Transport-Koordinator, der auch Ausflüge organisierte, hatte seinen Schreibtisch neben der Rezeption stehen. Als Ulrike und ich da ankamen, saß der Mann an seinem Arbeitsplatz. Auf den einzigen verfügbaren Stühlen vor ihm lümmelten zwei seiner Kumpels. Die drei plauderten lautstark auf arabisch ohne uns weiter zu beachten. Wir stellten uns wortlos und mit ernster Miene hinter die Herren. Irgendwann schauten sie uns fragend an. Als wir immer noch schwiegen, begriffen sie endlich und sprangen auf, um uns setzen zu lassen. Wir grinsten und nahmen Platz. Geht doch, meine Herren!

Der Taxifahrer, den wir vermittelt bekamen, war wieder in privater. Aber ein (so hofften wir doch) fairer Preis und eine solide Limousine für die Fahrt nach Kairo stellten uns zufrieden. Tatsächlich hatten wir Glück. Der Fahrer, ein sehr netter Mann, gab uns eine Menge guter Ratschläge für den Tag in Kairo. Er brachte uns zum Egyptian Museum und gab uns eine Richtlinie, wie viel später ein Taxi von dort zum Basar Khan-el-Khalili und am Abend vom Basar zurück nach Gizeh maximal kosten dürfte. So waren wir gut gerüstet.

Das Museum war erwartungsgemäß gestopft voll mit Touristen aus aller Welt. Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen sind da genauso unerlässlich, wie verständlich. Wir mussten auch unsere Kameras und das Handy abgeben. Fotografieren war im  gesamten Museum strengstens verboten.

Mein Eindruck von dem Museum war ehrlich gesagt erschütternd. Viele Exponate sind in einem erbärmlichen Zustand. Teilweise sind sie wahllos in dreckigen Glaskästen, verstaubt und schlecht oder gar nicht beleuchtet ausgestellt. Wenn man das ausstellen nennen kann. Es ist eher lagern oder aufbewahren. Manche Exponate sind nur mit handschriflichen Zetteln versehen, die vor vielen Jahren aus einem linierten Schulheft ausgerissen zu sein scheinen. Manchmal gibt es nur Erklärungen auf Arabisch, englische oder anderssprachige Erklärungen fehlen dort völlig. Auffällig ist, dass die Exponate, die ins Ausland verliehen wurden, in einem ausgezeichneten Zustand sind. Diese liegen in gläsernen Schaukästen und sind sehr gut ausgeleuchtet. Die Exponate liegen auf Samt oder anderem textilen Untergrund und die Erklärungen sind neben Arabisch auch auf Englisch, Französisch und teilweise Spanisch beigefügt. Es ist ein Jammer, dass hier so wenig Sorgfalt aufgewendet wird, um alle Exponate gebührend zu präsentieren. Die Gelder, die das Museum täglich einnimmt, sind nicht unerheblich und man sieht unzählige Studenten, die mit Block und Bleistift ausgestattet die Exponate abzeichnen. Die interessierten jungen Leute könnte man für die Arbeit einspannen. Es wäre ihnen sicher eine Ehre, so etwas auch ohne Entlohnung zu tun. Aber mich fragt ja keiner.

Vom Museum wollten wir zum berühmten Basar Khan-el-Khalili fahren. Die Taxifahrer vor dem Museum verlangten tatsächlich die doppelte Summe dessen, was uns unser Ratgeber am Morgen gesagt hatte. Also gingen wir einige hundert Meter zu Fuß und dort waren die Taxis wieder billiger. Der Basar ist (an manchen Stellen) ein Traum. Wer ein Problem mit dem „Bad in der Menge“ hat, der sollte allerdings diese Gegend meiden. Es ist ein wahnsinniges Gewusel von Autos, Menschen, Eselskarren, Mopeds und Lastenträgern mit ungeheuer großen Paketen auf  Kopf  oder Schulter.

Neben dem Menschengewimmel wird der Basar vor allem vom Krawall der Marktschreier, ohrenbetäubender orientalischer Popmusik, dem Hupen der Autos und dem Duft oder Gestank der Waren bestimmt. Wenn mal was verkauft wird, was nicht von selber riecht, dann zünden die Händler ein bisschen Weihrauch an, der einem wirklich die Sinne vernebelt. Weiß der Geier, was die da rein tun. Es nimmt einem die Luft und brennt in den Augen. Aber es ist toll. Echt toll. Wir waren ganz verzaubert und sind stundenlang in dem Labyrinth des Basars hin und her gelaufen oder geschoben worden.

Ungefähr nach zwei Stunden haben wir in einem Straßenlokal mitten im Basar Pause gemacht. Wir brauchten eigentlich nur was zu trinken, haben uns dann aber hinreißen lassen und gegrilltes Fleisch gegessen. Es gab dort gegrillte Tauben (One grilled pigeon) oder ein „Helfer Hühnchen“ (One helf chicken). Wir haben Mixed Grilled gegessen. Sind wir nicht mutig?

Wir wissen nicht genau, was das alles war. Aber es war sehr lecker.

Dem bunten Treiben konnten wir von unserem Platz aus immer noch zuschauen.

An diesem Freitag, dem islamischen Sonntag, waren mehr Einheimische als Touristen unterwegs. Und wir haben uns auch dort umgeschaut, wo es Touristen seltener hin verschlägt. Da wo die Hausfrauen ihr Essen kaufen, wo es ungeheuerlich große Aluminiumtöpfe und -kessel zu kaufen gibt oder wo man knallbunte Bettdecken und Kinderspielzeug aus Asien bekommt. Der Basar ist berauschend. Berauschend bunt, geruchsintensiv, laut, exotisch und vor allem herrlich chaotisch. Es hat mir sehr gefallen.

Beim Einbruch der Dunkelheit auf dem Basar.

 

 

Nach der kleinen Pause in der Kaffee-Bar haben wir in der hereinbrechenden Dunkelheit nach einem Taxi gesucht, was uns zurück nach Gizeh bringen sollte. An einem belebten Platz schauten wir uns wieder mal nur nach den hoch gelobten weißen und gelben Taxis um, und mieden die als schlecht verschrienen schwarzen. Endlich hatten wir eins gefunden, was frei zu sein schien. Aber der Fahrer zuckte bei unserem Zielort „Gizeh“ mit den Achseln. Wir dachten, er hört vielleicht schwer und der Verkehrslärm war ja auch erheblich. Also wiederholten wir die Anfrage nach Gizeh wieder und wieder. Aber er schaute verständnislos. Wir gaben es auf und gingen entnervt weiter. Da kam uns eine junge verschleierte Frau zu Hilfe. Sie fragte auf Englisch, wohin wir wollten und übersetzte es für den Taxifahrer. Wir teilten gleich noch mit, was unser Maximalpreis war, den wir zu zahlen bereit waren und sagten der jungen Frau, sie solle ihm klar machen, dass es kein Pfund mehr geben würde. Der Taxifahrer nickte, wir stiegen ein und los ging es.

Die Stadt war rappelvoll und es dauerte scheinbar endlos bis wir auf die Autobahn nach Gizeh kamen. Dort gab es dann immer wieder mal Stau. Aber das war wohl der normale Verkehr an einem Freitag, dem islamischen Sonntag. Viele Menschen haben dann frei und die Geschäfte sind alle geöffnet. Wie bei uns der verkaufsoffene Sonntag vor Weihnachten.

Wir kannten die Strecke nach Gizeh ja schon vom Vorabend und hatten uns per Zufall in etwa gemerkt, wo wir von der Autobahn abfahren müssen. Denn von da sieht man schon die Pyramiden. Das hat uns am Vorabend in völlige Aufregung versetzt. Heute auch wieder, aber eher aus Verwunderung, denn der Fahrer brauste an der Pyramiden-Ausfahrt vorbei. Anfangs glaubten wir noch, dass er nen besseren Weg kannte und vielleicht Stau vermeiden wollte. Aber als er dann die nächste und übernächste Abfahrt auch wieder passieren ließ wurden wir unruhig. Wohin fuhr uns der Mann? Unsere Sorge galt nicht nur seine Unkenntnis der Strecke sondern auch der mangelnden Englischkenntnisse. Wir wiesen in darauf hin, dass wir zu wissen glauben, dass er falsch fährt. Er meinte: Es ist Feiertag, da gibt es Stau, da muss man anders fahren.

Ende der Durchsage. Weiter geradeaus.

Nach mehr als 45 Minuten Fahrt (das Taxameter zeigte längst mehr als den mit ihm vereinbarten Preis an) bog er dann von der Autobahn ab. Die Straße führte uns ins absolute Verkehrschaos. Stop and Go. Teilweise ging nichts mehr. Wir sahen dann nach einer weiteren halben Stunde wieder Ortsschilder mit Gizeh drauf. Das beruhigte uns zwar erst, als er aber dann nach Gizeh rein und nach wenigen Minuten wieder aus der Stadt raus fuhr, wurde uns mulmig. Mir jedenfalls. Ulrike wurde sehr, sehr ärgerlich und fing wütend zu schimpfen an. „Sie fahren die falsche Strecke. Wissen sie denn wo wir sind?“ Er meinte: „Ja, ja kein Problem.“  Irgendwann schrie Ulrike: „Sie fahren total verkehrt!“

Die Blicke des Fahrers im Rückspiegel verhießen nichts Gutes. Er war mega sauer. Eine Frau erdreistet sich, ihm Anweisungen zu geben. Mir wurde immer mulmiger und Ulrike schimpfte weiter. Irgendwann bat ich sie den Mann doch mal fahren zu lassen anstatt ihn noch wütender zu machen. Wer wusste schon so genau, zu was er sonst fähig gewesen wäre. Mir ging immer wieder durch den Kopf, er könnte uns irgendwo in der Pampa einfach absetzen und wegfahren. Vielleicht wäre dann dort die totale Einöde und kein Taxi weit und breit? Und dann?

Na ja, nach mehr als zwei Stunden kam endlich unser Hotel-Resort in Sicht. Im selben Moment, in dem das Taxi hielt, wollte ich die Tür öffnen und hörte klack-klack, die Kindersicherung ging rein. Der Fahrer schaute uns sehr böse an. Er muss wohl gedacht haben, dass wir ihm nach der Irrfahrt nicht mehr den vereinbarten Preis zahlen wollten. Ich dagegen dachte, er würde das verlangen, was auf der Uhr stand. Ich hatte das Geld für den vereinbarten Preis abgezählt seit langem in der Hand, gab es ihm und sprang sofort aus dem Auto, als er die Türen frei gab. Für andere Aktionen hätte er auch keinen Spielraum gehabt, denn das Hotelpersonal erwartete uns schon und stand rund ums Taxi. Das war vielleicht auch unser Glück. Mir jedenfalls war sehr wohl, als ich da aussteigen konnte.

An dem Abend musste einfach noch was Schönes passieren. Wir wussten noch nicht genau was, gingen aber erstmal in unser Zimmer. Duschen, runter kommen und einen Whisky mit Wasser auf dem Balkon für uns beide, half schon mal. Für Ulrike gab es noch eine Kippe dazu. Dann stiegen wir in abend-ausgeh-taugliche Klamotten und suchten das Restaurant im Hotel-Resort auf. Der Vorteil lag darin, dass wir dort anschreiben lassen konnten. Was bedeutet, wir ließen die Rechnung aufs Zimmer schreiben und brauchten kein Bargeld an dem Abend. Ein besonders engagierter, ja geradezu ausgelassener Kellner versuchte uns den hauseigenen spanischen Weißwein schmackhaft zu machen. Er war überaus höflich, bereitete einen Tisch am Fenster für uns vor, parlierte und schmeichelte und legte sich echt ins Zeug. Wir durchschauten ihn, schmunzelten über seinen Auftritt. Aber ein bisschen nettes Geturtel tat uns an dem Abend irgendwie gut. So wussten wir doch, dass es sowas hier auch geben konnte. Natürlich gönnten wir ihm den Erfolg und bestellten nicht zwei Schoppen Wein, sondern wie von ihm angestrebt eine Flasche von dem spanischen Tropfen. Er strahlte und wir bestätigten ihm, dass er einen guten Job machte. Danach schwebte er wie auf Rädern durch den Raum. Der Wein bewirkte nach und nach, dass wir den Piano Spieler am weißen Flügel erträglicher fanden. Der spielte grottenschlecht auf einem Instrument, was sicher noch nie gestimmt worden war. Und er sang dazu, dass es einem nüchtern die Tränen in die Augen getrieben hätte. Aber zum Glück waren wir ja nicht mehr ganz nüchtern. Der war so schlecht, dass er schon wieder gut war. Man dachte automatisch an versteckte Kamera. Im Außenbereich des Restaurants legten drei Köche mit diesen wunderbar hohen, weißen Kochhüten, Fleisch auf einen Holzkohlegrill. Das war wirklich sehr gut und wir ließen es uns schmecken. So wurde aus dem Abend dann doch noch ein schöner und wir landeten später weinseelig in unseren Betten.

Samstag, den 31.10.09 Dieser Tag war in unserer Planung für den Besuch der Pyramiden von Gizeh reserviert. Wir gaben gleich nach dem Frühstück bei dem Transport-Koordinator des Hotels eine Taxi Reservierung auf.

Die Wartezeit überbrückten wir, indem wir am hauseigenen Bankschalter ein paar Euros in Ägyptische Pfund tauschten. Frau muss ja immer flüssig sein. In der Hotelhalle gab es neben einigen Souvenirläden auch ein kleines Cafè im Kolonialstil. Hinter, in Messing gefassten, Glasscheiben vor dem Trubel der Hotelhalle geschützt, nahmen wir in plüschigen, grünen Clubsesseln Platz. Eine Kellnerin in einem schlecht sitzenden und verknitterten grauen Kostüm servierte uns den Espresso an kleinen runden Tischen aus dunklem Holz. Rauchen war hier erlaubt und der Espresso schmeckte ausgezeichnet. Deshalb kamen wir mehrmals täglich in das kleine Cafè.

Nach wenigen Minuten war unser angefordertes Taxi dann da. Es war eins der untersten Kategorie, ne alte schwarze Klapperkiste ohne Klimaanlage und mit verblichenen, staubigen Sitzbezügen aus ehemals gelbem Kunstpelz. Der Fahrer war eine Plaudertasche. Nachdem wir ihm gesagt haben, wo wir hin wollen und einen Festpreis vereinbart hatten, redete er ohne Unterlass auf uns ein. Die ganze Fahrt von ca. 15 Minuten über versuchte er uns zu überzeugen, dass wir ihn für die Rückfahrt zum Hotel buchen sollten. Wir sagten ihm, dass wir nicht wissen, wie lange wir bei den Pyramiden bleiben wollen, ob eine Stunde oder drei. Aber er schien uns nicht verstehen zu können oder eher nicht verstehen zu wollen. Er redete sogar weiter, als Ulrike und ich uns absichtlich lautstark auf Deutsch unterhielten. Wir hatten gehofft, ihn auf diese Weise stoppen zu können. Aber keine Chance. Er reichte uns immer wieder seine Karte nach hinten und meinte, wir sollten ihn auf dem Handy anrufen, wann immer wir bereit für die Rückfahrt wären. Wir sagen wieder und wieder: „No thank you“. Aber er redete weiter. Der Typ ging uns gewaltig auf den Geist. Es war geradezu eine Erlösung, als wir endlich bei den Pyramiden ankamen und aussteigen konnten.

Nichts ahnend gerieten wir aber vom Regen in die Traufe. Wir hatten die Taxitüren noch nicht zugeschlagen, schon waren wir von unzähligen Kutschfahrern umringt. Alle wollten uns ihren Service anbieten. Der bestand aus dem Besorgen der Eintrittskarten für die Pyramiden von Gizeh und einer 1-stündigen Rundfahrt auf dem weitläufigen Pyramiden Gelände in einem Einspänner für zwei Personen. Natürlich hatten wir uns vorher erkundigt, was das Gesamtpaket in etwa kosten dürfte. Und die Burschen veranschlagen beim ersten Angebot doch glatt das Doppelte von dem Preis, den man uns im Hotel genannt hatte. Wir lachten und gingen schnellen Schrittes erstmal weg. Wer nun denkt, wir wären die Kerle damit los geworden, der irrt.  Wie wir später im Verlauf der Reise noch ausgiebig erfahren durften, zeichnen sich diese Leute, die mit Touristen zu tun haben, durch eine ungeheure Hartnäckigkeit aus. Sie hoffen darauf, dass man irgendwann so genervt ist, dass man aufgibt und, nur um seine Ruhe zu haben, den geforderten Preis akzeptiert. Die sind echt wie die Schmeißfliegen. Das muss man erleben, das kann man kaum nachvollziehbar erzählen.

Wir gingen also schnell weiter, weg von der Pforte. Von vorher ca. 7 Anbietern, rennen uns immerhin noch 3 hinterher. Bleiben wir stehen, um uns zu beraten, wie wir vorgehen wollen, bleiben sie auch stehen und reden pausenlos auf uns ein. Gehen wir angenervt weiter, folgen sie uns. Das geht ein paar Minuten so. Irgendwann zupfte mich einer am Ärmel und wollte mich am Weitergehen hindern. Da war das Maß voll, meine Geduld am Ende. Bruchteile von Sekunden dachte ich dran, ihm Eine rein zu hauen, aber man weiss nie, ob diese Burschen nicht zurückschlagen. Deshalb habe ich ihn dann nur verbal nach allen Regeln der Kunst zusammen gefaltet. Und mein Tonfall  ließ keinen Zweifel darüber zu, dass ich stinksauer war. Ich habe ihn erst auf Englisch zur Schnecke gemacht. Das tat meinen Nerven gut und als ich merke, dass das beruhigend und befreiend auf mich wirkt, hänge ich gleich noch bisschen was auf Deutsch hintendran. Ich nannte ihn „Vollhonk“. Dieser Ausdruck wurde später auf unserer weiteren Reise zum geflügelten Wort. Lieblingsbeschäftigung: Vollhonks zusammen falten.

Manch einer, der mich ein wenig länger kennt, der wird sich über so ein Verhalten von mir wundern. Aber wie ich später noch berichten werde, war dieses Angequatsche der Händler und Kutscher und anderer Touristen-Jäger eins der größten Ärgernisse auf dieser Reise. Teilweise wirklich unerträglich.

Nachdem wir gesehen hatten, wie weitläufig das Geländer um die Pyramiden herum ist und dass es da weder Baum noch Strauch für eine Pause im Schatten gibt, waren Ulrike und ich uns schnell einig. Wir würden so einen Einspänner nehmen, aber nur zu einem vernünftigen Preis. Den teilten wir den Knaben mit, die lamentierten noch ein wenig rum, akzeptierten dann aber zähneknirschend. Und so konnten wir schon mal in einer gelben Kutsche mit dem Zugpferd namens Rambo Platz nehmen. Zu unserer Überraschung war der Kutscher dann aber keiner der Männer, mit denen wir verhandelt hatten, sondern wieder ein neues Gesicht. Okay, egal. Los gings. Die Kutschfahrt begann und es ging ne Weile durch das kleine Dorf nahe den Pyramiden. Am Ortsausgang endete der Weg und wir fuhren auf eine offene Müllkippe zu. Unzählige Vögel pickten im Müll, der Wind wirbelte den Dreck auf und Plastiktüten flogen umher. Wir wollten es kaum glauben, aber das arme Pferd musste uns samt Kutsche über diese Müllkippe zerren. Wirklich kein leichter Job für den armen Gaul. Wir wurden aber auch gewaltig hin und her geschleudert. Ulrike haute sich bei einem unerwartet tiefen Schlagloch den Kopf am eisernen Gestänge der Kutsche ein. Alles in allem vielleicht eine Abkürzung, aber für keinen ein Vergnügen. Wir fanden auch das ganze Bild so ernüchternd. Unter unseren Füßen der Müll und in Sichtweite die berühmten Pyramiden von Gizeh. Einfach nur krass, wie dicht die Siedlungen hier heran reichen. Aber das wär nicht so schlimm, wenn der ganze Dreck und Müll nicht gewesen wäre.

Wir fuhren mit der Kutsche weiter den Hügel hoch. Von da aus hat man einen fantastischen Blick über die Stadt Gizeh und alle Pyramiden sowie die 73m lange Sphinx am Fuße der Chephren Pyramide.  Wir machten einen Fotostopp mit der Kutsche und schauten uns ein wenig um, bevor es wieder bergab ging. Erwartungsgemäß waren sehr viele dieser Einspänner unterwegs, Touristen aus aller Welt. Wir sahen auch berittene Polizei, die für die Sicherheit der Touristen sorgen sollte. Allerdings wirkten die Männer in ihren schwarzen Uniformen, die im Schneidersitz mit der MP im Arm auf ihren weißen Kamelen hockten, eher lustig als respekteinflößend oder gar abschreckend.

Als wir den Berg runter fuhren, bemerkten wir, wie unsicher und extrem langsam das Pferd lief. Bei genauem Hinsehen stellten wir fest, dass es den Schub der vollen Kutsche alleine mit den Beinen abbremsen musste, da das Gefährt überhaupt keine Bremse hatte. Wir wollten sofort aussteigen, weil wir sahen, wie das arme Pferd sich schinden musste. Noch dazu war der Asphalt von den vielen Pferdegespannen, die hier täglich rauf und runter fahren, extrem glatt geschliffen. Der Kutscher aber reagierte nicht. Er winkte nur müde lächelnd ab und meinte, das ginge schon, das sei der Gaul gewöhnt. Er ließ uns also nicht aussteigen. Deshalb beschlossen wir, die Fahrt vorzeitig abzubrechen und uns noch eine Weile zu Fuß auf dem Gelände umzuschauen.

Wir wollten z.B. einmal die Sphinx aus der nächsten Nähe sehen. Der Kutscher aber war ärgerlich über unsere Kritik an seinem Umgang mit dem Pferd und brachte uns aus purer Gehässigkeit ganz bis runter zum Ausgangstor, bevor er uns aussteigen ließ. Und dann, was für eine Dreistigkeit, verlangte er auch noch Trinkgeld von uns. Er bat uns nicht, er forderte es ein. Er meinte, er bekomme ja nur einen ganz geringen Anteil vom Fahrgeld und das wäre nicht genug. Wir waren wie vor den Kopf gestoßen und trauten uns irgendwie garnicht, das Trinkgeld komplett zu verweigern, gaben ihm aber nur einen ganz geringen Betrag. Da fing er an, uns auf Arabisch zu beschimpfen. Wir verstanden natürlich nicht, was er sagte. Aber sehr schmeichelhaft kann das nicht gewesen sein. Wir suchten schnell zu Fuß das Weite.

Dann wurde es wieder entspannter. Wir fanden ein Restaurant wo man unter Zeltplanen im Schatten und dennoch draussen sitzen konnte, den Blick auf die Sphinx vor den Pyramiden gerichtet. Klasse. Glücklicherweise schien gerade um die Mittagszeit wenig los zu sein. Das kam uns gelegen. Gemütlich sitzen, die Stille genießen und was Kaltes trinken. Danach stand uns jetzt der Sinn.

Nach einer langen Pause bummelten wir noch ein wenig herum und ich fotografierte, was das Zeug hielt. Wenn ich schon mal da war, dann musste das einfach sein. Später liefen wir zurück in den Ort, da wo uns die Kutscher am Vormittag abgefangen hatten. Und prompt waren sie wieder da. Genau die Männer, die uns morgens schon vollgetextet hatten, hingen uns wieder auf der Pelle. Ich fragte mich wirklich, was die jetzt noch oder schon wieder wollten. Sie luden uns auf einen Tee oder Kaffee ein. Sie hätten da so einen guten Freund, der habe ein schönes Lokal. Da könne man gemütlich sitzen. Ja, ja. Schon klar. Wir wissen wie das geht. Der gute Freund hat einen Souvenir Laden und nach der Tee- oder Kaffeeinladung aus „reiner Gastfreundschaft“ wird dann erwartet, dass man dort was kauft.

Zu dumm, dass wir das schon wussten. Und so lehnten wir dankend ab. Die Männer, vor allem einer der schon am Morgen der Hauptredner war, fragte aggressiv nach, ob wir denn eigentlich nicht wüssten, dass es sehr unhöflich sei, eine solche nette Einladung abzulehnen. Er meint, er sei sehr enttäuscht, weil er immer gedacht habe, Deutsche seien höfliche, gebildete und gut erzogene Menschen.

Boah, da bleibt dir echt die Spucke weg.  Wir lächelten milde und bedankten uns lächelnd und gingen weiter. Er blieb dran und redete und redete und redete. Fragte nach, warum wir denn so unfreundlich wäre, wir sollten doch mal bitte stehen bleiben. Wir wären doch im Urlaub und sollten doch mal bisschen relaxter sein und blafasel, blafasel.

Mir war innerhalb dieser wenigen Stunden zu zweiten Mal an diesem Tag danach zumute, wild um mich zu schlagen. Ich kann sie einfach nicht ertragen, diese Schmeißfliegen-Art.  Ulrike ging es genauso, aber sie kann darauf anders reagieren. Wenn ich mit meiner freundlichen, aber genervten Art nicht weiter komme, dann brüllt sie mal kurz und laut los. Und dann sind alle zur Salzsäule erstarrt. Ich inklusive. Diese Gelegenheit nutzte sie und stopfte mich in ein Auto, was gerade vor unserer Nase anhielt. Tür zu, Abfahrt.

Das war auch hier wieder mal die Rettung. Wir glitten wie auf Schienen im Taxi einem entspannten Nachmittag entgegen. Unser Plan für den Rest des Tages: NIX TUN. Im Hotel angekommen, aßen wir ne Kleinigkeit und gluckerten jede nen Liter Wasser weg. Bei der Hitze ist das gar kein Problem. Dann legten wir ne Ruhe-/Raucherpause auf dem Balkon unseres Appartements ein, bevor wir  die Badesachen unter den Arm klemmten und uns an der hoteleigenen Poollandschaft ausrollten. Wir wollten eigentlich lesen und schlafen und ab und zu schwimmen. Aber wir waren  einfach zu beschäftigt. Leute mussten beobachtet und deren Aussehen und Verhalten kommentiert und begackert werden. Am Ende plauderten wir nur noch und kamen nicht dazu, zu schwimmen. Unsere Plauderei geht uns GottseiDank nicht auf den Wecker. Wär ja auch schlimm, wenn das so wäre.

Hier der Blick auf Felder nahe dem Hotel.

Advertisements

25 Antworten zu Im Land der Pharaonen °°2009°°

  1. april schreibt:

    Ich denke zuerst an meinen Schwarm aus der Jugendzeit, den schönen ‚Tut-ench-Amun‘. Wegen dem wollte ich Archäologie studieren 😉

    • chinomso schreibt:

      April, ich habe gerade noch ein Foto reingeschmissen von dem Bürschchen. Ein wahrer Charmeur. Wir hatten also von Minute 1 an in Kairo unseren Spaß. Später ging es dann ein wenig anders zu. Aber gemach, gemach. Das kommt ja alles noch. 🙂

  2. marie418 schreibt:

    Ich freu mich auf deinen Bericht, der fängt ja schon so schön an. Und 20 Euros ist vielleicht nicht Standard in Kairo, aber doch sehr, sehr anständig für unsere hiesigen Verhältnisse, findest du doch auch 🙂

  3. Andrea schreibt:

    Welcome back. Schöne Bilder. Bin gespannt, wie’s weitergeht 🙂

    Liebe Grüße, Andrea

  4. Anna-Lena schreibt:

    Das fing ja schon gut an ;-).
    Bin gespannt, wie es weiter geht.
    LG Anna-Lena

  5. april schreibt:

    Hihi, die Europäerinnen in ihren karierten Schlafanzügen *gg*

  6. dorosgedankenduene schreibt:

    Das liest sich richtig klasse. Laß uns bitte nicht zu lange auf die Fortsetzung und Fotos warten.

    Ich dachte auch gleich, für eine solche Fahrt nur 20 Euro? Man geht ja meistens von unseren Taxipreisen hier aus und dann wäre es schon seeeehr günstig. Naja, wenns beim nächsten Mal allerdings NUR 8 Euro waren…………….

  7. Tina schreibt:

    Ja, ich komme auch und lese! Ist immer wieder schön, dabei zu sein. Liebste Grüße aus Bielefeld Tina

  8. Ruthie schreibt:

    Coole Story, heißes Pflaster. Macht aber großen Spaß. Wann kommt die Fortsetzung?

  9. Chinomso schreibt:

    Der Tag könnt 48 Stunden haben. Hat er aber leider nicht. Sonst käm ich auch mal dazu weiter zu schreiben.

    Aber gemach, gemach. Wir sind ja noch jung Ruthie. Wir haben ja viel Zeit.

  10. Tina schreibt:

    Der weihnachtliche Banner ganz oben kommt mir sehr bekannt vor…. 🙂

  11. chinomso schreibt:

    Öh? Ähm? Ja??? 🙂 (Danke für die Leihgabe)

  12. dorosgedankenduene schreibt:

    *malganzvorsichtiganfrag*
    Gehts denn auch mal weiter? Alldieweil Frauens sind ja nicht neugieríg, neiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin, sie wollen nur gern wissen wie es weitergeht 😉

  13. april schreibt:

    Tja, … ganz herzlichen Dank für diesen sehr ehrlichen ungeschminkten Reisebericht, der sich mit dem deckt, was ich schon von anderen gelesen und gehört habe. DORT kriegten mich keine 10 Pferde hin. Schade, schade, denn die Pyramiden wollte ich – früher – immer mal sehen. Jetzt weiß ich, dass ich nichts verpasst habe.

  14. Ruthie schreibt:

    Ganz schön anstrengend, so ein Urlaub. Ich hoffe, Ihr habt Euch auch erholt…

  15. dorosgedankenduene schreibt:

    Ägypten hat mich schon immer fasziniert, aber wenn ich das jetzt so lese, sehe ich es auch wie April, da würde ich dann wohl doch nciht hinfahren. Vor allem wenn man es absolut nicht schafft, diese Kerle loszuwerden.
    Aber interessant ist dein Reisebericht sehr, nur in diesem hier hab ich ehrlich gesagt ein paar Fotos vermisst.

  16. Chinomso schreibt:

    Doro, das stimmt. Ist mir nachher auch aufgefallen. Die werde ich nachreichen und entsprechend die „Glocke läuten“ wenn es soweit ist.

  17. dorosgedankenduene schreibt:

    Danke fürs „Glocke läuten“, ich hab sie gehört 😉

  18. marie418 schreibt:

    Also mir wird ja schon ganz anders, wenn ich von den aggressiven Leuten da höre, wie wäre das, wenn ich dort wäre, gehört hab ich schon vielerorts davon, dass die Leute so aufdringlich sein sollen – das nimmt direkt die Freude an dem Land.

  19. chinomso schreibt:

    Ich muss unbedingt nochmal sagen, dass das vorallem bei alleinreisenden Frauen so ist. Bei Ehepaaren oder Männern soll es nicht so schlimm sein. Da sagt der Mann einmal deutlich NEIN, dann ist es auch mal gut.

    Zum Glück sind meine Freundin und ich schon Frauen, die sich wehren können. Aber es nervt ungeheuer, wenn man sich damit ständig die Laune verderben lassen muss.

  20. Ruthie schreibt:

    Danke für die neuen Bilder. Alles sehr interessant…

  21. Gerti Kurth schreibt:

    Durch Jorge kam ich auf diese fantastische HP und werde mir nach und nach die schön beschriebenen Reiseberichte anschauen. Gerade bei Ägypten kamen soviele Erinnerungen hoch. Es hat Spass gemacht. Auf jeden Fall schaue ich wieder rein. Aus purer Interesse.
    Liebe Grüße
    Gerti

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s